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Andreas Scholz
Andreas Scholz, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 1982
Erfahrung:  Rechtsanwalt
33130353
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Andreas Scholz ist jetzt online.

Hallo, ich hoffe mir kann jemand schnell weiterhelfen! Ich

Kundenfrage

Hallo,
ich hoffe mir kann jemand schnell weiterhelfen!
Ich bin seit 3 jahren vom meinem Mann geschieden. Wir haben uns vor 5 Jahren einen Hund vom Züchter gekauft und der Hund ist bei ihm geblieben, jetzt habe ich von einer Bekanten erfahren, dass er den Hund für mehrere Tage allein gelassen hat und in einem katastrophalen Zustand war ( unterernährt, keine pflege usw.) Die Papiere laufen alle auf meinen Namen, aber bei der Scheidung wurde der Hund Ihn zugeschrieben. Der Hund soll auf keinem Fall wieder zu Ihm zurück. Was kann ich machen ????? Kann er mich jetzt anzeigen, wenn ich den Hund nicht mehr hergebe. Der Hund ist momentan bei der Bekannten, da er im Urlaub war.
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Andreas Scholz hat geantwortet vor 5 Jahren.
Verehrte Fragestellerin,

zunächst ist Frage, wer Eigentümer des Hundes ist. Ist es der Mann, können Sie das Tier nicht einfach gegen den Willen bei sich behalten. Machen Sie das doch hätte der Mann einen rechtlich durchsetzbaren Herausgabeanspruch gegen Sie. Wenn der Mann Eigentümer ist, werden Sie den Hund also an Ihn herausgeben müssen, wenn er das will.

Wenn der Zustand des Tieres bedenklich war, käme eine Anzeige bei der Ordnungsbehörde wegen Verstoßen gegen § 2 des Tierschutzgesetzes in Betracht. Von daher kann es sich empfehlen, dass Sie den Zustand des Tieres dokumentieren.

Aufwendungen, die machen mussten, wie Impfungen oder Futterkosten, können Sie ersetzt verlangen.

Ein Verweigerung der Herausgabe wird aber nur dann möglich sein, wenn zu befürchten ist, dass der Mann das Tier im Falle der Herausgabe abermals zu dessen Leid verwahrlosen lässt. In dem Fall dürften Sie das Tier wiederum nicht behalten, sondern hätten es der Ordnungsbehörde zu übergeben, die dann über den Verbleib des Tieres zu entscheiden hätte.

Im Ergebnis bleibt Ihnen im Moment nicht mehr, als den Zustand des Tieres fest zu halten. Im Moment werden Sie das Tier, so der Mann Eigentümer ist, an diesen herausgeben müssen. Dass kann im Zweifel gegen Sie vollstreckt werden. Erst wenn Tatsachen nahelegen, dass der Mann im Falle der Rückgabe wiederum gegen die Bestimmungen des TierSchG handelt, käme der Entzug des Tieres durch die Ordnungsbehörde in Betracht, die dann über den weiteren Verbleib des Tieres nach Ermessen entscheidet. Hier könnten Sie dann ansetzen und, das Sie das Tier ja kennen, evtl. die Übertragung an sich erreichen.

Ich hoffe, weitergeholfen zu haben, bei Unklarheiten fragen Sie nach.

Wenn Ihre Frage beantwortet ist, bitte ich, die Antwort gemäß den Vorgaben dieser Plattform zu akzeptieren. Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen

Scholz
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Also ist es egal auf welchem Namen die Papiere ausgestellt sind?

Es zählt, auf wenn der Hund bei der Scheidung zugeschrieben wurde?

 

Experte:  Andreas Scholz hat geantwortet vor 5 Jahren.
Verehrte Fragestellerin,

es zählt, wer Eigentümer ist. Wenn sie beide sich bei Scheidung so geeinigt haben, dass der Mann den Hund bekommen soll, ist er Eigentümer geworden. Das zählt dann.

Ich hoffe, weitergeholfen zu haben, bei Unklarheiten fragen Sie nach. Wenn Ihre Frage beantwortet ist, bitte ich, die Antwort gemäß den Vorgaben dieser Plattform zu akzeptieren. Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen

Scholz
Rechtsanwalt
Experte:  Andreas Scholz hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,


bitte frage Sie nach, wenn weitere Frage im Zusammenhang bestehen. Wenn Ihre Frage beantwortet sein sollte, bitte ich Sie höflichst, den für die Beantwortung Ihrer Frage von Ihnen ausgelobten Betrag durch anklicken des Buttons "Akzeptieren" freizugeben, so dass dieser dann ausgezahlt werden kann. Vielen Dank und

freundliche Grüße

Scholz
Rechtsanwalt

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