So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an raschwerin.
raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16989
Erfahrung:  Rechtsanwalt
27582713
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
raschwerin ist jetzt online.

Hallo, meine Frau und ich haben uns getrennt. Bei einer Anwältin

Kundenfrage

Hallo, meine Frau und ich haben uns getrennt. Bei einer Anwältin liessen wir im Juni den Unterhalt berechnen zu dem meine Frau ein Gehalt von 800 Euro angegeben hat, da sie in diesem Monat gerade anfing zu arbeiten. Nun stellt sich heraus, daß sie nahezu das doppelte verdient hat, ich also seit Juni eigentlich hätte keinen/erheblich weniger Unterhalt zahlen müssen. Kann ich das zurückfordern? Hätte sie nicht ihr erheblich höhreres Einkommen angeben müssen? Was tue ich jetzt am besten? Vielen Dank XXXXX XXXXX Antwort
Kunde
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für die Nutzung von Justanswer.

Gern beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Ja, sie hätte das höhere Gehalt zwingend angeben müssen.

Sie sollten die Zahlungen umgehend einstellen.

Mit der Rückforderung wird es schwer, da die Frau nach § 818 BGB einwenden kann, das Geld verbraucht zu haben.

Aber versuchen Sie es dennoch mit der Rückforderung.

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Über welchen weg wäre eine Rückforderung möglich (Schadensersatz?) Ausserdem - ist eine "Einigung" vor dem Anwalt ein Titel oder ist es nur eine Vereinbarung, die ich unter vorspiegelung Falscher Angaben anfechten könnte oder so. Schließlich nehme ich doch eine Arbeit an und weiss ungefähr was ich verdienen werden. Also könnte ich doch von Vorsatz ausgehen?

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Wenn die Frau wahrheitswidrig falsche Angaben gemacht hat, dann muss sie alles zurückzahlen.

Hat sich ihr Einkommen zwischendurch geändert, dann hätte sie es auch anzeigen müssen, kann sich aber dennoch unter Umständen auf § 818 BGB berufen.

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Wenn ich die Annahme von 800 Euro damals akzeptiert habe und sie hat beim ersten Gehalt schon gemerkt das es erheblich mehr ist - ist es dann Vorsatz? Was müsste ich ihr darlegen um den Vorsatz nachzuweisen?

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Ja, sie hätte wahrheitsgemäß angeben müssen, was sie verdient. Alles andere ist Betrug.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Entschuldigung, hab Probleme mit der Internetseite gehabt. Bitte zeigen sie mir noch die Möglichkeit auf, wie ich eventuell doch an das Geld zurück kommen kann: Ist denn die Einigung bei einem Anwalt bereits ein "Titel" oder kann ich hier einfach abstreiten wegen falscher Angaben oder so etwas? Ansonsten schonmal vielen Dank
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Nein, ein Titel liegt nicht vor.

Sie rechnen aus, was Sie zuviel gezahlt haben und fordern dies schriftlich bei der Frau ein.

Sie soll das binnen 14 Tagen zahlen.

raschwerin und 3 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Haben Sie noch eine Möglichkeit für mich das auszurechnen? ich müsste ja das "Programm" der Anwältin haben, die den Unterhalt seinerzeit ausgerechnet hat, oder welche Berechnungsmethode könnte ich anwenden? Drei Kinder spielen da auch noch eine Rolle.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Erneut posten: Andere.
Kollege offline
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Was haben Sie ihr denn gezahlt auf welcher Einkommensbasis und was hatte die Frau tatsächlich an Einkommen?

Ähnliche Fragen in der Kategorie Recht & Justiz