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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 22077
Erfahrung:  Staatsexamen Zulassung als Rechtsanwalt
42903605
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ra-huettemann ist jetzt online.

Guten Tag, ich habe Geld bei einem offenen Immofonds angelegt

Kundenfrage

Guten Tag,
ich habe Geld bei einem offenen Immofonds angelegt und dieser wird nun abgewickelt. Welche Chancen hat eine Klage?
Vielen Dank!
Dieter Kern
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Das kommt darauf an:

wer hat Ihnen den Fond vermittelt (Bank, Privatvermittler,..)

Was wurde Ihnen über den Fond erzählt (Laufzeit, Verlust, Währungsrisiko,...)


Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
sorry aber ich brauche einen Experten für Finanz und nicht für Familienrecht
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Ein rechtliches Vorgehen gegen die Fondsgesellschaften selbst, die in den letzten Wochen wegen der bereits beschlossenen Immobilienfondsabwicklung (etwa SEB Immoinvest) oder der drohenden (etwa CS Euroreal) im Fokus standen, bietet keine Aussicht auf Erfolg.

Aussichtsreich wäre allein eine mögliche rechtliche Inanspruchnahme derjenigen Berater oder Einrichtung, die Ihnen die in Rede stehenden Fondsanteile vermittelt haben.

Soweit der Berater nachweisbar Beratungsfehler begangen oder Sie über bestimmte Umstände - insbesondere Provisionen, die er mit Abschluuss des Vertrages erlangt hat - nicht aufgeklärt hat, können Sie gegebenenfalls auch jetzt noch Ersatzansprüche geltend machen oder eine Anfechtung wegen arglistiger Täuschung erklären.

Der Bundesgerichtshof (Az.: XI ZR 12/93) hat entschieden, dass der Berater eine anlagegerechte und anlegergerechte Beratung schuldet. Hierunter ist eine an den persönlichen Verhältnissen des Anlegers ausgerichtete Beratung zu verstehen.

Präzisierend hierzu hat der Bundesgerichtshof (Az.: III ZR 298/05) entschieden, dass auch ein Anleger mit grundlegenden Kenntnissen, der eine chancenorientierte Anlagestrategie verfolgt, im Rahmen seiner Anlageberatung erwarten darf, dass er über die Risiken einer ihm bislang nicht bekannten Anlageform zutreffend unterrichtet wird.

Ergänzend hierzu stellte der Bundesgerichtshof (XI ZR 152/08 und 153/08) fest, dass der Kunde, der eine sichere Anlage wünscht, über mögliche Verlustrisiken ausdrücklich gewarnt werden muss.

Die Beratung muss zudem Offenbarungsverpflichtungen hinsichtlich bankeninterner Rückvergütungen erfüllen, denn regelmäßig empfangen die Banken von den Fondsgesellschaften so genannte Kickbacks (Rückvergütungen). Der Bundesgerichtshof (Az: XI ZR 510/ 07) stellte hierzu fest, dass Berater auch beim Verkauf von Fonds die Rückvergütungsgebühren offenlegen müssen.

Sollte eine der hier aufgezeigten Verpflichtungen in Ihrem Beratungsgespräch verletzt worden sein, sollten Sie sich in anwaltliche Beratung begeben, um etwaige Ansprüche auf Schadensersatz oder Anfechtung prüfen und gegebenenfalls geltend machen zu lassen.


Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein. Machen Sie bei Unklarheiten gerne von Ihrem Nachfragerecht Gebrauch. Haben Sie keine Nachfrage, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten. Beachten Sie bitte, dass kostenlose Rechtsberatung nach zwingendem Recht nicht gestattet ist. Sie akzeptieren, indem Sie das grüne Feld „Akzeptieren“ anklicken.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt


Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Ein rechtliches Vorgehen gegen die Fondsgesellschaften selbst, die in den letzten Wochen wegen der bereits beschlossenen Immobilienfondsabwicklung (etwa SEB Immoinvest) oder der drohenden (etwa CS Euroreal) im Fokus standen, bietet keine Aussicht auf Erfolg.

