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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 26197
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

ich habe ein problem... ich bin im november letzten jahres in eine wohnung gezogen, die m

Kundenfrage

ich habe ein problem...
ich bin im november letzten jahres in eine wohnung gezogen, die mein chef für mich angemietet hat (geldwerten vorteil). am 08.12. bekam ich dann meine kündigung aus betriebsbedingten gründen und sollte aber am 15.2. wieder eingestellt werden. zusätzlich sollte ich mich arbeitslos melden aber trotzdem weiter für die firma arbeiten. dafür würden sie auch die miete weiterzahlen (ca 40% vom gehalt). im februar bekam ich dann zu verstehen, dass sie mich leider nicht wieder einstellen können und kündigten die wohnung beim vermieter. ich habe keinen gesonderten mietvertrag für die wohnung und werde auch bis ende April ausziehen. meine frage nun: wer muß für die miete aufkommen (jobcenter zahlt sie nicht, da der mietvertrag auf die firma läuft). ich kann sie nicht zahlen da ich 252 euro hartz 4 bekomme. die firma stellt sie mir nun in rechnung bis 31.5. ausserdem soll ich alles wieder streichen vor auszug und die wohnng selbst mit dem vermieter übergeben. ist das recht
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

wenn Sie selbst mit dem Vermieter keinen Mietvertrag geschlossen haben, so schulden sie diesen natürlich keine Miete.

Schuldner der Mieter ist allein ihr ehemaliger Arbeitgeber. Allerdings kann dieser Ihnen gegenüber eine Nutzungsentschädigung in Höhe der gezahlten Miete verlangen.

Sie müssen also gegenüber dem Arbeitgeber für die Miete aufkommen.

Hinsichtlich der Schönheitsreparaturen ist aufgrund des geschlossenen Mietvertrages gegenüber dem Vermieter lediglich der Arbeitgeber verpflichtet.

Ihr Arbeitgeber muss für die Schönheitsreparaturen aufkommen.

Etwas anderes kann sich nur dann ergeben, wenn sich in Ihrem Arbeitsvertrag eine Verpflichtung dahingehend ergibt, die Wohnung bei Ende des Mietverhältnisses zu streichen. Ist dies nicht der Fall, so trifft sie keinerlei Verpflichtung Schönheitsreparaturen durchzuführen.

Da sie mit dem Vermieter kein Vertragsverhältnis haben sind sie auch nicht verpflichtet, die Wohnung an den Vermieter zu übergeben. Sie sind lediglich verpflichtet die Wohnung an ihren Arbeitgeber zu übergeben.

Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen einen ersten Überblick verschafft zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren.

Sie akzeptieren in dem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.



Falls Sie Rückfragen haben stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Ich bin auch gerne bereit, Ihnen in anderen Angelegenheiten zur Seite zu stehen.

Beachten Sie bitte, dass das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen zu einer völlig anderen Beurteilung des Sachverhalts führen kann. Die Frage wurde beantwortet unter der Maßgabe, dass Sie die AGB (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) gelesen haben und bereit sind, meine Antwort nach den gesetzlichen Vorgaben zu akzeptieren.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

RASchiessl und 2 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
das heißt also ich muß auch die miete für mai bezahlen obwohl ich da gar nicht mehr in der wohnung wohnen werde?

wie kann ich vorgehen? ich habe hohe ausgaben wegen der firma gehabt (umzug im november und vom 23.12. bis 08.02. ohne lohn weitergearbeitet, sprich ich mußte den lebensunterhalt für mich und mein kind aus der eigenen tasche finanzieren, da ich keine leistungen beim arbeitsamt beantragt habe. das wär nach meiner meinung nach ja betrug gewesen). wie kann ich im gespräch morgen vorgehen um diese abzocker ein wenig in die schranken zu weisen? denn das ist doch definitiv nicht rechtens gewesen was sie da mit mir veranstaltet haben. ich wär nie auf den vorschlag eingegangen, wenn ich nicht die angst gehabt hätte wieder aus der wohnung raus zu müssen. ich hatte doch grad erst alles für den umzug ausgegeben und war finanziell nicht in der lage mir gleich wieder etwas neues zu suchen. ausserdem ist es schwierig etwas zu finden wenn man "offiziell" keinen job hat aber auch nicht vermittelbar ist, da man ja 2 monate beim alten AG überbrücken muß.
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Wenn Sie ohne Lohn weitergearbeitet haben, dann können Sie Ihren Lohnanspruch der Ihnen aufgrund der geleisteten Arbeit zweifellos zusteht, mit der Nutzungsentschädigung aufrechnen. Sie sollten diesbezüglich die Firma anschreiben und die Aufrechnung erklären.

