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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 22060
Erfahrung:  Staatsexamen Zulassung als Rechtsanwalt
42903605
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ra-huettemann ist jetzt online.

Meine PKV hat mir gekündigt und will noch 8.200 Euro Nachzahlung

Kundenfrage

Meine PKV hat mir gekündigt und will noch 8.200 Euro Nachzahlung einziehen.Grund: ich hätte bei Vertragsabschluss nicht das HWS Syndrom angegeben, was meine Hausärztin auf NAchfrage der PKV bestätigt hat. In meiner Auskunft über Vorerkrankungen stand lediglich "Muskelverhärtungen", auch wurde mir von meinen Ärzten Erschöpfungszustände bescheinigt aber die hat wohl jeder mal, und dies ist auch keine Krankheit. WAs meinen Sie wie soll ich vorgehen?
Besten DAnk!
Mit freundlichen Grüßen XXXXX XXXXX
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

HWS-Syndrom ist lediglich eine unspezifische medizinsiche Sammelbezeichnung für eine ganze Vielzahl sehr unterschiedlicher orthopädischer und/oder neurologischer Symptome oder Symptomenkomplexe, die von der Nacken-Schulter-Arm-Region ausstrahlen.

Insoweit können die von Ihnen bei Abschluss des Versicherungsvertrages angegebenen Muskelverhärtungen durchaus auch unter das HWS-Syndrom fallen.

Vor diesem Hintergrund ist nicht nachvollziehbar, dass die Versicherung die Nichtangabe des HWS-Syndroms beanstandet, wenn Sie selbst unter Vorerkrankungen auf Ihre Muskelverhärtungen ausdrücklich hingewiesen haben.

Richtigerweise haben Sie daher der ausgesprochenen Kündigung widersprochen.

Soweit Ihrem Widerspruch von Seiten der Versicherung nicht abgeholfen werden sollte, sollten Sie die Kündigung gerichtlich angreifen und Klage führen.


Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein. Machen Sie bei Unklarheiten gerne von Ihrem Nachfragerecht Gebrauch. Haben Sie keine Nachfrage, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten. Beachten Sie bitte, dass kostenlose Rechtsberatung nach zwingendem Recht nicht gestattet ist. Sie akzeptieren, indem Sie das grüne Feld „Akzeptieren“ anklicken.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Fragen Sie gerne nach, soweit noch Klärungsbedarf besteht. Ist das nicht der Fall, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten. Nach einmaliger Akzeptierung können Sie selbstverständlich jederzeit kostenfrei Folgefragen stellen.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
ra-huettemann und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Herr Hütteman,

bekomme ich noch eine Antwort auf meine restlichen Fragen?

Danke und beste Grüße A. LIppmann

Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Vielen Dank für Ihren Nachtrag.

Ihre Folgefragen sind technisch leider nicht übermittelt worden.

Bitte stellen Sie Ihre weiteren Fragen noch einmal.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Herr Hüttemann,

 

Ja, gerne:

Ich hatte bei dem Annahme-Fragebogen für die PKV bisherige "Erschöpfungszustände" nicht angegeben, (es stellte sich erst im LAufe des letzten Jahres heraus, dass ich jahrelang einen NAhrungsmittelallergie hatte)da ich das nicht als relevant empfand.

Kann mir die Rechtsschutzversicherung Advocard eine Absage erteilen, einen Prozess zu führen mit der Begründung dass ich diese Angaben" HWS Syndrom und Erschöpfungszustände" nicht gemacht habe?

Bin ich berechtigt der PKV mitzuteilen dass ich diesen Fall öffentlich machen werde(das habe ich vor bei der Süddeutschen Zeitung, bei der ich arbeite und beim Spiegel) oder ist das rechtswidrig?

Besten DAnk für Ihr Feedback!

Mit freundlichen Grüßen

Andrea Lippmann-

 

Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Vielen Dank für Ihre freundliche Akzeptierung und den Nachtrag.

Ihre Rechtsschutz wäre nicht berechtigt, Ihnen Deckung für einen etwaigen Rechtsstreit zu versagen, denn wenn Sie die Muskelverhärtungen explizit angegeben haben, weil Sie nur diese Symptomatik für relevant gehalten haben, so ist dies auch ausreichend.

