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Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  seit 1995 als selbständiger Rechsanwalt tätig.
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Tobias Rösemeier ist jetzt online.

ich bin nicht sicher das sie mein text lessen konnen aber ich

Kundenfrage

ich bin nicht sicher das sie mein text lessen konnen aber ich schreibe
es geht um folgenede mein Deutsch ist nicht sehr Gut /
das tema die ich frage mochte ist Scheidung .ich bin seit 12 jahre verheiratet
2006_2008 2 jahre war ich getrennt von mein mann .. aber wieder ende 2008 zusammen
jetzt ich wollte die Scheidung aber er nicht ..wenn ich scheidung wollte ,,die 2 jahirge Trenungs jahre wird das mit grechenet oder muss ich wieder alles vonvorne wiederholen .
ich mochte schnelle scheidung ..danke XXXXX XXXXX hilfe
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,


Ihre Frage beantworte ich unter Berücksichtigung Ihrer Sachverhaltsschilderung wie folgt:

Leider wird die 2-jährige Trennungszeit nicht mitberechnet, wenn es in der Zwischenzeit wieder ein eheliches Zusammenleben über mehr als 3 Monate gegeben hat.

Das Trennungsjahr beginnt also von vorn.

Das Trennungsjahr muss nur dann nicht abgewartet werden, wenn ein sogenannter Härtefall vorliegt. Dies ist aber eine Ausnahmefall und muss gut begründet werden.


Gründe, die in der Regel für eine unzumutbare Härte sprechen

- Alkoholmissbrauch und mehrfaches Scheitern bzw. Verweigern von Alkoholentziehungskuren

- Das Vertrinken des Familienunterhaltes

- Gewalt gegenüber Kindern und der Ehefrau

- Das Einsperren eines Ehepartners mit Gewalttätigkeiten (dieser Fall ist streitig)

- Schwerste Beleidigungen und Bedrohungen des Anderen

- Morddrohungen

- Jahrelanger Drogenmissbrauch, auch im Beisein des Ehegatten und der Kinder

- Eine neue Lebensgemeinschaft und die Geburt eines Kindes aus dieser Gemeinschaft

- Ehebrecherische Beziehungen von gewisser Intensität und von gewisser Dauer (drei Monate) besonders, wenn in der ehemaligen ehelichen Wohnung stattgefunden

- Laufende Misshandlungen und Beschimpfungen in Gegenwart der Kinder

- Nervenkrankheit, wenn diese nicht schon vor der Eheschließung bekannt war

- Eheschließung nur, um eine Aufenthaltsgenehmigung zu erlangen

- Straftaten gegenüber den Ehepartnern oder deren Eltern (Untersuchungshaft wegen vermutlicher Tötung der Eltern der Ehefrau)

- Selbstmordversuch, aber nicht, wenn der Andere selbst mitwirkende Ursache für dieses Drama war

- Hartnäckige Unterhaltsverweigerung (streitig)


 

 

Allgemein ist aber zu sagen, dass die Gerichte sehr streng mit den Voraussetzungen einer Härtefallscheidung umgehen.

 

Die Gerichte muten den Parteien meist zu, dass Trennungsjahr abzuwarten.

Ein verfrührter Scheidungsantrag kann zudem zu unnötigen Kosten führen, wenn er vom Gericht zurückgewiesen wird.

 

Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.

 

Nehmen Sie eine Bewertung erst vor, wenn alle Nachfragen geklärt sind.

 

 

 

 

Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
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