Aussichtsreich wäre allein eine mögliche rechtliche Inanspruchnahme derjenigen Berater oder Einrichtung, die Ihnen die in Rede stehenden Fondsanteile vermittelt haben.

Soweit der Berater nachweisbar Beratungsfehler begangen oder Sie über bestimmte Umstände - insbesondere Provisionen, die er mit Abschluuss des Vertrages erlangt hat - nicht aufgeklärt hat, können Sie gegebenenfalls auch jetzt noch Ersatzansprüche geltend machen oder eine Anfechtung wegen arglistiger Täuschung erklären.

Der Bundesgerichtshof (Az.: XI ZR 12/93) hat entschieden, dass der Berater eine anlagegerechte und anlegergerechte Beratung schuldet. Hierunter ist eine an den persönlichen Verhältnissen des Anlegers ausgerichtete Beratung zu verstehen.

Präzisierend hierzu hat der Bundesgerichtshof (Az.: III ZR 298/05) entschieden, dass auch ein Anleger mit grundlegenden Kenntnissen, der eine chancenorientierte Anlagestrategie verfolgt, im Rahmen seiner Anlageberatung erwarten darf, dass er über die Risiken einer ihm bislang nicht bekannten Anlageform zutreffend unterrichtet wird.

Ergänzend hierzu stellte der Bundesgerichtshof (XI ZR 152/08 und 153/08) fest, dass der Kunde, der eine sichere Anlage wünscht, über mögliche Verlustrisiken ausdrücklich gewarnt werden muss.

Die Beratung muss zudem Offenbarungsverpflichtungen hinsichtlich bankeninterner Rückvergütungen erfüllen, denn regelmäßig empfangen die Banken von den Fondsgesellschaften so genannte Kickbacks (Rückvergütungen). Der Bundesgerichtshof (Az: XI ZR 510/ 07) stellte hierzu fest, dass Berater auch beim Verkauf von Fonds die Rückvergütungsgebühren offenlegen müssen.

Sollte eine der hier aufgezeigten Verpflichtungen in Ihrem Beratungsgespräch verletzt worden sein, sollten Sie sich in anwaltliche Beratung begeben, um etwaige Ansprüche auf Schadensersatz oder Anfechtung prüfen und gegebenenfalls geltend machen zu lassen.


Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein. Machen Sie bei Unklarheiten gerne von Ihrem Nachfragerecht Gebrauch. Haben Sie keine Nachfrage, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten. Beachten Sie bitte, dass kostenlose Rechtsberatung nach zwingendem Recht nicht gestattet ist. Sie akzeptieren, indem Sie das grüne Feld „Akzeptieren“ anklicken.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Fragen Sie gerne nach, soweit noch Klärungsbedarf besteht. Ist das nicht der Fall, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten. Nach einmaliger Akzeptierung können Sie selbstverständlich jederzeit kostenfrei Folgefragen stellen.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein. Machen Sie bei Unklarheiten gerne von Ihrem Nachfragerecht Gebrauch. Haben Sie keine Nachfrage, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten. Beachten Sie bitte, dass kostenlose Rechtsberatung nach zwingendem Recht nicht gestattet ist. Sie akzeptieren, indem Sie das grüne Feld „Akzeptieren“ anklicken.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

ich darf an die Akzeptierung der Ihnen erteilten Rechtsauskunft erinnern.

JA ist kein Forum. Rechtsanwälten ist die Erbringung kostenloser Rechtsberatung nach zwingendem Recht nicht gestattet. Der zur Beurteilung gestellte Sachverhalt ist mit einem für Sie günstigen Ergebnis rechtlich maximal ausgeschöpft.

Bestehen Verständnisschwierigkeiten, oder sind aus Ihrer Sicht Punkte offen geblieben, fragen Sie bitte nach.


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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