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Claudia Schiessl
Claudia Schiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16932
Erfahrung:  Zwei Fachanwaltstitel; Korrespondenz in deutsch, englisch,französisch;Anwältin seit 1994;1996 Mitarbeit am Lehrstuhl für Strafrecht Universität Regensburg;1996-2010 Ausbildung von Referendaren
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Claudia Schiessl ist jetzt online.

Mein Sohn Michael, 100% behindert, Merkmal H, ist eingeschrieben

Kundenfrage

Mein Sohn Michael, 100% behindert, Merkmal H, ist eingeschrieben an der UNI- Bochum, 1. Semester. In der Vorausbildung wurde ihm Bafög versagt, weil ich mit ca. 4.700 e brutto zuviel verdiene. .Nun habe ich einen Passus im SGB XII geunden, der sich auf Sozialhilfe
im Alter und bei Erwerbsminderung bezieht. Dieser Anspruch gilt analog auch für volljährige, 100- behinderte, sofern das Einkommen der Eltern 100.000m € nicht übersteigt.
Meine Frage ist, ob ich das richtig interpretiere?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte:

Die Vorschriften über Grundsicherung finden auf alte und erwerbsgeminderte Menschen in der Tat Anwendung.

Sie sehen das völlig richtig.


Ihr Sohn hat einen Anspruch auf Grundsicherung nach §§ 41 ff SGB XII, wenn er das 18. Lebensjahr vollendet hat und dauerhaft und voll unabhängig von der jeweiligen Arbeitsmarktlage erwerbsgemindert ist.

Das ist nach Ihren Schilderungen der Fall, so dass er diese Leistungen beantragen kann und sollte.

Ich überlasse Ihnen nachfolgend einen Link zu einem Merkblatt dafür:






http://www.bvkm.de/recht/rechtsratgeber/merkblatt_zur_grundsicherung.pdf



Nach § 53 SGB XII besteht zudem die Möglichkeit, Leistungen zur Eingliederungshilfe zu beantragen.


Das sind nach § 54 SGB I Nr 2 XII auch Hilfen zur schulischen Ausbildung für einen angemessenen Beruf einschließlich des Besuchs einer Hochschule.


Ich hoffe, Ihnen geholfen zu haben Gerne können Sie nachfragen




Mit freundlichen Grüßen

Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwältin



Wenn ich Ihre Frage beantwortet habe bitte ich um Akzeptierung

danke
Claudia Schiessl und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Ihre Antwort hilft mir bei unserem Besuch des Sozialamtes hinsichtlich der Vorbereitung weiter. Erlauben Sie mir noch eine Zusatzanfrage, die jedoch das Einkommenssteuerrecht betrifft, jedoch allgemeiner Art ist.
Kann ich als Kindsvater mit dem Steuermerkmal II/1 voller Kinderfreibetrag (meine
Ex hat keinen) das Erststudium in MEINER Steuererklärung absetzen???

Bitte teilen Sie mir mit, welche Gesamtbetrag Sie für Ihre erste Antwort und dieser Zusatzfrage erwarten.

Vielen Dank

Rolf Poremski
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


Sie haben 60 Euro ausgelobt von denen der Experte die Hälfte bekommt.


Die Steuerfrage ist eine neue Frage, die ich der Einfachheit halber einfach hier beantworte ( ich bin als Expertin auch für Steuern zugelassen)


Nach § 33 a ESTG können Sie die Aufwendungen für das Studium des Sohnes in der Höhe bis zu 8004 Euro von Ihren Einkünften abziehen.


Voraussetzung wäre dann allerdings , dass Sie für den Sohn kein Kindergeld bekommen, was wohl nicht der Fall ist.

Ist Ihr Sohn auswärtig untergebracht, so kommt ein Freibetrag nach § 33 a II ESTG in Betracht.

Das sind 924 Euro pro Kalenderjahr.


Dieser Betrag wird gezwölftelt wenn die Voraussetzungen nicht das ganze Kalenderjahr vorgelegen haben.


Wenn Sie geschieden sind wird der Freibetrag normalerweise unter beiden Elternteilen aufgeteilt.

Das ergibt sich aus § 33 a II ESTG


Es ist hier aber möglich, dass Sie sich von der Mutter die andere Hälfte übertragen lassen.


Das müssen beide Elternteile formlos beantragen.


Ich hoffe, dass ich Ihnen helfen konnte und würde Sie bitten, wenn Sie mit der Beantwortung der Frage zufrieden waren, einen Bonus Ihrer Wahl an die Expertin zu bezahlen.



Ihrem Sohn alles Gute !



Mit freundlichen Grüßen



Rechtsanwältin



Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte Frau Rechtsanwältin!

Die Ausführungen zu den steuerlichen Möglichkeiten, soweit Sie darauf eingingen,
kannte ich schob, DENNOCH VIELEN Dank.
Ich habe eben 60 € angewiesen (als Anmerkung)

Aufgrund Ihrer ersten Antwort habe ich mich mit dem Sozialamt in Verbindung gesetzt.
Man sagte mir, mein Sohn müsse VOLL erwerbsgemindert sein. Auf meinen
Einwand, das ginge doch hervor aus dem Behindertenausweis mit dem Merknmal H,
entgegenete man mir, das spiele keine Rolle, die VOLLE erwersbunfähigkeit (ist ka wohl Erwerbsminderung, oder) müsse amtsärztlich vom einem Vertrauensarzt der
Rentenversicherung festgestellt werden. Nun brauche ich wirklich einen guten Rat.


Vielen Dank

Rolf Poremski
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für den Bonus.


in der Tat entspricht der GdB im Behindertenausweis oft nicht dem Grad, in dem jemand auf dem Arbeitsmarkt beschäftigt werden kann.


Das ist B bei meinen Mandanten so, die einen Behindertenausweis mit einem hohen GdB haben, um die Anerkennung einer Rente wegen Erwerbsminderung sich aber streiten müssen.


Es muss leider ein Amtsarzt den GdB bescheinigen.

Ich muss leider sagen, dass man bei rein körperlichen Gebrechen ziemlich restriktiv in der Anerkennung ist.


Das sieht anders aus, wenn eine Depression hinzutritt, die man bei kranken oder behinderten Menschen ja auch sehr häufig anfindet.

Man sollte also um diese Depression feststellen zu lassen einen Neurologen konsultieren.



Mit freundlichen Grüßen


Claudia Schiessl
Rechtsanwältin