So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an RASchiessl.
RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 26196
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
RASchiessl ist jetzt online.

Gestatten Sie mir noch eine Frage: Ich habe via www.heizspiegel.de

Kundenfrage

Gestatten Sie mir noch eine Frage: Ich habe via www.heizspiegel.de herausgefunden, dass die Heizkosten in unserem Haus extrem hoch sind ggü. vergleichbaren Objekten. Kann ich die Hausverwaltung auffordern, hier umgehend tätig zu werden, um eine deutliche Verbesserung der Kostenstruktur zu erreichen (ggfs. Begutachten einzuleiten usw.) und mir das nachweisen lassen? Ich bin Vermieter und als solcher ja dem Wirtschaftlichkeitsgebot ggü. meinen Mietern verpflichtet.
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank XXXXX XXXXX Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Wenn Sie sich § 27 I 2 WEG ansehen, dann ist dort in der Tat die ordnungsgemäße Instandhaltung und Instandsetzung als Verwalteraufgabe genannt.

Dies meint jedoch, das der Hausverwalter verpflichtet ist, das Gemeinschaftseigentum regelmäßig zu kontrollieren (BayObLG NZM 1999, 840; OLG Düsseldorf NJW-RR 1991, 1301), Mängel festzustellen und eine Entscheidung der Wohnungseigentümer über das weitere Vorgehen vorzubereiten und herbeizuführen (OLG Frankfurt ZWE 2011, 361).


Für Sie bedeutet das, dass der Hausverwalter die Ursache für die hohen Heizkosten feststellen muss und dann der Wohnungseigentümergemeinschaft einen Lösungsvorschlag zu unterbreiten hat.

Die Wohnungseigentümergemeinschaft muss dann über die zu treffenden Reparatur und Sanierungsmaßnahmen einen Eigentümerbeschluss fällen.



Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Noch eine Frage zu meiner gestrigen Frage wegen Auskunftspflicht Hausverwaltung mir ggü. als einzelnem Wohnungseigentümer. Sie stützten Ihre Antwort auf 666 und 675 BGB. Dort lese ich, dass die Verwaltung ggü. ihrem Auftraggeber zu diversen Pflichten verpflichtet ist. Ich bin aber nicht der Auftraggeber, das ist die WEG. Ich bin nur Teil der WEG.

Bleiben Sie bei Ihrer Antwort und wenn ja, können Sie diese noch etwas unterfüttern bitte.
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank XXXXX XXXXX Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Richtig:

Sie sind zwar nur "Teil" der Wohnungseigentümergemeinschaft, aber auch als Teil der Gemeinschaft haben Sie ein Auskunftsrecht gegenüber dem Verwalter.

Der BGH hat dies mehrfach entschieden. Der BHG hat dabei sogar entschieden, dass dem bereits ausgeschiedenen Wohnungseigentümer ein Auskunftsrecht gegenüber dem Verwalter trifft (BGH 25.08.1983).

Voraussetzung für das Aukunftsrecht ist allerdings, dass Sie als einzelner Eigentümer betroffen sind. Sie haben also kein Auskunftsrecht, soweit nur andere Miteigentümer betroffen sind.



Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sie sind zwar nur "Teil" der Wohnungseigentümergemeinschaft, aber auch als Teil der Gemeinschaft haben Sie ein Auskunftsrecht gegenüber dem Verwalter.

Gleiche Rechtsgrundlage? Haben Sie evtl. ein Urteil hierzu parat?
Experte:  hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank XXXXX XXXXX Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Gleiche Anspruchsgrundlage: Das Ureteil ist die Entscheidung des BGH vom 25.08.1983).



Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

RASchiessl und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Eine Nachfrage zur Auskunftspflicht: Habe ich Zurückbehaltungsrecht für Hausgeldvorauszahlung, wenn Fragen mir in einer angemessenen Frist von 14 Tagen nicht beantwortet werden und mir nicht einmal deren Eingang bestätigt wird trotz mehrfachre Nachfrage?

Welche Auswirkungen hat es, wenn wie geschehen ich das Protokoll der ETV bekomme (an der ich nicht teilnahm) und die darin erwähnte Teilnehmerliste nicht beiliegt und mir auch nach einer Woche trotz Nachforderung nicht zugesandt wurde und ich des Weiteren Fehler im Protokoll (Ich hatte mit Vollmacht einem Punkt zugestimmt und lese, dass es Null Zustimmungen gab....)feststellte, die mich an dessen Richtigkeit insgesamt zweifeln lassen.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Hinweis: Aufgrund Ablaufs meiner Flatrate bitte ich, diese Frage nicht mehr zu beantworten, wenn damit ein "Neustart" eines kostenpflichtigen Vertrages mit justanswer verbunden wäre.
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Nachricht.

Ich werde dies sofort an den Kundendienst weiterleiten, der Ihnen die Frage beantworten kann. Ich selbst habe hier leider keinen Einblick.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl Rechtsanwalt

Ähnliche Fragen in der Kategorie Recht & Justiz