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Andreas Scholz
Andreas Scholz, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 1982
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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Andreas Scholz ist jetzt online.

Repereatur bei nicht Erfolg? Muss der Kunde trotzdem zahl

Beantwortete Frage:

Repereatur bei nicht Erfolg? Muss der Kunde trotzdem zahlen?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Andreas Scholz hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

der Durchführung einer Reparatur liegt in aller Regel ein Werkvertrag zugrunde. Beim Werkvertrag schuldet der Betrieb einen bestimmten Erfolg, nämlich die Reparatur. Ohne Reparatur kein Lohn.

Wenn Sie also der Meinung sind, es sei kein Erfolg eingetreten, bringen Sie des schriftlich dem Betrieb zu Kenntnis und setzen Sie eine Frist, bis zu deren Ablauf die Reparatur zu Erfolgen hat. Passiert dann nicht, können Sie vom Vertrag zurücktreten und Geld, dass Sie schon bezahlt haben, zurückverlangen.

Mit freundlichen Grüßen

Scholz
Rechtsanwalt
Andreas Scholz und 2 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Das Auto wurde abgeschleppt in meine Werkstatt. Ich habe gedacht das bekommen die schon hin. Nach einer Woche bekam ich mal Bescheid, das es noch länger dauern würde, bis sie mir sagten ende der 2 Woche , man solle es abbrechen, da es aus wirtschaflichen Gründen zu teuer würde . Die haben den ganzen Motor zerlegt. Am Anfang sagten Sie es würde unggefähr 1200€ kosten. Da nun die Reperatur nicht geklappt hat, verlangen die jetzt 2000 €. Ich frage mich kann das sein? Habe keine Vorzahlung gemacht. Muss ich jetzt zahlen?? Eigentlich sollte es auf Kulanz laufen.
Experte:  Andreas Scholz hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

nachdem Sie hier wohl einen Preis ausgemacht haben, ist die Werkstatt daran gebunden. Sie wird also grundsätzlich zur vereinbarten Vergütung das FZG reparieren müssen, darauf hätten Sie Anspruch.

Wenn Sie den Vertrag aber bereits gekündigt haben - also die Vertragsbeendigung von Ihnen ausging -, kann die Werkstatt aber nicht mehr als 1200,- Euro fordern und muss sich das auf den Vergütungsanspruch anrechnen lassen, dasjenige anrechnen lassen, was sie infolge der Aufhebung des Vertrags an Aufwendungen erspart oder durch anderweitige Verwendung ihrer Arbeitskraft erwirbt oder zu erwerben böswillig unterlässt, § 649 BGB.

2000,- Euro kann die Werkstatt also keinesfalls fordern. Vielmehr können Sie auf Reparatur für 1200,- bestehen, wenn das so vereinbart war, haben Sie aber schon gekündigt, darf die Werkstatt nicht mehr als 1200,- fordern.

Mit freundlichen Grüßen

Scholz
Rechtsanwalt