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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 23067
Erfahrung:  Staatsexamen Zulassung als Rechtsanwalt
42903605
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ra-huettemann ist jetzt online.

Guten Abend sehr geehrte Damen und Herren, mein Sohn ist 31

Beantwortete Frage:

Guten Abend sehr geehrte Damen und Herren, mein Sohn ist 31 Jahre alt und ist mit 13 in ein Auto gerannt. In Folge eines Schädelhirntraumas 4.Grades (jetzt 3. Grad und div. Brüche des linken Beines lag er 5 Wochen im Koma , wurde in den ersten 2 Wochen für nicht überlebensfähig gehalten, dann außer Lebensgefahr, aber als künftiger geistig und körperlicher Schwerstbehinderter und blind , prognostiziert. Meine Frau und ich waren täglich bei ihm undes geschah ein Wunder und er genas . Laut Chefarzt ist er damit einer von 1000. Er machte Abitur und lernte , allerdings mit großen Schwierigkeiten Bankkaufmann und hätte aber diesen Beruf nie ausüben können. Denn nun stellten sich Spätfolgen heraus. Er ist psychisch nicht belastbarund mit dem Nachlassen der psychischen Kräfte geht auch körperlich nicht mehr viel . Nach etwa 1- 1 /2 Std. läßt die Konzentrationsfähigkeit nach, ebenso die Lernfähigkeit und die Gedächtnisleistung. Er musste ein BWL-Studium an der Berufsakademie wegen Nervenzusammenbruchs nach 12 Wochen abbrechen und eine neue Arbeitsstelle musste er aufgeben wegen sich häufender Fehler und seiner Zwangspausen. Von 1999 bis 2011 unternahm er 2 Suizidversuche wegen Selbstvorwürfen ( "Ich bin ein Versager") und es gab eineweitere Suizidgefährdung . Mehrere ambulante und stationäre psychatrische Therapien haben immer nur zeitlich befristet Erfolge gezeigt.
Mittlerweile hat er eine Umschulung zum Altenpflegerhelfer gemacht ist ,schwerbehindert ( 60%) und bekommt seit September 2011 eine Teilerwerbsunfähigkeitsrente , da er nur max. 4 Stunden abeitsfähig ist.
Ich bitte um Entschuldigung, erst jetzt komme ich zum eigentlichen Problem. 1999 habe ich über ein Maklerbüro bei einer nahmhaften deutschen Versicherungsgesellschaft eine BU-Versicherung für ihn abgeschlossen, nachdem von 12 Gesellschaften 11 abgelehnt hatten.
Im Frühjahr 2011 beantragte mein Sohn die private BU-Rente. Die beiden Gutachten die die Deutsche Rentenversicherung hat erstellen lassen und sämtliche fachärztliche Stellungnahmen sind für die Versicherung unerheblich, nur ein von ihnen beauftragter Gutachter ist entscheidungsrelevant. Ich war selbst mit in Straubing beim Gutachter, der mich im Nachgang zur etwa 9 -stündigen Begutachtung (Gespräche und div. Tests) gnädigerweise auch empfangen hat und mich einem verhörartigen Gespräch unterzog. Nahezu alle meine eigenen Beobachtungen , die mangelnde Leistungsfähigkeit meines Sohnes betreffend, die sich zu fast 100% mit denen der Fachärzte und der beiden BFA-Gutachter decken, waren aus seiner Sicht subjektiv und falsch. Sein Leistungspotential sei noch nicht ausgeschöpft, obwohl auch alle bisherigen Arbeitgeber, jetzt das Pflegeheim ihm zwar unbedingten Arbeits- und Leistungswillen bescheinigen ,aber leider mangelnde Konzentrationsfähigkeit und Belastbarkeit sowie unzureichende Koordinationsfähigkeit der Arbeitsabläufe feststellen müssen. Nur der menschlichen Güte seiner Chefin sowie seiner 60%igen SB ist es zu verdanken, dass er dort mit Freude und Zuwendung für die alten Menschen arbeiten darf.
Mein Sohn sagte, ohne dass ich ihn gefragt habe, dass er das Gefühl habe, der Arzt(mit 4 Facharztausbildungen plus psychatrischer Gutachterqualifikation, wie er immer wieder auch mir gegenüber betonte, am Türschild waren sie übrigens alle 5 aufgeführt) habe die Begutachtung mit dem Ziel angelegt, der Versicherung den Ablehnungsgrund zu liefern. Das gleiche Gefühl hatte ich auch. Er äußerte sich auch überaus abfällig zur Leistungsfähigkeit und Objektivität der Rentenversicherungsgutachter, das kann man zwar denken , aber nicht Dritten gegenüber äußern. Auch sagte er mir unverblümt , dass die Verletzung meines Sohnes von vornherein ein Versagungsgrund für einen BU-Versicherung und es für ihn unverständlich sei , Vertrag zustande gekommen ist. Unterschwellig konnte ich seinen Fragen entnehmen, ich hätte der Versicherung wohl nicht den vollen Umfang der Verletzungen zur Kenntnis gegeben. Eine diesbezügliche Anfrage der Versicherung bei meinem damaligen Makler ging in die selbe Richtung, was dieser aberwiderlegen konnte. Der Höhepunkt war, dass er meinem Sohn sagte wie er beim nächsten Suizidversuch das Messer führen müsste , damit es im Bauch zu tödlichen Verletzungen käme. Nur seiner Frau war es zu danken, dass er überlebte. Noch hat die Versicherung nicht entschieden. Was sollte ich im Ablehnungsfalle tun?
Vielen Dank XXXXX XXXXX Ich grüße hochachtungvoll als Gunter Zönnchen, 01744 Dippoldiswalde, Siedlung 29
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Gegen eine abschlägige Entscheidung sollten Sie Rechtsmittel einlegen und die Zahlung der BU-Rente notfalls gerichtlich durchsetzen.

