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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 26581
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe ein großes Problem. Ich

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe ein großes Problem.

Ich bin in den vergangenen 4 Jahren 4 x Mal beim Ladendiebstahl erwischt worden.
2 x je 15€ und das dritte Mal ca. 70€ (das 3. + 4 Mal auch noch kurz hintereinander). Beim vierten Mal wurde die Polizei gerufen. Ich bereue den Blödsinn sehr, zumal ich auch eine feste Anstellung habe. Ich habe die Diebstähle eingeräumt und mich auch evtl. für eine Therapie bereit erklärt. Muss ich nun mit einer Vorstrafe oder gar Freiheitsentzug rechnen? Dies wäre natürlich dann das aus, denn dann würde ich auch meinen Job verlieren.
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Darf ich Sie den fragen:

Sind Sie beiden ersten drei Diebstählen verurteilt worden oder wurde überhaupt ein Verfahren gegen Sie geführt?

Haben Sie nun das erste Mal mit der Polizei Kontakt?


Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Herr Schiessl,

nein bis jetzt bin ich nicht verurteilt worden..das Verfahren beim 3. Diebstahl (15€) läuft noch.

Polizei wurde nur beim 4x gerufen.
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Vorweg:

Sie müssen weder mit einer Freiheitsstrafe noch mit einer Vorstrafe rechnen.

Wenn Sie nun angeben, dass beim 3. Diebstahl ein Verfahren gegen Sie eingeleitet wird, so besteht die Möglichkeit dass dieser dritte Diebstahl wegen des geringen Schadens (unter 50 EUR) eingestellt werden wird.

Bei dem 4. Diebstahl kommt es auf die Schadenshöhe an. Selbst wenn der Schaden 70 EUR betragen sollte, so werden Sie allenfalls eine geringe Geldstrafe zu erwarten haben. Ich gehe von einer Strafe von 10-20 Tagessätzen aus. Die Tagessatzhöhe richtet sich nach Ihrem Einkommen welches durch 30 zu teilen ist. Die Mindesttagessatzhöhe beträgt 5 EUR.

Ihren Job werden Sie natürlich deswegen nicht verlieren, da eine Verurteilung nicht an Ihren Arbeitgeber weitergeleitet wird und auch nicht in einem Führungszeugnis auftaucht.

Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt