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raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 17087
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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Hallo ich habe 2 Fragen zum Zugewinnausleich bei Scheidung: Nach

Kundenfrage

Hallo ich habe 2 Fragen zum Zugewinnausleich bei Scheidung:

Nach 13 Jahren Ehe lassen wir uns scheiden. Bisher alles trotz Schmerz gut abgelaufen. Jetzt kommt zur Offenlegung und Ermittlung des Zugewinns.

Da wir ein Haus gebaut haben, hatte ich kurz vor Ehe meinen Anteil der Kosten an meine Partnerin überwiesen, dass Sie die laufenden Rechnungen begleichen kann. Zwischen meiner Überweisung und dem Bezahlen der Rechnungen haben wir geheiratet. (ca. 14 Tage zuvor überwiesen) Demzufolge war ihr Anfangsvermögen zum Hochzeitstermin höher und ich fast pleite. Jetzt legt sie ihren Kontostand auf und behauptet du hattest nichts und dein jetziges Vermögen ist Zugewinn und ich soll diesen Anteilig auszahlen. Ggf. wieso es war doch ein Geschenk von dir? Ist mein Geld dadurch verloren? Ca. 25 000 Euro


Dann hatte sie vor der Ehe eine Arbeitsstelle welche nicht ausreichend vergütet wurde. 8 Jahre nach der Eheschließung gab es eine Gesetzesänderung auf der geklagt werden konnte. Die Klage hatte nach langem Streit endlich Erfolg und es wurde eine beachtliche Summe erstritten. Dieses Geld floss direkt in den Hauskredit und dieser konnte abgelöst werden. Jetzt behauptet sie, da der Anspruch auf das Geld vor der Ehe entstand müsste ich bei Zugewinnausgleich dieses Geld an sie zurückzahlen bzw muss um diesen Wert den Hauswert reduzieren. Stimmt das?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für die Nutzung von Justanswer.

Gern beantworte ich Ihre Fragen wie folgt:

- Da wir ein Haus gebaut haben, hatte ich kurz vor Ehe meinen Anteil der Kosten an meine Partnerin überwiesen, dass Sie die laufenden Rechnungen begleichen kann. Zwischen meiner Überweisung und dem Bezahlen der Rechnungen haben wir geheiratet. (ca. 14 Tage zuvor überwiesen) Demzufolge war ihr Anfangsvermögen zum Hochzeitstermin höher und ich fast pleite. Jetzt legt sie ihren Kontostand auf und behauptet du hattest nichts und dein jetziges Vermögen ist Zugewinn und ich soll diesen Anteilig auszahlen. Ggf. wieso es war doch ein Geschenk von dir? Ist mein Geld dadurch verloren? Ca. 25 000 Euro

Hier kann man argumentieren, dass das Geld erst kurz vor Eheschließung und zweckgebunden an die Frau geflossen ist. Der Stichtage für das Anfangsvermögen kann insoweit verschoben werden, da ansonsten hier Ungerechtigkeiten entstehen würden.

Es wird also der Betrag bei Ihrem Anfngsvermögen belassen.


- Dann hatte sie vor der Ehe eine Arbeitsstelle welche nicht ausreichend vergütet wurde. 8 Jahre nach der Eheschließung gab es eine Gesetzesänderung auf der geklagt werden konnte. Die Klage hatte nach langem Streit endlich Erfolg und es wurde eine beachtliche Summe erstritten. Dieses Geld floss direkt in den Hauskredit und dieser konnte abgelöst werden. Jetzt behauptet sie, da der Anspruch auf das Geld vor der Ehe entstand müsste ich bei Zugewinnausgleich dieses Geld an sie zurückzahlen bzw muss um diesen Wert den Hauswert reduzieren. Stimmt das?

Diese Investition in das Haus dürfte für die Frau verloren sein, wenn es keine ausdrückliche ehevertragliche Regelung dazu gab.

Jedenfall müssen Sie ihr diesen Betrag nicht erstatten.