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Claudia Schiessl
Claudia Schiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 17040
Erfahrung:  Zwei Fachanwaltstitel; Korrespondenz in deutsch, englisch,französisch;Anwältin seit 1994;1996 Mitarbeit am Lehrstuhl für Strafrecht Universität Regensburg;1996-2010 Ausbildung von Referendaren
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Claudia Schiessl ist jetzt online.

Ich habe mich in einem hitzigen Moment leider zu einer Beleidigung

Beantwortete Frage:

Ich habe mich in einem hitzigen Moment leider zu einer Beleidigung hinreissen lassen. Es war vollkommen unüberlegt und nicht in Ordnung. Ich habe einer Frau einen Zettel mit den Worten "Ausländerschlampe, produziere nicht so viele Kinder" ins offene Autofenster geworfen. Das ist passiert am morgen nach einem Streit am vorherigen Nachmittag. Ich war so wütend. Habe eine Vorladung ins Polizeirevier bekommen. Was nun? Habe eine Rechtsschutzversicherung.
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte:


Sie haben zunächst das verfassungsrechtlich garantierte Recht, zu schweigen.

Sie brauchen auch der Vorladung der Polizei nicht zu folgen, müssen lediglich Ihre Personalien angeben, was Sie auch telefonisch tun können


Wenn man Ihnen aber nachweisen kann, dass Sie der Verfasser des Zettels sind, würde ich Ihnen empfehlen, einen anderen Weg zu gehen.


Machen Sie eine Ausssage.

Schildern Sie , wie es dazu kam, betonen Sie, dass es Ihnen leid tut und ( auch wenn es schwerfällt), entschuldigen Sie sich , am besten schriftlich bei der Frau.


Schreiben Sie ihr einen Brief, in dem Sie ihr mitteilen, dass es Ihnen leid tut und Sie sich entschuldigen möchten

Halten Sie den Brief kurz und schreiben Sie ja nicht, dass die Frau ja selbst schuld war.


Diesen Brief kopieren Sie und geben ihn zu den Akten



Wenn Sie so vorgehen, haben Sie gute Chancen, dass entweder das öffentliche Interesse bez. der Strafverfolgung verneint wird, oder aber dass das Verfahren eingestellt wird.


Rechtsschutzversicherungen bezahlen nämlich leider nicht, wenn eine nur vorsätzlich begehbare Tat vorliegt.



Ich hoffe, dass ich Ihre Frage beantwortet habe

Gerne können Sie nachfragen



Mit freundlichen Grüßen



Rechtsanwältin


wenn ich Ihre Frage beantwortet habe bitte ich um Akzeptierung

danke







Mit freundlichen Grüßen

Claudia Marie S
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


haben Sie noch Fragen?


Sehr gerne



wenn nicht bitte ich um Akzeptierung

danke
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

 

Gesetz dem Fall das Verfahren wird nicht eingestellt,

 

a) muss ich vor Gericht erscheinen

 

b) welche Strafe käme im schlimmsten Fall auf mich zu?

Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

wenn die Sachlage klar ist und Sie geständig sind, ist es möglich, dass es mit einem Strafbefehl abgeht.

Dann brauchen Sie nicht vor Gericht erscheinen, wenn Sie den Strafbefehl akzeptieren und keinen Einspruch einlegen.


Wenn doch kommt es zur Gerichtsverhandlung.


Wenn Sie nicht vorbestraft sind, kommt eine Geldstrafe in Betracht.

Diese bemisst sich nach Tagessätzen, wobei ein Tagessatz dem dreißigten Teil dessen entspricht, was Sie monatlich zum Leben zur Verfügung haben.


Bis 90 TS ist man nicht vorbestraft.


Sie können die Strafe wirklich signifikant reduzieren, wenn Sie so vorgehen, wie ich es Ihnen geschrieben habe

Dann denke ich kommen Sie mit ca 40 -60 TS davon



Wenn ich Ihnen helfen konnte bitte ich um Akzeptierung

danke


Claudia Schiessl und 2 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.