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Danjel Newerla
Danjel Newerla, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung:  Rechtsanwalt und Diplom Jurist
26039601
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Danjel Newerla ist jetzt online.

unser Nachbar will einen großen alten Ahorn beschneiden, der

Kundenfrage

unser Nachbar will einen großen alten Ahorn beschneiden, der auf seinem Grundstück steht, aber fast auf der Grenze zu unserem Grundstück - er meint: Er steht auf der Grenze und gehört leider uns beiden. Ich wäre Ihnen also sehr verbunden, wenn Sie sich zu den Kosten auch äußeren.
Wir haben unseren Nachbar nie auf diesen Baum angesprochen und wollen demnach auch uns nicht an den kosten beteiligen. Müssen wir uns an den Beschneidungskosten des Baumes unseres Nachbarn beteiligen auch wenn er auf Seinem Grundstück steht - beide Grundstücke werden durch einen Zaun getrennt.
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage .
Diese möchte ich sehr gerne wie folgt beantworten:


Sofern ein Baum auf der Grundstücksgrenze steht, handelt es sich um einen so genannten Grenzbaum, der in der Tat dann grundsätzlich beiden Nachbarn gemeinschaftlich gehört, dass ist insoweit richtig.

 

Die notwendigen Kosten müssen leider beide Nachbarn tragen.

 

Dementsprechend hat der Nachbar hier auch im Falle einer notwendigen Beschneidung Ihnen gegenüber einen Rechtsanspruch auf anteilige Kostentragung.

 

Die Rechtslage ist insoweit eindeutig:

 

 

Befindet sich der Baum ausschließlich auf dem Grundstück des Nachbarn, ist er für die Kostentragung verantwortlich.

 

Befindet er sich allerdings auf der Grenze also zumindest teilweise auf beiden Grundstücken, sind sie beide hierfür verantwortlich.



Ich hoffe Ihnen eine erste rechtliche Orientierung ermöglicht zu haben und wünsche Ihnen viel Erfolg und alles Gute!

Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.

Sofern Sie mit meiner Antwort zufrieden sind möchte ich Sie höflich bitten meine Antwort gemäß den allgemeinen Geschäftsbedingungen dieser Plattform zu akzeptieren.

Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie unter meiner Antwort einmal auf das grüne Feld „akzeptieren“ klicken.

Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können natürlich gerne über die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Mittwochnachmittag!


Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt




Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
der §923 BGB sagt zwar viel über einen Grenzbaum - das ist aber keine Hilfe für mich - denn wir verzichten auf alle Rechte an diesem Baum da er ohne Zweifel immer auf der Nachbar Seite stand - nur ein kleiner Teil der Stumpfwurzel ist auf der Grenze - möchte der Nachbar den Baum beschneiden soll er es machen - aber auf welcher rechtlichen Grundlage kann er dann noch verlangen, daß wir uns an den Kosten beteiligen sollen?
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 5 Jahren.
vielen Dank für den Nachtrag.

Sie haben hier schon die richtige gesetzliche Vorschrift genannt:

§ 923 BGB
Grenzbaum

(1) Steht auf der Grenze ein Baum, so gebühren die Früchte und, wenn der Baum gefällt wird, auch der Baum den Nachbarn zu gleichen Teilen.

(2) Jeder der Nachbarn kann die Beseitigung des Baumes verlangen. Die Kosten der Beseitigung fallen den Nachbarn zu gleichen Teilen zur Last. Der Nachbar, der die Beseitigung verlangt, hat jedoch die Kosten allein zu tragen, wenn der andere auf sein Recht an dem Baume verzichtet; er erwirbt in diesem Falle mit der Trennung das Alleineigentum. Der Anspruch auf die Beseitigung ist ausgeschlossen, wenn der Baum als Grenzzeichen dient und den Umständen nach nicht durch ein anderes zweckmäßiges Grenzzeichen ersetzt werden kann.

