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RA Stämmler
RA Stämmler, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 915
Erfahrung:  2.Staatsexamen Zulassung als Rechtsanwalt
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RA Stämmler ist jetzt online.

Hallo, ich hätte eine Frage zum Gebrauchtwagen Kauf beim

Kundenfrage

Hallo,

ich hätte eine Frage zum Gebrauchtwagen Kauf beim Händler.
Ich hatte im Dezember 2010 ein Fahrzeug mit Sommer und Winterbereifung gaukauft.
Das Fahrzeug wurde mir mit Winterbereifung ausgeliefert und übergeben.
Die Sommerreifen hatte ich einige Wochen Später abgeholt und bei meinen Reifenservice einlagern lassen.
Jetzt war das Fahrzeug im Mai 2012 das erstemal beim Service, und es stellte sich raus das die falsche Reifengrösse auf dem fahrezeug montiert ist, und für das Fahrzeug gar nicht so zugelassen ist.
Wie soll ich mich hier gegenüber dem Händler verhalten, bzw. welche Möglichkeiten und Rechte habe ich hier ?

Danke XXXXX XXXXX
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RA Stämmler hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

die falsche Bereifung stellt einen Sachmangel dar. Dieser lag offensichtlich auch beim Kauf vor. Die 2 jährige Mängelgewährleistung ist auch noch nicht abgelaufen. Hier haben Sie grundsätzlich die Möglichkeit der Nacherfüllung. Diese kann wahlweise durch Neulieferung oder Nachbesserung erfolgen. Da hier eine Nachbesserung (Austausch mit zulässigen Reifen) unproblematisch erfolgen kann, wird der Verkäufer die Neulieferung ablehnen können. Sofern die Nachbesserung fehlschlägt (2 Reperaturversuche) oder der Verkäufer diese ablehnt kann der Rücktritt erklärt werden.

Problematisch wird hier die Beweislastverteilung. Sie müssen beweisen, dass die falschen Reifen beim Kauf bereits montiert waren und Sie dies nicht wussten. Dies wird sicherlich äußerst schwierig. Ggf. kann hier der Reifenservice (bzw. dessen Mitarbeiter) als Zeuge dienen.

Sie sollten den Verkäufer zunächst zur Nachbesserung auffordern und hierbei eine Frist setzen. Von einer klagewiesen Durchsetzung rate ich anhand der vorliegenden Information ab. Der Anspruch wird sich vor Gericht nur schwer beweisen lassen. Es besteht daher ein erhebliches Kostenrisiko. Etwas anderes gilt, wenn sie über eine Rechtschutzversicherung verfügen.

Ich hoffe ich konnte Ihnen helfen. Bitte vergessen Sie nicht meine Antwort zu akzeptieren

Mit freundlichen Grüßen

André Stämmler
Rechtsanwalt
Experte:  RA Stämmler hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

Sofern Sie keine Nachfragen haben, akzeptieren Sie bitte meine Antwort.

Mit freundlichen Grüßen

A.Stämmler
Rechtsanwalt

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