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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 22862
Erfahrung:  Staatsexamen Zulassung als Rechtsanwalt
42903605
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ra-huettemann ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe im Januar einen

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe im Januar einen Neufundländerwelpen (Rüden) bei einem Züchter gekauft. 3 Wochen später eine Hündin aus der selben Zucht, allerdings keine Geschwister. Ich hatte 500,--€ angezahlt. Ich lebe in Venezuela und wollte eigentlich im April/Mai die Hunde abholen. Soweit war auch alles klar. Ich hatte die Internetseiten der Züchterin mit den Bildern gesehen, war davon Überzeugt, dass sie eingetragene Züchterin ist. Ich habe eine befreundete Züchterin, mit der ich gesprochen hab, die mir Mitteilte, dass ich wohl einer Hundehändlerin aufgessen bin. Sie ist später noch zu der sogenannten Züchterin hingefahren um sich die Hunde anzusehen. Sie schrieb mir völlig entsetzt, dass die Hunde in einem gann schlechten Zustand seien. Ich habe dann davon abgesehen, die Hunde zu nehmen. Habe der sogenannten Züchterin aber vergessen, mit zu teilen, dass ich die Hunde nicht nehme. Die Hunde sollten zusammen 1400,--€ kosten, hatte mich schon gewundert, dass sie so preiswert abzugeben waren.
Heute habe ich nun ein Schreiben der Firma
Michael Schulte Dipl. Betriebswirt
DtW Wirtschaftstreuhand GmbH
Ebbetalstraße 31
58840 Plettenberg
erhalten, mit der Aufforderung sofort 1400,--€ zu überweisen. Angeblich wurden die 500,--€ für die Auffendung an den Hunden verrechnet. ich würde mich über eine Nachricht von Ihnen freuen
Mit freundlichen Grüßen
M.Hinze
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Sie sollten schriftlich die Zahlungsforderung zurückweisen und die Rückzahlung Ihrer bereits erbrachten Anzahlung verlangen.

Zugleich erklären Sie in dem Schreiben die Anfechtung des Kaufvertrages wegen arglistiger Täuschung auf der Grundlage des § 123 BGB.

Sind Sie nämlich durch die wahrheitswidrige Tatsachenbehauptung, die Verkäuferin sei eingetragene Züchterin zum Abschluss des Vertrages mit dieser verleitet worden, so hat die Verkäuferin Sie über einen vertragswesentlichen Umstand getäuscht.

Diese Täuschung war auch ursächlich für Ihre Kaufentscheidung, denn hätten Sie gewusst, dass die Verkäuferin tatsächlich keine eingetragene Züchterin ist, hätten Sie den Vertrag mit ihr nicht geschlossen.

Mit der Anfechtung des Vertrages gilt dieser als von Anfang an nichtig mit der Folge, dass Sie auch die Anzahlung zurückverlangen können.

Fechten Sie daher schriftlich an, und versenden Sie dieses Schreiben nachweisbar als Einschreiben mit Rückschein sowohl an die Verkäuferin selbst als auch an den Inkassodienst.


Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein. Machen Sie bei Unklarheiten gerne von Ihrem Nachfragerecht Gebrauch. Haben Sie keine Nachfrage, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten. Beachten Sie bitte, dass kostenlose Rechtsberatung nach zwingendem Recht nicht gestattet ist. Sie akzeptieren, indem Sie das grüne Feld „Akzeptieren“ anklicken.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Fragen Sie gerne nach, soweit noch Klärungsbedarf besteht. Ist das nicht der Fall, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten. Nach einmaliger Akzeptierung können Sie selbstverständlich jederzeit kostenfrei Folgefragen stellen.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein. Machen Sie bei Unklarheiten gerne von Ihrem Nachfragerecht Gebrauch. Haben Sie keine Nachfrage, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten. Beachten Sie bitte, dass kostenlose Rechtsberatung nach zwingendem Recht nicht gestattet ist. Sie akzeptieren, indem Sie das grüne Feld „Akzeptieren“ anklicken.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

ich darf nunmehr um Akzeptierung der Ihnen erteilten Rechtsauskunft bitten.

JA ist kein Forum. Rechtsanwälten ist die Erbringung kostenloser Rechtsberatung nach zwingendem Recht nicht gestattet.

Bestehen Verständnisschwierigkeiten, oder sind aus Ihrer Sicht Punkte offen geblieben, fragen Sie bitte nach.


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt