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raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 17009
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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raschwerin ist jetzt online.

Guten Tag, ich habe eine Frage zum Reiserecht. Am 23.04.2012

Kundenfrage

Guten Tag,
ich habe eine Frage zum Reiserecht.
Am 23.04.2012 begab sich meine Frau wegen einerBindehautentzündung in ärztliche Behandlung. Zu diesen Zeitpunkt war nicht erkennbar das die Reise ,die am 13.05.2012 beginnen solltte, nicht stattfinden kann. Am 02.05.2012 sagte uns der Arzt das wir die Reise stornieren sollen. Das haben wir unverzüglich am 03.05.2012 getan.
Von der Reiserücktrittsversicherung (MDT Makler der Tourstik GmbH ) sollen wir nur 50% des Reisepreises erstattet bekommen, weil auf Grund der Ärztlichen Bescheinigung der Versicherungsfall bereits am 23.04.2012 eingetreten ist.
In der ärztlichen Bescheinigung ist unter Punkt 2.4 " Konnte zu diesem Zeitpunkt (23.04.2012)in Anbetracht der gestellten Diagnose nach objektiver ärztlichen Beurteilung noch sicher mit dem planmäßigen Antritt der Reise gerechnet werden" diese Frage mit Ja beantwortet worden.
Kann sich die Versicherung Die Aussage des Arztes hinwegsetzen?
Was kann ich dagegen tun, denn ich kann kein Fehlverhalten unsererseits erkennen.
mit freundlichen Grüßen
Dieter Schulze
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für die Nutzung von Justanswer.

Gern beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Nein, hier handelt die Versicherung falsch.

Diese interpretiert das Attest so, wie es für sie am günstigsten ist.

Daher ist die Zahlung von nur 50 % zu wenig.

Sie können den vollen Preis erstattet verlangen.

Sie sollten der Versicherung den Vorgang nochmal schriftlich erklären und eine Frist zur Erstattung setzen.
raschwerin und 4 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Vielen Dank für Ihre schnelle Auskunft.

Die Versicherung beruft sich auf die Diagnose vom 23.04.2012 in der von einer Bindehautentzündung in schwerer Form gesprochen wird. Die Versicherung meint daher , dass bereits am 23.04.2012 der Versicherungsfall eingetreten ist.

Die Versicherung argumentiert wie folgt: Nicht versichert sind die Verschlechterung der Erkrankung, die Hohhning auf Besserung oder Komplikationen im Heilverlauf.

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Ja, verstehe ich.

Allerdings ist dem nicht zu folgen.

Der Arzt soll das nochmal ein wenig anders darstellen und dann muss die Versicherung 100 % leisten.

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