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ra-fork
ra-fork, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 1729
Erfahrung:  Selbständiger Rechtsanwalt in Dortmund
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ra-fork ist jetzt online.

fristlose kündigung fristgerecht ersatzweise was bedeutet

Kundenfrage

fristlose kündigung fristgerecht ersatzweise was bedeutet das?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  ra-fork hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender, 

vielen Dank XXXXX XXXXX Anfrage, welche ich anhand des von Ihnen geschilderten Sachverhalts und unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes im Rahmen einer ersten rechtlichen Einschätzung wie folgt beantworte: 



Das bedeutet, dass man Ihnen fristlos gekündigt hat.

Sollte sich die fristlose Kündigung aus rechtlichen Gründen als unhaltbar erweisen, so ist die Kündigung als fristgerechte Kündigung zu behandeln.


Der Unterschied ist, dass bei einer fristlosen Kündigung keine vertraglichen oder gesetzlichen Fristen einzuhalten sind. Das Vertragsverhältnis endet also unmittelbar, während bei der fristgerechten Kündigung das Vertragsverhältnis erst nach Ablauf der Kündigungsfrist endet.







Sofern Sie keine weiteren Nachfragen haben, möchte ich Sie höflich darum bitten meine Antwort gemäß den allgemeinen Geschäftsbedingungen dieser Plattform zu akzeptieren, indem Sie unter meiner Antwort einmal auf das grüne Feld „akzeptieren“ klicken.




Raphael Fork

-Rechtsanwalt-


ra-fork und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

also bin ich fristlos gekündigt und kriege noch meinen letzten lohn oder??was muss ich tun damit ich eine fristgerechte kündigung kriege?kann ich dagegen einspruch legen und darauf bestehen fristgerecht also noch 1 monat weiter bezahlt zu werden?

mfg

erkan yapi

Experte:  ra-fork hat geantwortet vor 5 Jahren.
Um die fristlose Kündigung abzuwehren sollten Sie die Kündigung vor dem Arbeitsgericht angreifen. Dies müssen Sie innerhalb von 3 Wochen nach Erhalt der Kündigung tun, da ansonsten die fristlose Kündigung ohne weiteres wirksam wird.


Ihr Lohn würde in diesem Falle bis zum Beendigungszeitraum gezahlt.
Experte:  ra-fork hat geantwortet vor 5 Jahren.
Bitte vergessen Sie nicht entsprechend den AGB meine Antwort zu akzeptieren, indem Sie unter meiner Antwort einmal auf das grüne Feld „akzeptieren“ klicken.


Erst durch diese Akzeptierung wird nämlich die Vergütung an den Experten ausgezahlt.

Nach erfolgter Akzeptierung können Sie selbstverständlich auch weiterhin Verständnisfragen stellen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

darf man eigentlich ohne angabe eines grundes fristlos gekündigt werden?

muss man beim arbeitsgericht kosten dafür zahlen oder übernimmt das der staat??

also würde es sich lohnen vielen dank für die antwort

mfg

Experte:  ra-fork hat geantwortet vor 5 Jahren.
Der Grund braucht in der schriftlichen Kündigung nicht angegeben zu werden. Im Kündigungsschutzprozess aber schon.

Sie müssen die Kosten Ihres Anwaltes selbst zahlen. Prozesskostenhilfe (PKH) ist grundsätzlich möglich, wenn die Voraussetzungen dafür vorliegen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

welche voraussetzungen braucht man für die prozesskostenhilfe PKH?Ich schildere Ihnen den fall weswegen ich gekündigt wurde: Als ich bei meiner zeitarbeitsfirma bei einem kunden eingesetzt wurde krank geworden bin und daraufhin die woche darauf zum arbeiten ging wurde ich beim kunden abgemeldet weil sie nicht bescheid gewusst haben ob ich kommen würde, daraufhin habe ich bei der ZAF angerufen und die meinten die werden sich melden wenn sie wieder arbeit für mich haben und es vergingen bis diesen freitag 3 wochen und am samstag kam die kündigung mit dem schreiben:

hiermit kündigen wir fristlos mit sofortiger wirkung das mit ihnen geschlossene arbeitsverhältnis.Ersatzweise kündigen wir das Arbeitsverhältnis fristgerecht zum 30.06.12 jetzt meine frage meinen Sie ich hätte gute Chancen wenn ich zum Arbeitsgericht gehe oder soll ich es lieber bleiben lassen für eine antwort wäre ich ihnen dankbar.

mfg

erkan yapi

Experte:  ra-fork hat geantwortet vor 5 Jahren.
Da wir uns hier mittlerweile weit von der Ausgangsfrage entfernt und Sie meine obigen Antwort noch nicht akzepitiert haben, möchte ich höflich um Akzeptierung bitten, bevor ich ihre erneute Frage beantworte.

Keiner arbeitet gerne umsonst - Sie sicher auch nicht.

Nach erfolgter Akzeptierung erhalten Sie auch eine weitere klare Antwort auf Ihre Frage.
Experte:  ra-fork hat geantwortet vor 5 Jahren.
PKH erfordert nach § 114 ZPO, dass Sie :

1.) die Kosten der Prozessführung nicht, nur zum Teil oder nur in Raten aufbringen können. Dazu werden Ihre Einkommens- und Vermögensverhältnisse überprüft.

2.) die beabsichtigte Rechtsverfolgung oder Rechtsverteidigung bietet hinreichende Aussicht auf Erfolg und ist

3.) nicht mutwillig



Gegen die fristlose Kündigung sollten Sie sich in jedem Fall wenden - schon allein um bis zum 30.06.2012 volles Gehalt zu beziehen.

Ihr Arbeitgeber müsste einen wichtigen Grund für die fristlose Kündigung darlegen können. Dies erscheint nach Ihrer Schilderung eher zweifelhaft, da Ihre Nichteinsetzbarkeit in die Risikosphäre Ihres Arbeitgebers fällt. Sie können ja da nichts für nur weil Sie krank wurden.


Sie sollten auch nicht den Weg über die PKH gehen, sondern gleich morgen Kündigungsschutzklage auf der Rechtsantragsstelle Ihres zuständigen Arbeitsgerichts erheben. Das können Sie auch selbst erledigen, denn die Rechtspfleger dort sind Ihnen gerne bei der Formulierung der entsprechenden Anträge behilflich. Damit wahren Sie ohne großes Kostenrisiko Ihre Rechte.

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

ok vielen dank für den hinweis kommen da grosse kosten auf einen zu wenn ich eine kündigungschutzklage mache??

Experte:  ra-fork hat geantwortet vor 5 Jahren.
Nein, denn Sie haben den Vorteil, dass in der ersten Instanz jeder seinen Anwalt selbst zahlen muss egal wie der Prozess ausgeht. Das ergibt sich aus § 12 a I ArbGG.

Sofern Sie also in Eigenregie Kündigungsschutzklage erheben kommen keine großen Kosten auf Sie zu.

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