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Claudia Schiessl
Claudia Schiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16951
Erfahrung:  Zwei Fachanwaltstitel; Korrespondenz in deutsch, englisch,französisch;Anwältin seit 1994;1996 Mitarbeit am Lehrstuhl für Strafrecht Universität Regensburg;1996-2010 Ausbildung von Referendaren
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Claudia Schiessl ist jetzt online.

Folgende Situation: bedingt durch eine ein verschärftes Controlling

Kundenfrage

Folgende Situation:
bedingt durch eine ein verschärftes Controlling und immer mehr Druckausübung im Job habe ich mich nach 18 Jahren dazu entschlossen zu kündigen. Zunächst habe ich in der gleichen Branche Bewerbungen rausgeschickt und viele Kontakte aufgenommen. Im Laufe der Gespräche und Konkretisierungen wurde mir klar, dass es woanders ähnlich abläuft. Zwischenzeitlich hat meine Ärztin bei mir "burn out" festgestellt. Das Arbeitsverhältnis endete Ende März 2012. Aufgrund der Krankschreibung und durch eigene Verunsicherung habe ich die angebahnten Neueinstellungen zunächst abgesagt. Ich überlege auch mich selbständig zu machen. Nun möchte meine private Krankenversicherung neben den letzten 3 Gehaltsabrechnungen auch eine Bescheinigung des Arbeitgebers über ein unbefristetes Arbeitsverhältnis. Kann es mir passieren, dass durch die beschriebene Situation kein Anspruch auf Krankengeld besteht bzw. hat die K-Vers. das Recht, die Sachlage zu einzuschätzen, dass Leistungsfreiheit besteht?

Vielen Dank XXXXX XXXXX Hinweise.
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank XXXXX XXXXX Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte:


Bei einer privaten Krankenversicherung müssen Sie hier die allgemeinen Versicherungsbedingungen Ihrer Versicherung durchsehen.


Das Recht, Ihnen hier die Leistung zu verweigern hätte die Krankenversicherung nur dann, wenn in den Versicherungsbedingungen enthalten wäre, dass die Zahlung des Krankengelds von einem bestehenden Arbeitsverhältnis abhängig ist



Das kann ich mir aber ehrlich gesagt nicht vorstellen


Die Gehaltsbescheinigungen dienen der Ermittlung der Höhe des Krankengeldes.




Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen einen ersten Überblick verschafft zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren. Sie akzeptieren in dem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.

Beachten Sie bitte, dass das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen zu einer völlig anderen Beurteilung des Sachverhalts führen kann. Die Frage wurde beantwortet unter der Maßgabe, dass Sie die AGB (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) gelesen haben und bereit sind, meine Antwort nach den gesetzlichen Vorgaben zu akzeptieren und angemessen zu vergüten. Beachten Sie bitte, dass eine kostenlose Rechtsberatung nicht gewollt ist.

Mit freundlichen Grüßen



Rechtsanwältin



Wenn ich Ihre Frage beantwortet habe bitte ich höflich um Akzeptierung


Vielen Dank







Mit freundlichen Grüßen

Claudia Marie S
Claudia Schiessl und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Vielen Dank für den Hinweis.

Ich habe meine Vers.bedingungen studiert und einen Paragraphen gefunden, in dem es heisst:

 

Jeder Berufswechsel der versicherten Person ist unverzüglich anzuzeigen.

 

Dies könnte implizieren, dass auch ein Arbeitgeberwechsel gemeint ist?

Bzw. das Kündigungen von Arbeitsverhältnissen gemeint sind?

 

Wie schätzen Sie diese Obliegenheit ein?

Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

ja , das bedeutet es, wobei es meiner Meinung nach nicht heißt, dass Sie dann keine Leistungen bekommen
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Im nächsten Paragraph steht, dass kein Anspruch auf Leistung besteht, wenn einer der Obliegenheiten nicht erfüllt wurde (einer davon ist der genannte).

Es hat ja bisher noch kein Berufswechsel stattgefunden, weil ich direkt in die Arbeitsunfähigkeit ging.

Somit kann ich erst nach Eingehen eines neuen Arbeitsverhältnisses und Beendigung der Arbeitsunfähigkeit diesen Berufs-bzw. Arbeitgeberwechsel unverzüglich melden, oder denken Sie, dass die Kündigung meinerseits bereits mit dieser Klausel anzeigepflichtig war und nun eine Meldung dessen nicht mehr unverzüglich ist und somit eine Pflichtverletzung stattgefunden hat, die zur Leistungsbefreiung führt?

Vielen Dank für Ihre Hilfe.

Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

ich denke, dass vom Wortlaut der Klausel her eine Kündigung nicht erfasst ist.

Unklarheiten gehen bei AGBs immer zu Lasten des Verwenders, so dass ich Ihnen empfehlen würde, sich dies auf gar keinen Fall gefallen zu lassen, wenn man Ihnen die Leistung verwehren sollte.


Mit freundlichen Grüßen




Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwältin und
Fachanwältin für Arbeitsrecht
Fachanwältin für Familienrecht