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RALeer
RALeer, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 1
Erfahrung:  Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht
62336903
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Sehr geehrte Damen und Herren, Wir sind von A-und E-Maßnahmen

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren, Wir sind von A-und E-Maßnahmen für den Neubau der BAB A 14 Magdeburg - Wittenberg - Schwerin, Abschnitt VKE 1.3 (nördlich Colbitz bis Dolle) in Sachsen-Anhalt betroffen. Das Planfeststellungsverfahren wurde am 23.07.2009 eingeleitet u.läuft noch, Wie können wir uns dagegen wehren? - als A-u.E-Maßnahmen ist die Anpflanzug von Wald (Eichen u. Buchen) vorgesehen, ca. 30-40 m hinter unseren Grundstücken, am Ortsrand in Südlage, ca. 60 km von der A 14 entfernt, - wir sind außerdem Eigentümer eines von mehreren vorgesehenen Ackerstücken und wurden als dieser offiziell bisher nicht in die Entscheidungsfindung einbezogen, aber Pächter und Kommune wurden befragt, - aus der Veröffentlichung im Amtsblatt 12/2009 der VG Börde Wanzleben konnten wir unsere Betroffenheit nicht erkennen, zumal keine Skizze dabei war und nur labidar die uns meist fremden Ortschaften aufgezählt waren, d.h. wir konnten somit fristgerecht keine Einwendungen geltend machen - am 26. April 2012 findet eine "Aufklärungsveranstaltung" zur Einleitung des dazu erfor- derlichen Flurbereinigungsverfahrens nach §§ 87ff Flurbereinigungsgesetz im ebenfalls betroffenen Nachbarort Seehausen/Börde statt, - können wir dort noch Einwendungen geltend machen und mit welcher Erfolgsaussicht? - auf einer Sitzung des Umweltausschusses des Landkreises Börde im April 2011 erfuhren wir, dass weiterer Bedarf an ortsnahen Waldbepflanzungen im Ort Dolle vom Amt für Land- und Forsten in Wanzleben abgelehnt wurden und somit nach weiteren, auch autobahnfernen Flächen , wie den unsrigen gesucht werden musste, -die Bodenwertzahl unserer Flächen liegt weit höher als z.B. die in Dolle in der Collbitzer Heide, unsere Flächen sind an Landwirtschaftsbetriebe verpachtet und werden bis jetzt durchgehend bewirtschaftet, - wir befürchten Einschränkungen in unserer Lebensqualität durch Verbauung des Ortsrandes durch Wald, Beschattung und Wertminderung unserer Wohngrundstücke, zumal auf der Nordseite die Bäume eines alten Parks unsere Häuser bereits beschatten, - diese unmittelbar ortangrenzenden Ackerstücken bieten so ziemlich die einzige Möglichkeit der späteren Erweiterung des Ortes durch Bebauung, wir befürchten auch, wenn diese Ackerflächen den Eigentümern erst einmals entzogen sind, der späteren Umwidmung in ein Baugebiet nichts mehr im Wege steht, nur, dass die bisherigen Eigentümer dann weder Einfluss noch Nutzen davon hätten,

- auch können wir nicht erkennen, dass der Nutzung von Flächen in öffentlichem Besitz der Nutzung privater Flächen der Vorrang geschenkt wird, zumal die gesamte Fläche des an unseren Ort grenzenden Waldgebietes "Hohes Holz" dem Landkreis Börde gehört auf denen gewiss noch einige Hektar aufforstbare Flächen vorhanden sind, - wir haben den Eindruck, dass wir offene Türen einrennen und letztendlich doch die Behördenwillkür siegt - welche Möglichkeiten haben wir noch? wie bewerten Sie unsere Aussichten?

 

Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RALeer hat geantwortet vor 5 Jahren.
Hallo, Ihre Frage ist wesentlich zu komplex für dieses Forum. Sie benötigen einen Fachanwalt für Baurecht der am besten gleichzeitig Fachanwalt für Verwaltungsrecht ist. Sie haben es mit komplizierten Fragen des öffentlichen Bau und Bauplanungsrecht zu tun die hier nicht zufriedenstellend zu beantworten sind

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