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Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  seit 1995 als selbständiger Rechsanwalt tätig.
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Tobias Rösemeier ist jetzt online.

RA Rösemeier, die schwierige Vorgeschichte mit unserer Tocht

Beantwortete Frage:

Guten Tag Herr RA Rösemeier, die schwierige Vorgeschichte mit unserer Tochter ist Ihnen durch vorangehende Fragen bekannt. Aktuell ist es so, dass sie sich seit Wochen in Berlin aufhält, irgendwo und -wie auf der Straße lebt, gelegentlich hatten wir E-mail-Kontakt, sogar per Telefon, möglich dadurch, dass sie immer mal kleine Geldbeträge von uns bekommen hatte. Heute denke ich, dass das vielleicht gar nicht gut war, aber wir sind die Eltern - immer. Mangels Geld scheint sie in Berlin auch schwarz zu fahren. Inzwischen kommen zum 2. Male Schreiben von Inkassounternehmen der Berliner Verkehrsbetriebe. Sie ist zwar noch hier gemeldet, aber wohnt nicht hier, har keine feste Bleibe und ist somit nicht auffindbar. Geld hätte sie eh keines. Wie können wir uns sinnvoll verhalten? Sollen wir die Schreiben zurück schicken mit dem Vermerk "unbekannt verzogen" ? Was "blüht" denn unserer Tochter? Kommt sie auf eine Liste? Oder was passiert da? Das eine ist unsere Sache, das andere nicht. Aber Ihre Meinung wäre uns wichtig. Viele Grüße ****

Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Frage beantworte ich unter Berücksichtigung Ihrer Sachverhaltsschilderung wie folgt:

Sie sollten die Briefe wieder zurücksenden mit dem Hinweis, dass Ihre Tochter unbekannten Aufenthaltes ist.

Ihre Tochter wird hier nicht auf eine Liste gesetzt. Das Inkassobüro wird versuchen, den Anspruch der Verkehrsbetriebe gegen Ihre Tochter durchzusetzen. Wenn Zustellungen nicht möglich sind, ist auch die Durchsetzung nur schwer möglich.

Allerdings könnte bei wiederholtem Schwarzfahren auch ein Strafverfahren wegen Leistungserschleichung auf Ihre Tochter zukommen.

Sie sollten daher eine polizeiliche Abmeldung an Ihrem Wohnsitz für Ihre Tochter vornehmen. Teilen Sie der Einwohnermeldeamtbehörde mit, dass Ihre Tochter nicht mehr bei Ihnen wohnt und Sie ihren Aufenthaltsort auch nicht kennen. Somit wird Ihre Tochter offiziell polizeilich als unbekannt verzogen abgemeldet.
Tobias Rösemeier und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Herr RA Rösemeier, müssen wir Sie abmelden, oder machen wir uns strafbar, wenn wir es nicht tun? Wir schwanken deshalb, weil mein Mann noch die Krankenkasse für sie bezahlt, damit wenigstens noch eine kleine Sicherheit besteht. Wenn der Wohnsitz wegfällt, dürfet es da möglicherweise Probleme geben, diese weiter bestehen zu lassen, denken wir. Es ist keine Familienversicherung. Viele Grüße ***

Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

ein Zwang Ihre Tochter abzumelden besteht nicht und Sie machen sich auch nicht strafbar. Die Abmeldung hat aber den Vorteil, dass keine Zustellungen mehr an Ihre Anschrift erfolgen.

Bei der Krankenversicherung ist das auch kein Problem, diese ist nicht an einen festen Wohnsitz gebunden. Solange die Beiträge bezahlt werden, kann hier nichts passieren.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
danke ***** ***** ok, das sind jetzt innere Entscheidungen.
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
gern geschehen.