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Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  seit 1995 als selbständiger Rechsanwalt tätig.
37896974
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Tobias Rösemeier ist jetzt online.

Ich habe eine Frage.Ich bin Alhaier am 14.12.2011 wurde unser

Kundenfrage

Ich habe eine Frage.Ich bin Alhaier
am 14.12.2011 wurde unser Haus versteigert. Der Käufer wolte das
wir sofort ausziehen, da wir 5 Kinder haben können wir uns immer noch
nichts finden. Am Samstag hat er uns einen Brief geschrieben wo er uns
Zeit gab bis zum 05.06.2012, an dem tag müssen wir schon die Schlüssel
überreichen. Falls wir am 05.06.2012 nicht ausziehen hat er gesagt gibt es sofort eine
Zwangsräumung. Zu dem machen die einen Anspruch auf
Nutzungsentschädigung wegen der verspätung der Schlüssel übergabe.
Die Nutzungsentschädigung wegen verspäteter Übergabe geltend. Die
Nutzungsentschädigung beträgt 1.400,- Euro pro Monat ab Zuschlagtermin.
Die Nutzungsentschädigung beträgt vom 14.12.2011 bis zum 05.06.2012
mehr al 5 Monate. Zudem wird ein Schadenersatz für jeden nicht eingehaltenen
Übergabetermin für die Bearbeitung und die Terminsvorhaltung in Höhe
von 350,- Euro geltend gemacht.
5 Monate x 1.400,- Euro = 7.000,- Euro
1 nicht eingehaltener Übergabetermin 350,- Euro.
Die Frage ist: Können die uns aus dem Haus rausschmeisen mit 5 Kinder
und zu entschädigung ob des rechtens ?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,


Ihre Frage beantworte ich unter Berücksichtigung Ihrer Sachverhaltsschilderung wie folgt:

Grundsätzlich wird der Ersteigerung mit Zuschlagerteilung Eigentümer der Immobilie.

Der Zuschlagbeschluss ist zugleich Räumungstitel.

Aus dem Räumungsbeschluss kann daher ohne weiteres die Vollstreckung/Zwangsräumung betrieben werden.

Auch hat der Eigentümer bis zur Räumung/Übergabe einen Nutzungsentschädigungsanspruch. Die Höhe orientiert sich an der ortsüblichen Miete.

Räumungsschutz kann nur bei Gefahr für Leib und und Leben und bei einer besonderen unbilligen Härte beim Amtsgericht beantragt werden. Die Anforderung sind allerdings sehr hoch.

Sie sollten sich umgehend an Ihre Gemeinde wenden, um Hilfe hinsichtlich des Wohnungsproblems zu erhalten.


Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Haben Sie noch eine Nachfrage oder besteht weiterer Klärungsbedarf ?