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Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  seit 1995 als selbständiger Rechsanwalt tätig.
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Tobias Rösemeier ist jetzt online.

Hallo Ich werde am 08.06.12 Heiraten, jetzt ist es aber so

Kundenfrage

Hallo Ich werde am 08.06.12 Heiraten, jetzt ist es aber so das meine zukünftige Frau zurzeit noch in Privat Insolvenz ist. Da wir auch ein Haus bauen möchten habe ich jetzt so meine bedenken was die Privat Insolvenz angeht. Wie sied das den aus mit der ehe Schließung haben wir doch automatisch (wenn nix anderes vereinbart) keine Gütertrennung mehr oder???? Also ich muss das Haus eh alleine finanzieren und wir haben besprochen das es besser wäre wenn wir dann eine Gütertrennung vereinbaren macht man diese vor der Eheschließung oder danach?

Ich Bitte sie um Hilfe da ich nicht alles verlieren möchte....

Danke XXXXX XXXXX Voraus

Schäfer
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,


Ihre Frage beantworte ich unter Berücksichtigung Ihrer Sachverhaltsschilderung wie folgt:

Der gesetzliche Güterstand bei Eheschließung ist der der Zugewinnsgemeinschaft.

Zugewinnsgemeinschaft bedeutet zusammengefasst folgendes:

Jeder der Eheleute bleibt Eigentümer seines Vermögens. Es entsteht nicht automatisch gemeinsames Vermögens. Am Ende der Zugewinnsgemeinschaft durch Scheidung oder Tod findet ein Zugewinnsausgleich statt.

Für die Eheschließung ist also der Umstand der Insolvenz ohne Relevanz.

Künftige Vermögenserwerbe haben keine Auswirkungen. Diese gehören nicht in die Insolvenzmasse.

Unabhängig davon dürfte es sinnvoll sein, dass Sie das Haus nach Eheschließung allein erwerben. Das ist auch nicht nachteilig für Ihre künftige Frau, da Sie im Falle der Scheidung Anspruch auf Zugewinnausgleich hat.

Es ist insofern auch nicht erforderlich, eine Gütertrennung zu vereinbaren.

Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,


Ihre Frage beantworte ich unter Berücksichtigung Ihrer Sachverhaltsschilderung wie folgt:

Der gesetzliche Güterstand bei Eheschließung ist der der Zugewinnsgemeinschaft.

Zugewinnsgemeinschaft bedeutet zusammengefasst folgendes:

Jeder der Eheleute bleibt Eigentümer seines Vermögens. Es entsteht nicht automatisch gemeinsames Vermögens. Am Ende der Zugewinnsgemeinschaft durch Scheidung oder Tod findet ein Zugewinnsausgleich statt.

Für die Eheschließung ist also der Umstand der Insolvenz ohne Relevanz.

Künftige Vermögenserwerbe haben keine Auswirkungen. Diese gehören nicht in die Insolvenzmasse.

Unabhängig davon dürfte es sinnvoll sein, dass Sie das Haus nach Eheschließung allein erwerben. Das ist auch nicht nachteilig für Ihre künftige Frau, da Sie im Falle der Scheidung Anspruch auf Zugewinnausgleich hat.

Es ist insofern auch nicht erforderlich, eine Gütertrennung zu vereinbaren.