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RA_UJSCHWERIN
RA_UJSCHWERIN, Rechtsanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 2625
Erfahrung:  Rechtsanwältin
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RA_UJSCHWERIN ist jetzt online.

Am 01.05.2012 endete mein Arbeitslosengeld 1 Ab 02.05.2012

Kundenfrage

Am 01.05.2012 endete mein Arbeitslosengeld 1
Ab 02.05.2012 bin ich bei der AOK freiwillig versichert. Da mein Ehemann privatversichert ist seit langen Jahren, von der Versicherungspflicht sich befreien lassen hat, hat die AOK sein Jahreseinkommen 440000 zu meienm dazu gerechnet und mir ein Betrag von 284,96 kRANKENVERSICHERUNG, 42,08 Pflegeversicherung berechnet.
Da mein Mann selbst 50% Behinderung hatt (seit der Geburt -Taub links,Diabetes,Epilepsie) ist voll Berufstätig in leitender Position, um normal Arbeiten zu können mit den Tabletten auf Kassen Leistung nicht zurecht kommt, muß er in der Privaten bleiben, oder es geschiet ein Wunder ,die Gesetzlichen übernehmen seine teure Tableten die er lebenslang schlucken muß.
Meien Frage ist die Berechnung der AOK rechtlich, wenn das Einkomen unter 50.000 liegt? Ich habe Momentan gar kein Einkommen.
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RA_UJSCHWERIN hat geantwortet vor 5 Jahren.
Werte Fragestellerin,

zu Ihrem Anliegen möchte ich gern wie folgt ausführen:

wenn Sie kein Einkommen haben, wird zur Beitragsbemessung das hälftige Einkommen Ihres Ehemannes herangezogen.

Bei einem Jahreseinkommen von 44.000 € wäre dies allerdings nur ein Betrag von 22.000 €, was einem monatlichen Einkommen von 1.833 € entspricht. Dieser Betrag liegt noch unter der aktuellen Beitragsbemessungsgrenze, so dass aus diesem Betrag dann der Beitrag für Ihre freiwillige Versicherung in der gesetzlichen Krankenkasse zu berechnen ist.

Der Prozentsatz für die Krankenversicherung ohne Krankentagegeld beträgt 14,9 % und damit eigentlich nur 273,12 €. Bei Ihnen wurde aber offensichtlich der Beitragssatz mit Krankentagegeld gewählt, denn hier ergibt sich dann mit 15,5 % Beitragssatz ein Beitrag von 284,11 €.

Aus dem Beitragssatz der Pflegeversicherung mit 42,08 € ergibt sich, dass hier ein Beitragssatz von 2,2 % gewählt wurde, der aber nur dann anzusetzen ist, wenn Sie keine Kinder haben. Insoweit ergäbe sich aufgrund des hälftigen Einkommens Ihres Ehemannes ein von Ihnen zu zahlender Beitragssatz für die Pflegeversicherung von 40,32 €.

Wir haben jetzt kleine Differenzen, dies liegt aber wohl daran, dass das Einkommen Ihres Mannes nicht genau 44.000 € beträgt.