Hatten nach Ihrem persönlichem Empfinden die Erschöpfungszustände keinen Krankheitswert, mussten Sie dies auch nicht angeben. Es kann nämlich von einem Versicherungsnehmer nicht erwartet und verlangt werden, dass er sämtliche Beschwerden und Symptome mit ärztlich-medizinischer Expertise einzuordnen versteht.

Selbstverständlich bliebe es Ihnen unbenommen, diesen Sachverhalt auch in der SZ publik zu machen und dieses Vorhaben der Versicherung auch anzukündigen. Sie müssen hierbei lediglich etwaige Persönlichkeitsrechte wahren - also keine Namen etwa von Sachbearbeitern nennen.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Vielen Dank sehr geehrter Herr Hüttemann,

Sie haben mir mit Ihren Antworten sehr geholfen und beruhigt!

Ich danke Ihnen sehr!

Beste Grüße A. Lippmann

Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr gerne geschehen.

Ich wünsche Ihnen alles Gute und viel Erfolg!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
muß ich jetzt noch was tun um das Honorar zu bestätigen un ddie Bewertung zu treffen?
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Nein, bezahlt haben Sie die Rechtsberatung bereits durch die Akzeptierung.

Sie können natürlich gerne eine Bewertung abgeben, wenn Sie mit der Beratung zufrieden waren.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Danke es war eine sehr gute und schnelle Beratung und das am Feiertag..:-))

Ihnen wünsche ich noch schöne Pfingsten und nochmals Danke!

Mit freundlichne Grüßen

A. Lippmann

Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Es freut mich, wenn ich Ihnen helfen konnte.

Auch Ihnen wünsche ich noch ein schönes und sonniges Pfingsten.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Herr Hüttemann,

noch eine abschließende Frage. Ich will heute Einspruch einlegen, bedarf es eines speziellen Textes und sind Fristen einzuhalten???, ich wäre Ihnen sehr dankbar wenn Si emir ein schnelles Feedback geben könnten.

Besten DAnk!

Mit sonnigen Grüßen aus Heidelberg

Andrea Lippmann

Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Vielen Dank für Ihre Rückmeldung.

Fristen sind nicht einzuhalten - es ist aber richtig, dass Sie zeitnah auf die Kündigung reagieren und Ihren Widerspruch heute formulieren.

Teilen Sie unter Darstellung der hier erläuterten Rechtslage mit, dass Sie der ausgesprochenen Kündigung ausdrücklich widersprechen und dass Sie diese nicht hinnehmen werden. Stellen Sie daher weiterhin klar, dass Sie die Klage gegen die Versicherung erheben werden, um die Kündigung gerichtlich für gegenstandslos erklären zu lassen, soweit die Versicherung die Kündigung nicht zurücknimmt.

Schöne Grüße nach Heidelberg.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Vielen Dank, ist es sinnvoll dass ich den Einspruch selbst formuliere oder sollte dies besser ein Anwalt tun? Wie sind Ihre Erfahrungen?

Beste Grüße und 1000 Dank!

Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Nein, die Einschaltung eines Anwalts ist derzeit noch nicht veranlasst. Sie können den Widerspruch auf der Grundlage unserer hiesigen Korrespondenz ohne weiteres auch selbst formulieren. Einen Anwalt sollten Sie erst hinzuziehen, wenn die Versicherung nicht einlenkt und Sie Klage führen müssten.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Vielen Dank! Ist es zulässig per Mail das zu schicken oder besser per Einschreiben?

Das war es jetzt, hoffe ich...:-))

Sie haben mir sehr geholfen und ich finde es klasse, dass Sie mir so schnell und qualifiziert geholfen haben!

Beste Grüße A. Lippmann

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Erneut posten: Andere.
Kann ich gegen die Kündigung durch die PKV per Mail Einspruch erheben oder sollte ich den Einspruch per Einschrieben schicken?
Besten Dank!
Die Antworten waren alle bestens!
Mit freundlichen Grüßen A. Lippmann
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Nein, Sie sollten unbedingt und schon aus Gründen der Beweissicherung den Widerspruch schriftlich und postalisch erheben. Versenden Sie diesen sodann als Einschreiben mit Rückschein.


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

1000 Dank, liebe Herr Hüttemann, so mache ich es!Nun glaube ich alles geklärt zu haben mit Ihrer großen Hilfe!

Beste Grüße A. Lippmann

Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Alles klar.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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