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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 23056
Erfahrung:  Staatsexamen Zulassung als Rechtsanwalt
42903605
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ra-huettemann ist jetzt online.

Guten Tag, ich habe den Musterbrief an die Firma Vendys per

Kundenfrage

Guten Tag, ich habe den Musterbrief an die Firma Vendys per Einschreiben mit Rückschein geschickt. Nun habe ich erneut heute eine Mahnung bekommen. Was ist zu tun?
Liege ich noch in der Monatsfrist mit der Bezahlung bei Ihnen?
mfg
sCHMIDT
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Es entspricht dem üblichen Verfahrensmuster der Forderungseintreiber Widersprüche und Proteste zu ignorieren und die angeschriebenen Opfer unvermindert unter massiven Zahlungsdruck zu setzen. Die Inkassobranche setzt systematisch auf Einschüchterung und Drohungen, um die Verbraucher gefügig und außergerichtlich zahlungsbereit zu machen.

Lassen Sie sich hiervon nicht beeindrucken und verunsichern, und erbringen Sie weiterhin keine Zahlungen!

Aktiv werden müssten Sie ohnehin erst, wenn Ihnen ein gerichtlicher Mahnbescheid zugestellt werden sollte. Dann müssen Sie binnen 14 Tagen Widerspruch gegen diesen einlegen.

Dazu kommt es aber nahezu nie, denn erfahrungsgemäß beantragen die Hintermänner dieser "Dienste" keinen Mahnbescheid, da sie wissen, dass die geltend gemachten Forderungen tatsächlich nicht bestehen und sie diese vor Gericht auch nicht durchsetzen können.


Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein. Machen Sie bei Unklarheiten gerne von Ihrem Nachfragerecht Gebrauch. Haben Sie keine Nachfrage, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten. Beachten Sie bitte, dass kostenlose Rechtsberatung nach zwingendem Recht nicht gestattet ist. Sie akzeptieren, indem Sie das grüne Feld „Akzeptieren“ anklicken.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
ra-huettemann und 2 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
nicht auf die Heute habe ich von der Firma Vendys eine antwort auf meinen Widerspruch erhalten. Die sprechen von einen schriftlichen Einwand und schreiben das die forderung weiterhin Bestand hat.Die drohen damit,sollte ich mich
als verbraucher im Sinne des §13 BGB vorgenommen haben, kann ich mich nicht aufgrund einer Täuschungshandlung nicht auf die Verbraucherschutzvorschriften berufen.
Was ist zutun?
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Vielen Dank für Ihre Rückmeldung.

Ich kann Ihnen nur anraten, sich auch weiterhin nicht unter Druck setzen zu lassen: Dass die Firma an Ihrer "Forderung" festhält, war nicht anders zu erwarten, und dies entspricht dem üblichen Inkassoablauf in dieser Branche.

Mit Versendung des Musterbriefes des Verbraucherschutzes haben Sie derzeit alles veranlasst, was möglich ist. Insbesondere haben Sie auch die Anfechtung wegen arglistiger Täuschung gemäß § 123 BGB erklärt.

Lassen Sie sich nicht einschüchtern, und tun Sie dem Anbieter nicht den Gefallen, auf eine Forderung zu zahlen, die tatsächlich nicht besteht.

Wenn der Anbieter und sein Forderungseintreiber feststellen, dass Sie hier hartnäckig bleiben, wird man Sie in Ruhe lassen.


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Herr Hüttemann,
ich danke für die Beratung,aber diese Drohungen wie zum Beispiel, "werden im Verzugsfall unsere Rechtsabteilung mit der gerichtlichen
Durchsetzung der Forderung beauftragen". belasten mich schon. Haben Sie schon viele Erfahrungen mit der Firma Vendys.
mit freundliche Grüßen
Erika Schmidt
Entschuldigen Sie biite meine vorherige Nachricht, dort einige Worte
durcheinander geraten.
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Vielen Dank für Ihren Nachtrag.

Leider muss ich Ihnen mitteilen, dass Sie insofern eine von Tausenden Geschädigten sind. Täglich werden Zahlungsaufforderungen im maschinellen Massenverfahren an Verbraucher versendet, die sich nichtsahnend auf einer Webseite regsitriert haben und sich wenige Tage später der Geltendmachung von Forderungen gegenübersehen.

Sie können vollkommen unbesorgt sein: Es handelt sich hier um private Forderungseintreiber. Reagieren müssen Sie immer erst, wenn Sie einen gerichtlichen Mahnbescheid erhalten sollten - was nahezu nie geschieht. Es gilt insoweit das bereits in der Vorkorresondenz Mitgeteilte: Ein gerichtlichen Mahnbescheid wird so gut wie nie beantragt, weil die "Anbieter" wissen, dass tatsächlich keine Forderungen bestehen, die einer gerichtlichen Überprüfung standhalten. Das Vorstehende gilt auch für den Anbieter in Ihrem Fall.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt