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RA_UJSCHWERIN
RA_UJSCHWERIN, Rechtsanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 2625
Erfahrung:  Rechtsanwältin
61158677
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RA_UJSCHWERIN ist jetzt online.

Hallo, ich wohne mit meiner Lebensgefährtin und unseren

Kundenfrage

Hallo,

ich wohne mit meiner Lebensgefährtin und unseren beiden gemeinsamen Kindern (3 jahre und 1,5 Jahre alt) im gemeinsamen Haushalt.
Mein Nettoverdienst durch Einkommen aus Arbeit beträgt ca 1550 Euro.

Aus einer früheren Beziehung bin ich einem Kind gegenüber Unterhaltsverpflichet. Das Kind ist 6 Jahre alt.

Nun zu meiner Frage, das Jugendamt will monatlich 272 Euro.

Ist das nicht viel zu viel? Meine Lebensgefährtin ist Hausfrau und Mutter und erhält ausschließlich Kindergeld in Höhe von 368 Euro
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RA_UJSCHWERIN hat geantwortet vor 5 Jahren.
Werter Fragesteller,

zu Ihrem Anliegen möchte ich gern wie folgt ausführen:

Hier ist eine Mangelfallberechnung vorzunehmen. Die beiden Kinder mit Ihrer Lebensgefährtin können nicht schlechter gestellt werden, als das 6jährige Kind. Sie müssen durch Vorlage der Geburtsurkunde der beiden kleinen Kinder gegenüber dem Jugendamt auf eine Mangelfallberechnung bestehen.

Die Berechnung stellt sich wie folgt dar:

Nach Abzug berufsbedingter Aufwendungen haben Sie ein Einkommen von 1.473 €. Ihr Selbstbehalt beträgt allen Kindern gegenüber 950 €.

Für alle 3 Kinder ist daher ein Betrag von 523 € zur Verteilung vorhanden.

Notwendiger Eigenbedarf des M: 950 EUR
Verteilungsmasse: 1.473 EUR - 950 EUR = 523 EUR
Summe der Einsatzbeträge der Unterhaltsberechtigten:
272 EUR (364 – 92) (K 1) + 225 EUR (317 – 92) (K 2) + 222 EUR (317 – 95) (K 3) = 719 EUR
Unterhalt:
K 1: 272 x 523 : 719 = 197,85 EUR
K 2: 225 x 523 : 719 = 163,66 EUR
K 3. 222 x 523 : 719 = 161,48 EUR

Das 6jährige Kind bekommt also nur 198 €. Ihre Lebenspartnerin findet hier leider keine Berücksichtigung, weil der Kindesunterhalt vorrangig ist.
RA_UJSCHWERIN und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Vielen Dank XXXXX XXXXX schon einmal weiter.

Jetzt sieht es ja so aus das ich monatlich etwa 1550 Netto verdiene.

In den letzten Jahren ist jedoch einiges an Unterhaltsrückstand aufgetreten.

 

Daher habe ich eine Lohnpfändung erhgalten aus der hervorgeht das ich nur noch 930 euro ausbezahlt bekommen darf. 930 euro für einen 4 Personen Haushalt?

Experte:  RA_UJSCHWERIN hat geantwortet vor 5 Jahren.
Werter Fragesteller,

wenn hier Rückstände aufgelaufen sind, dann wäre zu prüfen, ob hier eine Verwirkung erhoben werden kann. Hierzu sollten Sie einen Fachanwalt für Familienrecht beauftragen. Dieser müsste auch die Abänderung des bestehenden Titels veranlassen, damit sich dieser reduziert. Darüber hinaus kann eine Ratenzahlung für den berechtigten Rückstand vereinbart werden. Beim Vollstreckungsgericht müssen Sie beantragen, dass Ihnen der Pfändungsfreibetrag wieder heraufgesetzt wird, da Sie ansonsten mit Ihrer jetzigen Familie hilfebedürftig werden. Hier sprechen Sie direkt beim Vollstreckungsgericht vor.