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RA Schröter
RA Schröter, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 7723
Erfahrung:  12 Jahre Erfahrung als Rechtsanwalt
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RA Schröter ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, ich wohne bereits seit einem

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich wohne bereits seit einem halben Jahr in der Naupliastrasse zur Miete. In dieser Zeit wurde mir ein Mietvertrag versprochen, von dem Hauptmieter. Dieser hat es immer hinausgezögert und mich sowie einen anderen Untermieter mit Lügen hingehalten. Auch hat er den Kontakt mit dem Vermieter versucht zu verhindern. Nun wo wir auf den Mietvertrag bestanden haben bevor wir eine weitere Miete bezahlen, wurde uns gesagt dass wir keinen Mietvertrag kriegen und ausziehen müssen. Obwohl alles anders mündlich ausgemacht war.
Da wir aber schon Möbel gekauft haben für diese Wohnung wäre meine Frage, ob es sich bei dem Sachverhalt um Betrug handelt und ob sich eine Klage lohnen würde.
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RA Schröter hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Angaben wie folgt beantworte:

offenbar fehlt dem Mieter und Untervermieter die Genehmigung des Vermieters zur Untermiete. Einen Auszug kann der Untervermieter nicht fordern. Zum einen fehlt es an einer Kündigung zum anderen an einem Kündigungsgrund. Auch wenn Sie keinen schriftlichen Mietvertrag haben, ist die mündliche Vereinbarung verbindlich und wird durch die bisherigen Mietzahlungen belegt. Widersprechen Sie daher dem geforderten Auszug und fordern Sie einen schriftlichen Mietvertrag.

Weisen Sie hier auf § 550 BGB hin.

Ich hoffe ich konnte Ihnen weiterhelfen und Ihnen einen ersten Überblick verschaffen. Ich darf Sie bitten meine Antwort durch das Anklicken des grünen Feldes zu akzeptieren.

Die Beantwortung erfolgte unter der Voraussetzung, dass Sie die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Plattformbetreibers gelesen haben und die Antwort akzeptieren.

Mit besten Grüßen

Marcus Schröter, MBA
Rechtsanwalt & Immobilienökonom

Zertifizierter Zwangsverwalter

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Aufgrund des Zoffs bezüglich des Betrugs, wobei ich nicht weiss ob dieser auch rechtlich so gesehen wird, möchte ich nicht länger da wohnen bleiben. Allerdings würde mich interessieren ob ich irgendeine Art von Entschädigung erwarten könnte, bzw. doch noch als normaler Mieter in den Vertrag aufgenommen werden könnte??

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Erneut posten: Unvollständige Antwort.
in erster Linie würde mich die rechtliche Sachlage interessieren ob das Verhalten des anderen Mieters strafbar war, beziehungsweise mir irgendwelche Entschädigungen zustehen.
Experte:  K. Severin hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für ihre Frage.

Diese beantworte ich aufgrund ihrer Sachverhaltsangaben gern wie folgt:

 

Da Sie wie der Kollege bereits richtig dargestellt hat einen gültigen Untermietvertrag mit dem Hauptmieter geschlossen haben, sind Sie zum Auszug aus der Wohnung nicht verpflichtet. Insofern handelt es sich um einen Täuschungsversuch durch den Hauptmieter. Ein Betrug läge aber nur dann vor, wenn der Hauptmieter dadurch einen Irrtum bei Ihnen hervorgerufen hätte, der Sie zu einer Vermögensverfügung veranlasste, die zu einem Schaden in ihrem Vermögen mit einer entsprechenden hohen Bereicherung im Vermögen des Hauptmieters führte. Ihr geplanter Auszug aus der Wohnung führt sicher zu Kosten. Diesen steht aber kein Vermögensvorteil des Hauptmieters in entsprechender Höhe gegenüber. Einen strafbarer Betrug ist deshalb ausgeschlossen. Einen Schadenseratzanspruch gegen den Hauptmieter haben Sie in Höhe dieser Kosten auch nicht wenn Sie freiwillig ausziehen sollten, da Sie nicht ausziehen müssen, da Sie über einen rechtgültigen Untermietvertrag mit dem Hauptmieter verfügen und der Hauptmieter einen Genehmigung zur Untervermietung an Sie bei dessen Vermieter einholen kann.

 

Ich hoffe damit ihre Frage beantwortet haben und stehe Ihnen für Anschlussfragen gegebenenfalls gerne zur Verfügung.

 

Weiter darf ich Sie höflich bitten meine Rechtsberatung zu vergüten, indem Sie das grüne Feld "Akzeptieren" anklicken.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

K. Severin

Rechtsanwalt

Experte:  hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

aufgrund der möglicherweise fehlenden Genehmigung des Vermieters wird sich kein Betrug ableiten lassen. Auch eine Entschädigungszahlung wird nur scherlich durchsetzbar sein. Sie müssen hier nachweisen, dass Ihnen ein Schaden entstanden ist. Dieser könnte allenfalls darin zu sehen sein, dass Sie mangels schriftlichen Mietvertrag und fehlender Genehmigung des Vermieters vorzeitig ausziehen und hier entsprechende Umzugskosten haben. Diese müssen Sie nachweisen. Eine Aufnahme in einen Mietvertrag mit dem Vermieter bedarf der ausdrücklichen Zustimmung des Vermieters, so dass Sie sich mit diesem in Verbindung setzen sollten.

Viele Grüße
RA Schröter, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 7723
Erfahrung: 12 Jahre Erfahrung als Rechtsanwalt
RA Schröter und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Experte:  RA Schröter hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

gibt es noch Nachfragen? Wenn dies nicht der Fall ist, darf ich Sie höflich bitten, meine Antwort auf Ihre Frage zu akzeptieren.

 

Vielen Dank!