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S. Grass
S. Grass, Rechtsanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 6374
Erfahrung:  Mehrjährige Berufserfahrung
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S. Grass ist jetzt online.

Thema MPU: 1) 17.01.2000 Alkoholfahrt mit einer festgestellten

Beantwortete Frage:

Thema MPU:
1) 17.01.2000 Alkoholfahrt mit einer festgestellten Alkoholkonzentration von 0,48 mg/l.
Führerscheinentzug 3 Monate.
2) 15.10.2001 Alkoholfahrt mit einer festgestellten Alkoholkonzentration von 0,53 mg/l.
Führerscheinentzug 3 Monate.

Bescheid am 24.04.2002, dass ich aufgrund der Wiederholung ein Gutachten zur Fahreignung beibringen muss. Frist von 6 Wochen.

Ich gab den Führerschein daraufhin ab und nahm an einer freiwilligen therapeutischen Maßnahme teil. Der Antrag auf "Wiedererlangung" wurde von mir nicht gestellt, noch nahm ich an einer MPU-Maßnahme teil.

Unabhängig davon, dass der Führerscheinentzug gerechtfertigt war und ich nur noch ganz selten im Jahr Alkohol trinke, auch an Karneval keinen Tropfen, würde ich gerne wissen, ob die Möglichkeit besteht, meinen Führerschein vor Ablauf von 15 Jahren ohne eine MPU wiederzuerlangen. :-)

Vielen Dank XXXXX XXXXX Mühen im Voraus.

mfg
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  S. Grass hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

wurde eine MPU angeordnet, muss diese leider auch grundsätzlich durchgeführt werden.
Allerings sind bei Ihnen seit dem Entzug mehr als 10 Jahre vergangen. Es tritt eine "Verjährung" ein, wenn während dieser Frist keine Versuche unternommen wurden, die Fahrerlaubnis wieder zu erlangen. da dies nach Ihrer Schilderung nicht erfolgte, muss die MPU nicht mehr durchgeführt werden.

Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein und darf Sie bitten, sofern kein weiterer Klärungsbedarf besteht, die Antwort zu akzeptieren und zu bewerten.

Mit freundlichen Grüssen
RA Grass
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Da fällt mir aber ein Stein vom Herzen. Gut, dass ich nachgefragt habe, da in verschiedensten Foren immer von einer "5 Jahre plus 10 Jahre Regel" die Rede ist.
Und man laut diesen Aussagen einen Antrag gestellt haben musste, damit die 10-jährige Frist überhaupt beginnt.
Vielen Dank!!!
Experte:  S. Grass hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

nein während der 10 Jahre darf gerade kein Antrag auf Neuerteilung gestellt worden sein.


Mit freundlichen Grüssen
RA Grass
S. Grass und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.


Sehr geehrte Frau Grass,

 

ich möchte mich noch einmal ratsuchend an Sie wenden, da ich nun bei der Führerscheinstelle in Köln vorgesprochen habe. Die sind auch ganz nett, aber bestehen darauf, dass ich nun einen Antrag auf Wiedererlangung des Führerscheins stellen muss.

 

Dann würden Sie entscheiden und prüfen, eventuell nach einem verkehrspsychologischen Gutachten, ob Sie mir eine Erlaubnis von Amts wegen gewähren würden.

 

Einen neuen Führerschein müßte ich auch machen.

 

Wie kann ich mich nun am besten verhalten? :-)

 

mfg

Experte:  S. Grass hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

da die 10 Jahresfrist in Ihrem Fall vorüber ist, können Sie einen neuen Antrag auf Erteilung der FE stellen. Sollte die Behörde von Ihnen nach prüfung eine MPU verlangen, müssen Sie auf die 10 Jahresfrist hinweisen.



Mit freundlichen Grüssen
RA Grass
S. Grass und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sehr geehrte Frau Grass,


 


Sie haben mir sehr geholfen.


 


Dann werde ich nun den Antrag stellen.


 


Um die Tatsache, einen neuen Führerschein über eine Fahrschule zu ewerben, werde ich aber nicht umhin kommen? :-)


 


LG


 

Experte:  S. Grass hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

ja die Fahrschule wird zwingend sein.

Mit freundlichen Grüßen
RA Grass