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Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  seit 1995 als selbständiger Rechsanwalt tätig.
37896974
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Tobias Rösemeier ist jetzt online.

Leider habe ich wieder keinen Zugriff zu Ihrer Antwort (meine

Kundenfrage

Leider habe ich wieder keinen Zugriff zu Ihrer Antwort (meine Nachfrage).
Das kommt jetzt öfters vor.

Ich bitte Sie um Berichtigung.

Besten Dank
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,


leider gibt es momentan technische Probleme.

Ihre Nachfrage hatte ich beantwortet und zwar dahingehend, dass ich Ihr Resümee bestätigt hatte.

Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht oder wenn ich meine gesamte Antwort noch einmal einstellen soll.

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Bitte die Antwort nochmals einstellen. Ich bezahle gerne etwas mehr.
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,


Ihre Frage beantworte ich unter Berücksichtigung Ihrer Sachverhaltsschilderung wie folgt:

Ich kann Ihre Intension durchaus verstehen. Ihr Anwalt hat auch vom Grundprinzip her recht. Während einer intakten Ehe bestehen zwischen den Eheleuten keine Ausgleichsansprüche für Zahlungen von Verbindlichkeiten.

Ein solcher Anspruch besteht erst ab dem Zeitpunkt der Trennung. Vorliegend kann ein Ausgleich über den Gesamtschuldnerausgleich nicht erfolgen.

Der einzige Weg führt hier über die Vermögensauseinandersetzung an dem gemeinsame Girokonto mit dem entsprechenden Dispositionskredit. Ich habe Sie so verstanden, dass das Konto im Dispositionskredit ist und von diesem gemeinsamen Konto der Ausgleich der Steuerschulden hieraus erfolgt ist.

Wenn der Dispo nicht ausgeglichen ist, ist dies noch eine Forderung, die nach der Trennung besteht und somit über diesen Weg die Ausgleichung in der Höhe der von Ihrer Ehefrau geschuldeten Beträge durchgesetzt werden kann.

Beim gemeinsamen Girokonto, welches nach der Trennung noch im Dispositionskredit sich befindet, findet dann ein Ausgleich im Wege des Gesamtschuldnerausgleiches statt.

Eine weitere Alternative wäre die Berücksichtigung der Zahlung an das Finanzamt im Rahmen des Trennungsunterhaltes, soweit ein solcher von Ihnen bezahlt wird. Hier könnten die Zahlungen an das Finanzamt vom Jahreseinkommen in Abzug gebracht werden, so dass sich hierüber dann der Trennungsunterhalt mindern würde.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen eine erste Orientierung verschaffen. Wenn noch etwas unklar geblieben sein sollte, fragen Sie gerne nach.

Sollte Ihre Frage abschließend beantwortet sein, bitte ich höflichst um eine positive Bewertung meiner Antwort, denn erst dadurch wird meine Beratung vergütet.


Mit freundlichen Grüßen

Tobias Rösemeier
-Rechtsanwalt-

Ich hoffe, ich konnte Ihnen behilflich sein und eine erste rechtliche Orientierung geben. Fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.
Antwort
am 20.06.2012 um 20:44 Uhr (11 Minuten und 59 Sekunden später)

Danke für die interessante Information. Das Konto ist derzeit mit 32.000.-- im Minus. Die Bank möchte über 2 Darlehensverträge (1x mein Frau und 1 x ich) die Schuld in monatlichen Raten tilgen lassen. Das wollen wir auch so machen, weil dier Bank nicht an unseren privaten Geschichten interessiert ist. Nach Ihren Ausführungen könnte ich nun von meiner Frau im Innenverhältnis die verauslagten Steuern fordern (im Rahmen des Gesamtschuldnerausgleiches), weil diese

Beträge wesentlich zum bestehenden Kredit beitragen.

Ist dies so richtig ?

Antwort
am 20.06.2012 um 20:55 Uhr (11 Minuten und 7 Sekunden später)
Ja, genau richtig so.




Mit freundlichen Grüßen

Tobias Rösemeier
-Rechtsanwalt-

Ich hoffe, ich konnte Ihnen behilflich sein und eine erste rechtliche Orientierung geben. Fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.