So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an Sabrina Krumsch...
Sabrina Krumscheid
Sabrina Krumscheid, Rechtsanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 88
Erfahrung:  1. und 2. Staatsexamen, Diplom Juristin, zugelassene, selbstständige Rechtsanwältin
59099472
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
Sabrina Krumscheid ist jetzt online.

Ich habe im Mai 2011 eine Betreuung für mich beantragt in Bereichen

Kundenfrage

Ich habe im Mai 2011 eine Betreuung für mich beantragt in Bereichen Vermögen , Wohnung und Amtsgänge. Ich litt unter depression. Meine B etreuerin hat mich in ein Klinikum gebracht und mit Hilfe der Psychologen ein Einwilligungsvorbehalt eingerichtet. Ich selber Fachärztin für Psychiatrie leide jetzt mehr unter Umgang mit der Betreuung als mit depressionen, In der letzten Anhörung hat man mich nicht beachtet und ich bekam ein Betreuung Beschluss mit Diagnosen wie schwere Depression , Persönlichkeitstörung etc...
Wie kann ich mich währen , es ist unglaublich schwer für einen Menschen , der weder Dement , noch psychotisch ist damit umzugehen
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Sabrina Krumscheid hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

gerne beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Sie können an das zuständige Amtsgericht einen Antrag auf Aufhebung der Betreuung stellen. Das ist das Amtsgericht, dass die Betreuung auch in Ihrem Fall vorgenommen hat.

Sie Begründen den Antrag damit, dass die Voraussetzungen des § 1896 BGB nicht mehr vorliegen. Denn nach § 1896 BGB ist eine Betreuung dann vorgesehen, wenn ein Volljähriger seine Angelegenheiten selbst nicht besorgen kann. Hier erläutern Sie, warum Sie meinen, dass Sie das selbst können.

Weiter begründen Sie, dass keine psychischen, körperlichen, geistigen oder seelischen Behinderungen vorliegen, die eine Betreuung erforderlich machen würden.

In der Regel wird das Gericht dann einen Anhörungstermin machen und Sie anhören. Es wäre gut, wenn Sie Zeugen wie Ihren Arzt, evtl auch Therapeuten bennennen können, die Ihren Wunsch bekräftigen würden.

Ich hoffe, dass Ihnen dies hilfreich ist
und verbleibe mit freundlichen Grüßen,

S. Krumscheid
Rechtsanwältin