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S. Grass
S. Grass, Rechtsanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 5859
Erfahrung:  Mehrjährige Berufserfahrung
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S. Grass ist jetzt online.

Mein Mann und ich haben im Jahr 2002 ein Haus für 215.000 EUR

Kundenfrage

Mein Mann und ich haben im Jahr 2002 ein Haus für 215.000 EUR gekauft. Wir beide sind im Grundbuch (jeder zu 50%) eingetragen. Das Haus wurde jetzt im März 2012 vollständig abbezahlt. Die Löschungsbewilligung von der Bausparkasse liegt vor. Bei bevorstehender Scheidung hat sich nun mein Mann bereit erklärt, das Haus auf mich (noch Ehefrau) zu übertragen. Ich bin mit unserer volljährigen Tochter im Haus geblieben. Mein Mann hat für sich eine Wohnung für 100.000 EUR gekauft, in der er mit seiner Freundin wohnt. Die Wohnung ist ausschließlich sein Eigentum.
Meine Fragen:
1. Wie hoch in einem solchen Fall die Kosten für die Umschreibung, Notar, steuerliche Belastung (Grunderwerbungssteuerfrei?) usw. sind?
2. Wie lautet die rechtliche Bezeichnung; was soll ich genau beim Notar beantragen: Eigentumsübertragung,(-überschreibung, -umschreibung, ),Besitzübertagung, Löschung aus dem Grundbuch?
3. Kann mein Mann einen Betrag und in welcher Höhe bei der frühzeitigen Regelung vor mir verlangen?

Vielen Dank XXXXX XXXXX für Ihre Antwort
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  S. Grass hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragestellerin,

Ihr Mann muss Ihnen notariell seine Eigentumshälfte übertragen. Es handelt sich um eine normale Eigentumsübertragung. Die Notarkosten richten sich nach dem Wert des hältigen Eigentums. Geht von einem Wert von 107.000 EUR aus, belaufen sich die Notarkosten auf ca. 600 EUR. Steuern fallen keine an, solange die Übertragung innerhalb von 5 Jahren nach der Scheidung erfolgt.

Grundsätzlich kann Ihr Mann einen Ausgleichsbetrag. In der Regel steht Ihrem Mann die Hälfte des Verkehrswertes zu.

Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein und darf Sie bitten, sofern kein weiterer Klärungsbedarf besteht, die Antwort zu akzeptieren und zu bewerten.

Mit freundlichen Grüssen
RA Grass
S. Grass und 2 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
>>Steuern fallen keine an, solange die Übertragung innerhalb von 5 Jahren nach der Scheidung erfolgt.

Die Übertragung erfolgt vor der Scheidung. Welche Kosten fallen dann an?

>>Geht von einem Wert von 107.000 EUR aus, belaufen sich die Notarkosten auf ca. 600 EUR.

Falls mein Mann auf einen Ausgleichsbetrag verzichtet, wie hoch würden sich die Notarkosten belaufen?
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
>>Steuern fallen keine an, solange die Übertragung innerhalb von 5 Jahren nach der Scheidung erfolgt.

Die Übertragung erfolgt vor der Scheidung. Welche Kosten fallen dann an?

>>Geht von einem Wert von 107.000 EUR aus, belaufen sich die Notarkosten auf ca. 600 EUR.

Falls mein Mann auf einen Ausgleichsbetrag verzichtet, wie hoch würden sich die Notarkosten belaufen?
Experte:  S. Grass hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

während der Trennungszeit bis zu einem zeitraum von 5 Jahren nach der Scheidung ist die Eigentumsübertragung zur Auflösung von Miteigentum steuerfrei.

Auch wenn Ihr Mann auf einen Ausgleichsbetrag verzichtet, fallen die genannten Notarkosten an, da der Übertragung der Wert des hälftigen Eigentums zugrunde gelegt wird.

Mit freundlichen Grüssen
RA Grass

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