(3) Diese Vorschriften gelten auch für einen auf der Grenze stehenden Strauch.

 

 

Die gemeinschaftliche Kostentragungspflicht für notwendige Maßnahmen leitet die Rechtsprechung unter anderem aus § 923 Abs. 2 S. 2 ab ( "Die Kosten der Beseitigung fallen den Nachbarn zu gleichen Teilen zur Last.").

 

Dieses bezieht sich nach dem Gesetzeswortlaut zwar nur auf die Beseitigungskosten, nach Teilen in der Rechtsprechung aber auch analog auf andere notwendige Maßnahmen).

 

Ein Verzicht würde leider nicht viel bringen,da Sie den den Nachbarn genauso wenig zwingen können, das Eigentum an ihrem Teil anzunehmen.

 

Vor diesem Hintergrund sollten Sie sich unbedingt mit ihrem Nachbarn einigen. Sie haben nach dem Gesetz ja auch grundsätzlich die Möglichkeit, die Entfernung des Baumes gem. § 923 BGB ins Spiel zu bringen.

 

 

Ich hoffe Ihre Nachfrage zu ihrer Zufriedenheit beantwortet zu haben und wünsche Ihnen noch einen angenehmen Mittwochnachmittag und alles Gute !

 

Bitte seien Sie auch so nett und akzeptieren sie noch kurz meine Antwort.

 

Sofern sie noch Verständnisfragen haben dürfen sie natürlich gerne nachfragen.

 


Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt


 

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Dann kann der Nachbar bei älteren Bäumen, die auf seiner Seite stehen und er als sogenannte Grenzbäume deklariert, ab jetzt, wenn wir die Kostenteilung annehmen - auf unsere Kosten seinen Baumbestand pflegen und erneuern - es muß doch eine Belastungsgrenze für uns geben, die Bäume stehen trotz Grenze auf seinem Grundstück.
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 5 Jahren.
Vielen Dank für den Nachtrag.

Die Rechtslage ist hier eindeutig.

Entweder es handelt sich um einen echten Grenzbaum, das heißt der Baum befindet sich tatsächlich auf beiden Grundstücken und damit logischerweise auf der Grenze (dann müssen beide die Kosten tragen, wie bereits ausgeführt) oder der Baum befindet sich tatsächlich nur auf dem Grundstück eines Eigentümers, dann muss dieser auch die Kosten hierfür tragen.

Der Nachbar darf Sie also nicht auf ihre Kosten zur Pflegung seines Baumbestandes heranziehen, sehr wohl aber zur Kostentragung hinsichtlich der Bäume (=Grenzbäume), die auf beiden Grundstücken gemeinschaftlich stehen.

Ich hoffe Ihre Nachfrage zu ihrer Zufriedenheit beantwortet zu haben und wünsche Ihnen noch einen angenehmen Mittwochabend und alles Gute !

 

Bitte seien Sie auch so nett und akzeptieren sie noch kurz meine Antwort.

 

Sofern sie noch Verständnisfragen haben dürfen sie natürlich gerne nachfragen.

 


Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie noch Verständnisfragen?

Ansonsten möchte ich Sie höflich bitten mir mitzuteilen, was einer Akzeptierung meiner Antwort im Wege steht.


Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie haben meine Antwort bislang noch nicht akzeptiert. Ich bitte Sie dies noch nachzuholen und mich somit für meine Rechtsberatung zu bezahlen. Dieses gebietet nicht schon nur Gebot der Fairness, sondern ist auch Gegenstand der AGB (Punkt Nr. 9 der Nutzungsbedingungen), die Sie schliesslich auch akzeptiert haben.



Eine kostenlose Rechtsberatung ist nämlich zum einen von dieser Plattform nicht beabsichtigt und zum anderen nach deutschem Berufsrecht grundsätzlich nicht zulässig. Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.



Mit freundlichem Gruß

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt
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Mit freundlichem Gruß

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Mit freundlichem Gruß

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