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Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  seit 1995 als selbständiger Rechsanwalt tätig.
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Tobias Rösemeier ist jetzt online.

Hallo, wenn ich einen arbeitsvertrag vor antritt unterschreibe,

Kundenfrage

Hallo,

wenn ich einen arbeitsvertrag vor antritt unterschreibe, dann aber vom vertrag vor antritt zurücktrete, geht das so einfach. Gleichzeitig habe ich bei meinem alten arbeitgeber nicht gekündigt.
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Frage beantworte ich unter Berücksichtigung Ihrer Sachverhaltsschilderung wie folgt:

Ein Rücktritt ist bei einem Arbeitsvertrag nicht möglich, da es hierfür keine gesetzliche Grundlage gibt. Grundsätzlich ist ein geschlossener Arbeitsvertrag bindend. Er kann auch bereits vor Beginn der Arbeitspflicht unter Einhaltung der gesetzlichen Kündigungsfristen gekündigt werden.

Für den Arbeitnehmer beträgt die Kündigungsfrist vier Wochen zum 15. oder letzten eines Monats.

Im Zweifel bleibt nur der Abschluss eines Aufhebungsvertrages.

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Es gibt einen Tarifvertrag. Müsste ich da nachschauen, ob ggfs. Vertragsstrafen zu zahlen wären und ggfs. eine Rücktrittsmöglichkeit besteht?
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

es ist unwahrscheinlich, dass ein Tarifvertrag diesbezüglich Regelungen enthält.

Theoretisch könnte ein Anspruch auf Schadensersatz bestehen, aber dies ist eher unwahrscheinlich.

Es ist eher ratsam dem Arbeitgeber mitzuteilen, dass eine Arbeitsaufnahme nicht möglich ist und um Aufhebung des Vertrages ersucht, fristlos und zugleich vorsorglich ordentlich kündigt.

Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

es ist unwahrscheinlich, dass ein Tarifvertrag diesbezüglich Regelungen enthält.

Theoretisch könnte ein Anspruch auf Schadensersatz bestehen, aber dies ist eher unwahrscheinlich.

Es ist eher ratsam dem Arbeitgeber mitzuteilen, dass eine Arbeitsaufnahme nicht möglich ist und um Aufhebung des Vertrages ersucht, fristlos und zugleich vorsorglich ordentlich kündigt.