Wenn Sie im Mai nicht mehr in der Wohnung leben werden, müssen Sie natürlich auch keine Miete oder Nutzungsentschädigung mehr zahlen.

Wenn Sie ein Gespräch mit Ihrem Arbeitgeber haben, dann sollten Sie diesen als erstes darauf hinweisen, dass seine Forderung durch die Aufrechnung erloschen ist, er seine Nutzungsentschädigung aufgrund Ihrer derzeitigen Einkommenssituation niemals zwangsweise durchsetzen können wird.

Eine Zwangsräumung würde den Arbeitgeber ebenso einige tausend EUR kosten, die er bei Ihnen aufgrund Ihres ALG II Bezuges nicht realisieren können wird.

Es liegt also ganz im Interesse des Arbeitgebers eine gütliche Lösung mit Ihnen zu finden.

Mit freundlichenGrüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt



Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
ich kann meinen lohn aufrechnen lassen? obwohl ich abgemeldet als AN war?
Beweise dass ich gearbeitet habe, habe ich. 1. mein azubi in der filiale, zweitens habe ich vor verlassen der firma alle emails von meinem gebitsleiter ausgedruckt, woraus ersichtlich ist, dass ich definitiv in der filiale war und die arbeit der nichtanwesenden filialleitung zu erledigen hatte.
können sie mir einen ratschlag geben, was eine gütliche einigung wär? die miete beträgt 660 euro monatlich, mein gehalt lag bei 1340 euro netto. vom 22.12.2011 an war ich abgemeldet und habe bis zum 08.02.2012 weitergearbeitet.
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Soweit Sie tatsächlich gearbeitet haben, ja.

Ein Vorschlag einer gütlichen Einigung kann so aussehen:

Sie ziehen längstens zum 30.04.2012 aus.

Im übrigen Verzichten Sie auf Lohnansprüche und der Arbeitgeber auf Nutzungsentschädigung. Der Arbeitgeber wird die Schönheitsreparaturen selbst vornehmen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
wenn es auf einen rechtsstreit rausgeht, wie stehen ihrer meinung nach meine chancen?
und wieviel würde mir dieser rechtststreit kosten?
ich finde ich bin genug veräppelt worden von dieser firma und ich finde es schon frech dass man morgen sich zu zweit in der wohnung vor mich setzt und wahrscheinlich wieder versucht mich unter druck zu setzen.
damit ist jetzt schluß! ich habe nichts mehr zu verlieren, ich habe einen cut gemacht und eine neue wohnung und arbeit gefunden.
mein gebietsleiter sagte mir gestern am telefon, ich habe zu zahlen, wenn ich nicht will dass mein neuer AG damit involviert wird.
und letztens, würden sie mein mandat übernehmen?
der sitz der firma ist in donauwörth.
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Soweit Sie noch keine Arbeit haben, haben Sie Anspruch auf Beratungshilfe. Diese können Sie beim Amtsgericht beantragen. Die Landesjustizkasse wird dann die Kosten des Anwalts übernehmen.

Soweit Sie keine Einigung mit dem Arbeitgeber finden, werde ich Ihnen gerne zur Hand gehen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
ich habe schon arbeit... arbeitsvertrag ist unterschrieben und ich fange am montag den 16.04. an...
demzufolge muß ich wohl selbst bezahlen...
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


In diesem Falle müssen Sie leider selbst zahlen.

Die Anwaltskosten schätze ich vorgerichtlich auf 600 EUR und gerichtlich auf etwa 800 EUR.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

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