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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 26017
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Anfang 2010 habe ich den Stromanbieter gewechselt. Von der

Kundenfrage

Anfang 2010 habe ich den Stromanbieter gewechselt. Von der Enbw zu Extra Energie Priostrom. Der Anbieter erhielt eine Einzugsermächtigung für den damaligen Abschlag von 45 Euro. Die ersten Abschläge wurden eingezogen, meine erste Jahresabrechnung bekam ich erst im Februar 2012 für den gesamten Zeitraum 2010 und 2011. Aus der Rechnung ging eine Erhöhung des Abschlages hervor von 45 Euro auf 69,97 Euro und das ich 780 Euro nachzuzuahlen hätte!!! Die Dame vom Kundenservice bei Priostrom erklärte mir, dass wegen eines Systemfehlers der Anbieter keine monatl. Abschläge einziehen konnte und ich bezahlen müsse und wenn mir dies nicht möglich sei im Moment, Priostrom die Einzugsermächtigung kündigen soll und auf Rechnung umstellen. Habe ich getan, nur nie eine Rechnung oder auch Benachrichtigung über den Systemfehler erhalten. Eine 1. Mahnung erhielt ich und schrieb daraufhin eine ausführliche Mail an Priostrom, mit der Bitte um einen Lösungsvorschlag den aufgelaufenen Betrag begleichen zu können. Nach 6 Wochen hatte ich noch keine Antwort und schrieb den Anbieter nochmals an, mit der Antwort, das mein Anliegen schnellstmöglichst beantwortet würde. Nach 4 Wochen kam die Antwort in Form der 2. Mahnung mit allenmöglichen Androhungen. Daraufhin habe ich nochmals das ganze Prozedere aufgeschrieben und alle Schreiben in Kopie beigelegt und als Einschreiben an Priostrom geschickt. Eine Woche später bekam ich eine Mail vom Servicecenter ohne Namen mit der Mitteilung, dass das Mahnverfahren rechtens sei und eine Ratenzahlung bei Priostrom nicht möglich sei...........

Vor dem Wechsel zu Priostrom war ich noch nie Stromkosten schuldig geblieben und wurde immer vom Anbieter informiert, was hier leider nicht der Fall ist. Die ironische Bemerkung der Dame am Telefon, dass ich es doch merken hätte müssen, dass keine Abschläge mehr eingezogen wurden, konnte ich nur mit Ja beantworten und erklären, dass ich auf Grund einer Krebserkrankung in 2010 nicht in der Lage war, so alltägliche Dinge, die eigentlich geregelt waren, zu überprüfen. Tatsache momentan ist, dass ich wegen der Erkrankung in meiner selbstständigen Tätigkeit noch nicht wieder voll arbeiten kann und zusätzlich AlgII beziehe und somit unmöglich den gesamten Betrag leisten kann. Was mich daran so dermaßen ärgert, ist es unschuldig verschuldet zu sein. Hätte Priostrom weiter den Abschlag eingezogen oder zumindest rechtzeitig die Kunden über den Fehler informiert, hätte ich jetzt den Mist nicht am Hals.....sorry!
Was kann ich tun????
Freundlicher Gruß
Katharina Claudia Hummel
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Soweit die Stromabrechnung korrekt erfolgt ist, schulden Sie die Nachzahlung, auch wenn es der Stromanbieter versäumt hat, die Abschläge einzuziehen.

Eine Verpflichtung sich auf eine Ratenzahlung einzulassen, besteht seitens des Anbieters leider nicht.

Sofern Ihnen durch die ARGE/Jobcenter kein Darlehen zum Ausgleich dieser Rückstände gewährt wird, sollten Sie auch ohne spezielle Vereinbarung mit dem Anbieter einfach eine Ratenzahlung beginnen.

Wenn die Mahnabteilung aufgrund des Zahlungseingangs erkennt, dass Sie sich um eine Rückführung der Verbindlichkeiten bemühen, ist anzunehmen, dass keine weiteren Schritte gegen Sie veranlasst werden. Eine rechtliche Garantie haben Sie hierbei allerdings nicht.

Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen einen ersten Überblick verschafft zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren.

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Falls Sie Rückfragen haben stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Ich bin auch gerne bereit, Ihnen in anderen Angelegenheiten zur Seite zu stehen.

Beachten Sie bitte, dass das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen zu einer völlig anderen Beurteilung des Sachverhalts führen kann. Die Frage wurde beantwortet unter der Maßgabe, dass Sie die AGB (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) gelesen haben und bereit sind, meine Antwort nach den gesetzlichen Vorgaben zu akzeptieren.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

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