Wenn ich Ihre Angaben richtig aufgefasst habe, waren sich sämtliche medizinische Sachverständige - abgesehen von dem versicherungseigenen Gutachter - darin einig, dass de Voraussetzungen des Versicherungsfalls gegeben sind.

Unter diesen Umständen spricht einiges, wenn nicht alles dafür, dass die Versicherung sich ihrer Einstandspflicht entziehen will. Leider ist dies kein Einzelfall, und leider muss in sehr vielen Fällen erst anwaltlicher Druck entfaltet werden, bevor sich bestimmte Versicherungen regulierungsbereit zeigen.

Zunächst sollten Sie sich aber an den Omdudsmann für das deutsche Versicherungswesen wenden und diesem den Sachverhalt zur näheren Prüfung unterbreiten:

http://www.versicherungsombudsmann.de/home.html

In nicht wenigen Fällen kann schon auf diese Weise eine Schlichtung erreicht werden.

Führt dieser Schritt nicht zu dem gewünschten Ergebnis, sollten Sie einen Fachanwalt für Versicherungsrecht hinzuziehen und diesen mit der Warnehmung Ihrer rechtlichen Interssen beauftragen.


Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein. Machen Sie bei Unklarheiten gerne von Ihrem Nachfragerecht Gebrauch. Haben Sie keine Nachfrage, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten. Beachten Sie bitte, dass kostenlose Rechtsberatung nach zwingendem Recht nicht gestattet ist. Sie akzeptieren, indem Sie das grüne Feld „Akzeptieren“ anklicken.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
ra-huettemann und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Gegen eine abschlägige Entscheidung sollten Sie Rechtsmittel einlegen und die Zahlung der BU-Rente notfalls gerichtlich durchsetzen.

Wenn ich Ihre Angaben richtig aufgefasst habe, waren sich sämtliche medizinische Sachverständige - abgesehen von dem versicherungseigenen Gutachter - darin einig, dass de Voraussetzungen des Versicherungsfalls gegeben sind.

Unter diesen Umständen spricht einiges, wenn nicht alles dafür, dass die Versicherung sich ihrer Einstandspflicht entziehen will. Leider ist dies kein Einzelfall, und leider muss in sehr vielen Fällen erst anwaltlicher Druck entfaltet werden, bevor sich bestimmte Versicherungen regulierungsbereit zeigen.

Zunächst sollten Sie sich aber an den Omdudsmann für das deutsche Versicherungswesen wenden und diesem den Sachverhalt zur näheren Prüfung unterbreiten:

http://www.versicherungsombudsmann.de/home.html

In nicht wenigen Fällen kann schon auf diese Weise eine Schlichtung erreicht werden.

Führt dieser Schritt nicht zu dem gewünschten Ergebnis, sollten Sie einen Fachanwalt für Versicherungsrecht hinzuziehen und diesen mit der Warnehmung Ihrer rechtlichen Interssen beauftragen.


Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein. Machen Sie bei Unklarheiten gerne von Ihrem Nachfragerecht Gebrauch. Haben Sie keine Nachfrage, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten. Beachten Sie bitte, dass kostenlose Rechtsberatung nach zwingendem Recht nicht gestattet ist. Sie akzeptieren, indem Sie das grüne Feld „Akzeptieren“ anklicken.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Haben Sie hierzu noch eine Nachfrage? Ist das nicht der Fall, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt