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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 26379
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
RASchiessl ist jetzt online.

Hallo, ich brauche dringend einen Rat. Hier eine kurze

Kundenfrage

Hallo,

ich brauche dringend einen Rat.
Hier eine kurze Erläuterung meiner oder unserer Situation.
Ich habe eine 3 jährige Tochter sein fast 2 Jahrenn bin ich vom Vater getrennt.
Wir haben geteieltes sorgerecht und sie ist an ca 10 Tagen im Monat bei Ihrem Vater und übernachtet auch da.
Da der Vater seit 5 Jahren arbeitslos ist bekomme ich Unterhaltsvorschuss (133eu montl.)
plus Kindergeld ich wohne mit ihr in einer 2 zi wohnung(600eu warm) und gehe arbeiten verdiene ca 1100 netto monatlich. Der Vater war jetzt bei einem Anwalt der Ihm geraten hat mich zu überreden auf den Unterhalt zu verzichten da er sich dadurch immer weiter verschuldet.
Er und der Anwalt sind der Meinung ich verfüge über ausreichent Einkommen und könne auf den Unterhat verzichten. Wenn ich mich nicht darauf einlasse sieht sich der Kindsvater gezwungen gegen mich zu klagen er ist der Meinung er habe durch das geteielte Sorgerecht einen umgangsanspruch von 50% die er einklagen würde. Bei einer 50-50 Regelung würde der Unterhalt wegfallen und das Kindergeld würde zu 100% dem sozial schwächeren zugestanden werden also dem Kindsvater.
Kann der Vater das gerichtlich durchsetzen ?
Er lebt in einer 1 zi wohnung die das jobcenter zahlt er bekommt monatlich 80 eu mehr um sie für den zeitraum die sie bei ihm ist versorgen zu können.
Alle Anschaffungen werden von mir getätigt kitabeitag von 80eu zahle ich auch allein.
Muss ich mir jetzt einen Anwalt besorgen?
Danker im vorraus für die Antwort MfG Melanie
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

So ein Unsinn!

Zum Umgang:

Der Kindsvater kann in keinem Fall einen Umgang von 50% gerichtlich durchsetzen (sog. Wechselmodell). Ein solches Wechselmodell kann nur freiwillig zwischen Ihnen und dem Kindsvater vereinbart werden. Eine Umgangsvereinbarung die nur das Ziel hat sich einer Unterhaltszahlung zu entziehen kann auch nicht dem Kindeswohl entsprechen.

Die Klage auf 50% Umgang ist chancenlos

Zum Unterhalt (ich gehe davon aus, dass es sich um Kindesunterhalt handelt)

Ein Verzicht auf den Kindesunterhalt ist aus zwei gründen rechtlich nicht möglich.

Da Sie UVG bekommen, gehen Ihre Unterhaltsansprüche insoweit auf die UV-Kasse über. Über diesen Unterhaltsanteil können Sie also gar nicht mehr bestimmen.

Weiterhin wäre der Verzicht auf den Kindesunterhalt ein Vertrag zu Lasten Dritter also zu Lasten des Kindes. Eine derartige Vereinbarung wäre unwirksam, selbst wenn Sie sie unterzeichnen würden.

Da die Ansichten des Kindsvaters und seines Anwalts haltlos sind, benötigen Sie keinen eigenen Anwalt. Ein gemeinsames Gespräch beim Jugendamt sollte in Ihrem Falle ausreichen.

Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen einen ersten Überblick verschafft zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren.

Sie akzeptieren in dem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.



Falls Sie Rückfragen haben stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Ich bin auch gerne bereit, Ihnen in anderen Angelegenheiten zur Seite zu stehen.

Beachten Sie bitte, dass das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen zu einer völlig anderen Beurteilung des Sachverhalts führen kann. Die Frage wurde beantwortet unter der Maßgabe, dass Sie die AGB (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) gelesen haben und bereit sind, meine Antwort nach den gesetzlichen Vorgaben zu akzeptieren.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

RASchiessl und 2 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Vieln Dank für Ihre rasche Antwort,

ich bin wesenlich erleichtert.
Der Kindsvater wird wahrscheinlich trotzdem gegen mich klagen da er mehr Umgangsrecht möchte.
Die 10 oder auch 11 Tage sind mir und meiner Tochter zuviel da sie dadurch einfach zu oft aus unserem gemeinsamen Rythmus gerissen wird.
Er setzt mich aber immer wieder deswegen unter Druck ich habe gehöt das 8 Tage im Monat üblich sind.? Kann ich das durchsetzen ?
Desweiteren bin ich seit 7 Monaten sehr glücklich in einer neuen Beziehung zu dem sie einen ganz wunderbaren Bezug hat und er fast immer bei uns ist.

Vielen dank die Investition hast sich gelohnt.
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Üblich sind bei einem dreijährigen Kind wöchentlich ein Tag oder im Zweiwochenrythmus 2 Tage, mehr wird der Kindsvater nicht durchsetzen können.


Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

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