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Andreas Scholz
Andreas Scholz, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 1982
Erfahrung:  Rechtsanwalt
33130353
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Andreas Scholz ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, (ich bezahle gerne für die

Beantwortete Frage:

Sehr geehrte Damen und Herren,

(ich bezahle gerne für die Rechtsauskunft): Eine Bekannte von mir behauptet, ich hätte ihr im Chat auf Facebook eine Nachricht mit Beleidigungen geschrieben ("dumme Sau" "Arsch" "Arschloch"). Ich habe das nicht geschrieben, vielmehr vermute ich dass sie sich unter meinem Namen eingeloggt hat und diese Nachricht an sich selber geschrieben hat, kurz vorher hatte ich ihr in der Tat eine kühle aber legale Nachricht geschrieben. Sie hat gegen mich wegen dieser angeblichen Chatnachricht Anzeige erstattet. Was ist zu tun?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Andreas Scholz hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

nachzuweisen wäre Ihnen, dass die Nachricht auch von Ihnen stammt. Wenn die Nachricht nicht von Ihrem Account - der ja passwortgeschützt sein dürfte - verschickt worden ist, könnten das nur noch über Ihre IP zum Tatzeitpunkt nachgewiesen werden. Nachdem Sie die Nachricht nicht versandt haben, wird Ihnen das nicht nachgewiesen werden können, so dass Sie hier nicht zu befürchten haben.

Wenn nun Anzeige gegen Sie erstattet worden sein sollte, kann es sein, dass Sie demnächst von der Polizei zur Vernehmung als Beschuldigte vorgeladen werden. Hier müssen Sie weder Angaben machen, noch müssen Sie erscheinen. Wenn Sie nun aber nichts geschrieben haben, können Sie freilich Angaben machen. Gefragt werden sie wohl werden, wo Sie sich dann zum Tatzeitpunkt aufgehalten haben, wenn Sie hier Zeugen dafür haben, wo Sie waren, sollten Sie das dann auch gleich sagen.

Bei eine nicht haltbaren Vorwurf wird die Ermittlung dann eingestellt werden, was für Sie ohne weitere Folgen ist.

Ich hoffe, weitergeholfen zu haben, bei Unklarheiten fragen Sie einfach nach. Wenn Ihre Frage beantwortet ist, bitte ich, die Antwort gemäß den Vorgaben dieser Plattform zu akzeptieren. Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen

Scholz
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt Scholz,

vielen Dank für Ihre rasche Antwort. Ich vermute, dass diese Person mein Codewort kennt, in der Tat verwende ich für alle meine Konten dasselbe Codewort und sie hat möglicherweise ausprobiert, ob es auch für Facebook geht.
Was habe ich im schlimmsten Falle zu erwarten an Strafe?
Mit freundlichen Grüßen
Experte:  Andreas Scholz hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

auf Beleidigung steht bis zu einem Jahr Freiheitsstrafe oder Geldstrafe. Gehen Sie davon aus, dass Sie schlimmstenfalls eine Geldstrafe zu zahlen hätten, so das Verfahren nicht eingestellt würde. Die Geldstrafe richtet sich nach dem Einkommen und wird in Tagessätzen ausgesprochen. Es kann auch sein, das die StA Ihnen das Angebot der Einstellung gegen Zahlung einer Geldauflage macht. Ob Sie das annehmen, sollen Sie vom Stand der Ermittlungen abhängig machen.

Mit freundlichen Grüßen

Scholz
Rechtsanwalt
Andreas Scholz und 2 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.