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Claudia Schiessl
Claudia Schiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16692
Erfahrung:  Zwei Fachanwaltstitel; Korrespondenz in deutsch, englisch,französisch;Anwältin seit 1994;1996 Mitarbeit am Lehrstuhl für Strafrecht Universität Regensburg;1996-2010 Ausbildung von Referendaren
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Claudia Schiessl ist jetzt online.

Hallo. eine Frage. Meine Eltern sind im Begriff eine Betreuung

Kundenfrage

Hallo.

eine Frage. Meine Eltern sind im Begriff eine Betreuung einzurichten.
Kann ich diese Betreuung umgehen wenn ich auf meinen Bleiberecht verzichte. Ich habe einen unbefristeten Aufenthaltstitel. Ich bin armenische Staatsbürgerin. Könnte ich dann das Land einfach verlassen?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte:

wie weit sind die Maßnahmen zur Einrichtung der Betreuung denn bereits gediehen ?




Mit freundlichen Grüßen

Claudia Marie S
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Der Antrag auf eine Betreuung haben meine Eltern bereits gestellt. Ein Termin zur Begutachtung steht in zwei Wochen fest.
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


haben Sie noch Fragen ?

vielen Dank für Ihren Nachtrag.

Nach § 283 FamFG können Sie zur Begutachtung vorgeführt werden, notfalls auch mittels Polizei, nach § 284 FamFg auch zur Vorbereitung des Gutachtens bis zu 6 Wochen untergebracht werden.

Allerdings hat die staatliche Ausgabe der Betreuung nichts damit zu tun, ob jemand ein Bleiberecht hat oder nicht.

Gehandelt wird, wenn eine Betreuung erforderlich ist, wobei es darauf ankommt, wo der gewöhnliche Aufenthalt des Betroffenen ist.

Solange Sie aber noch nicht betreut sind, sind Sie frei das Land zu verlassen.



Wenn Sie Ihren gewöhnlichen Aufenthalt nicht mehr in Deutschland haben, sind deutsche Gerichte nicht mehr zuständig.

Bevor Sie aber das Land verlassen, weise ich Sie darauf hin, dass eine Betreuung zum einen nie endgültig ist, sondern immer wieder überprüft wird und dass Sie zum anderen Rechtsmittel gegen die Betreuung haben.




Ich hoffe,dass ich Ihnen helfen konnte
Gerne können Sie nachfragen





mit freundlichen Grüßen



Rechtsanwältin



wenn ich Ihnen helfen konnte bitte ich um Akzeptierung

Danke






Wenn ich Ihre Frage beantwortet habe bitte ich höflich um Akzeptierung

danke


Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
welche Rechtsmittel habe ich gegen die Betreuung
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

gegen die Betreuung können Sie nach § 29 FamFG Beschwerde einlegen.

Jeder Gerichtsbeschluss, wie etwa der, dass man beschließt in Ihrem Fall eine Betreuung einzurichten, muss zwingend eine Rechtsbehelfsbelehrung enthalten.

Es gilt eine Frist von 1 Monat ab Bekanntgabe,. gegen einstweilige Anordnungen ( Eilmaßnahmen) von 14 Tagen.




Ich hoffe, dass ich Ihnen helfen konnte

Wenn ja bitte ich höflich um Akzeptierung

vielen Dank
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Was ist eine Rechstbehelfbelehrung?
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Eine Rechtsbehelfsbelehrung findet sich am Ende von Beschlüssen, oder Entscheidungen von Gerichten.

Sie sagt dem Betroffenen, binnen welcher Frist er wo welches Rechtsmittel einlegen soll.






Wenn ich Ihnen helfen konnte bitte ich um Akzeptierung
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Was für Rechtsmittel kann man inelegen
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,das ist die Beschwerde nach § 29 des FamFG ( Gesetz über das Verfahren in Familiensachen)wenn ich Ihnen helfen konnte bitte ich um Akzeptierung vielen Dank
Claudia Schiessl und 2 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Kann gegen den Willen des Volljährigen eine Betreuung eingerichtet werden
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


ja, das ist leider möglich.

Dafür hat dieser dann Rechtsmittel


Sehr gerne !




Wenn ich Ihre Frage beantwortet habe bitte ich höflich um Akzeptierung

danke

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
In welchen Fallen heißt es der Volljahrige kann seinen Willen nicht kundtun.
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


Sie meinen die Voraussetzungen für eine Betreuung ?



Diese sind wie folgt:




ie betroffene Person ist volljährig (§ 1896 Abs. 1 S. 1 BGB),
sie leidet an einer psychischen Krankheit oder körperlichen, geistigen oder seelischen Behinderung (§ 1896 Abs. 1 S. 1 BGB),
sie ist dauerhaft nicht in der Lage, ihre Angelegenheiten selbst zu regeln (§ 1896 Abs. 1 S. 1 BGB) und
es existieren keine anderen Hilfemöglichkeiten (§ 1896 Abs. 2 S. 2 BGB), wie z. B. eine Vollmacht.







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