So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an raschwerin.
raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 17087
Erfahrung:  Rechtsanwalt
27582713
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
raschwerin ist jetzt online.

Hallo, sonderbarer Vorfall. In Kürze: Ich habe in der letzten

Kundenfrage

Hallo,
sonderbarer Vorfall. In Kürze:
Ich habe in der letzten Woche in einem Elektronikmarkt ein Notebook erworben.
Preis nach meiner Info 1029 €, Verkäufer erstellt Barverkaufsrechnung auf meinen Namen.
Wir reden nicht über Preise etc, (habe weder gefragt, noch eine Aussage des Verkäufers erhalten)
Ich mit Notebook und Rechnung zur Kasse. Kassenkraft stellt fest, das der Artikel falsch erfasst wurde (Auftrag zur Finanzierung). Kassenkraft lässt vom Verkäufer neuen angbl. richtigen Beleg erstellen und bringen, Kassiererin scannt den Barcode der Barverkaufsrechnung, ich zahle per EC, Bestätigung, PIN, bezahlt nehme das Notebook, Kassenkraft zum Servicemitarbeiten "ist bezahlt, bitte entsichern",
zeige meinen Beleg dem Servicemitarbeiter, Mitarbeiter entsichert und wünscht mir viel spass...
Dann im Auto kommt mir irgendwas komisch vor: Auf der Rechnung steht ein Braun Rasierer für 209€ und ein anderer Name...

Jetzt tel Kontaktaufnahme des Marktleiters mit der Aussage:
Uns ist da eine Verwechslung unterlaufen, bitte gleichen Sie den fehlenden Betrag aus.

Frage: Bin ich rechtlich dazu verpflichtet? (moralisch schon)
Kann der Markt auf Ausgleich bestehen und muss ich haften?
Kann mir u.U. strafrechtlich ein Vorwurf gemacht werden?
Bin ich als Kunde zur Kontrolle und ggf. Hinweis auf einen falschen Preis verpflichtet?

Danke XXXXX XXXXX Rat. (kürzer geht nicht ;-)
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für die Nutzung von Justanswer.

Gern beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Sie sind als Kunde nicht verpflichtet, den Preis zu kontrollieren.

Hier muss der Verkäufer beweisen, dass alles falsch gelaufen ist.

Sie haben erstmal korrekt bezahlt.

Das Problem ist eben nur, dass auf dem Kassenzettel nicht das Notebook steht.

Daher sollten Sie zumindest anbieten, einen Teil noch nachzuzahlen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Herzlichen Dank für die rasche Antwort.

Noch eine kleine Nachfrage:

Könnte nicht eine Teilzahlung als Akzeptanz der Verwechslung angesehen werden?

Lt. Rechnung habe ich gar kein Notebook gekauft, Ist der Vorgang überhaupt durchsetzbar von Seiten des Verkäufers?

Könnte mir der Markt evtl. Diebstahl unterstellen?

Danke und Gruss
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Das wäre die andere Seite, der Markt kann gar nicht beweisen, dass Sie eine Notebook gekauft haben, da auf dem Kassenzettel etwas anderes steht.

Wenn es aber Videoaufzeichnungen gibt oder es zu einer Hausdurchsuchung bei Ihnen käme, wäre das natürlich fatal.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Erneut posten: Qualität der Antwort.
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Haben Sie noch Nachfragen?

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
sorry, ich muss noch mal nachfragen:

Bin ich nach der geschilderten Lage rechtlich zur Differenzerstattung verpflichtet?

Bin ich evtl. strafrechtlich angreifbar? (Videoüberwachung in großen Märkten mit Sicherheit vorhanden)

Ich brauche einen unverbindlichen Rat um mein weiters Vorgehen zu entscheiden.

Danke und Gruss
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Auch wenn es schwer nachvollziehbar ist und der Markt den Fehler gemacht hat, sind Sie verpflichtet, die Differenz nachzuzahlen.

Da es sehr wahrscheinlich eine Überwachung gab, kann man schlecht behaupten, das Notebook gar nicht zu haben.

Man sollte es also besser nicht darauf ankommen lassen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Erneut posten: Qualität der Antwort.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Hallo,

ich hoffe als letzte Nachfrage:

Warum muss ich als Kunde den Fehler von 3 Mitarbeitern welche an diesem Vorgang prüfend beteiligt waren
ausgleichen?

Mit welcher Rechtsgrundlage bin ich zur Differenzzahlung zu verpflichten?

Danke und Gruss
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Die ware hat doch auch einen bestimmten Wert.

Auch wenn es ein Fehler des Marktes war, rechtfertigt das nicht, dass Sie die Ware unter Wert bekommen.