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Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  seit 1995 als selbständiger Rechsanwalt tätig.
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Tobias Rösemeier ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, meine Anfrage betrifft nicht

Beantwortete Frage:

Sehr geehrte Damen und Herren,
meine Anfrage betrifft nicht mich selbst sondern ein Mitglied der Familie.
Zum Sachverhalt: Ausgehend von der gesetzlichen Kündigungsfrist wurde ein neuer Arbeitsvertrag unterschrieben obwohl der bestehende Arbeitsvertrag in einer Büroordnung den Hinweis auf Kündigungsfrist zum Quartalsende hat. Der alte Arbeitgeber war in einem ersten Gespräch zunächst zu einem Aufhebungsvertrag nicht bereit.
Es wurde eine Beratung bei einer Kanzlei für Arbeitsrecht eingeholt. Das Gespräch dauerte 30 Minuten und war ohne jegliche Information oder Ratschlag wie man sich verhalten könnte. Es wurde verlangt, dass ein Auftrag unterschrieben wird. Über die anstehenden Kosten gab es keine Aufklärung. Es bestand eine extreme Notsituation da es nur noch wenige Tage möglich gewesen wäre, gesetzlich zu kündigen. Am Nachmittag des gleichen Tages kam es zwischen den Parteien zu einer Einigung worauf die vorgen. Anwältin unverzüglich um Einstellung jeglicher Bemühungen gebeten wurde. Inzwischen ist eine Rechnung gekommen über 890,00 €. Ist das rechtens? Für ein 30minütiges Gespräch? Aus unserer Sicht wäre allenfalls die Abrechnung eines Beratungsgespräches gerechtfertigt.
Ich bedanke XXXXX XXXXX Voraus für eine kompetetente Antwort.
Mit freundlichen Grüßen
Helga Tries
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,


Ihre Frage beantworte ich unter Berücksichtigung Ihrer Sachverhaltsschilderung wie folgt:

Nein, die Abrechnung der Anwältin ist nicht gerechtfertigt. Sie haben hier eine Erstberatung in Anspruch genommen. Grundsätzlich soll das Honorar für eine Erstberatung mit dem Anwalt vereinbart werden. Hier ist es wohl zu keiner Vereinbarung gekommen, so dass ein Honorar für die Beratung in Höhe von 190 € zzgl. Mehrwertsteuer als Obergrenze in Betracht kommt.

Sie sollten hier die Anwaltskammer mit der Bitte um Vermittlung einschalten. Da die Anwältin außer der Beratung keine weitere Tätigkeit entfalten hat, stehen ihr auch nur die Gebühren für die Beratung zu.

Sie sollten, falls eine Vermittlung der Anwaltskammer scheitert, dann den Differenzbetrag zwischen 890 € und den von mir zitierten 226,10 € von der Anwältin zurückfordern und im Zweifel dann auch eine Rückzahlungsklage erheben.
Tobias Rösemeier und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.