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Olaf Götz
Olaf Götz, Rechtsanwalt, LL.M.
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 2788
Erfahrung:  Fachanwalt für Sozialrecht
48877684
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Olaf Götz ist jetzt online.

Bitte folgende Beschwerde an Vodafone D2 lesen und Einschätzung

Kundenfrage

Bitte folgende Beschwerde an Vodafone D2 lesen und Einschätzung geben:

"Sehr geehrte Damen und Herren,

seit vielen Jahren bin ich Kunde in Ihrem Unternehmen. Bereits mehrere Mobilfunkverträge habe ich bei Vodafone genutzt. Immer wieder wurde ich durch Ihr Haus enttäuscht. Nun bin ich auf einen Sachverhalt aufmerksam geworden, den ich sehr dreist finde und alle Schritte unternehmen werde, um dies publik zu machen.

Im Oktober 2010 habe ich zu meinem Vertrag mit der Nummer A einen weiteren Vertrag mit der Nummer B abgeschlossen – denn ich wollte unbedingt ein iPhone haben. Im Vodafone-Shop in Frankfurt am Main (Konstablerwache) hat man mir deshalb freundlicher Weise den alten Vertrag auf das Minimum heruntergestuft. Ich habe anschließend diesen Vertrag zum nächstmöglichen Zeitpunkt gekündigt und alle Abos (ich hatte ein Musikabo für das alte Handy, mit iPhone nicht nutzbar wegen iTunes) über MeinVodafone auf Ihrer Homepage gelöscht.

Ich habe seitdem die Nummer A nie wieder genutzt, das Handy (Samsung H1, Smartphone) einem Kollegen geschenkt und die SIM Karte zerstört. Der Kollege hatte das Handy kurz mit einer O2 Karte benutzt.

Deshalb hatte ich auch nie einen Grund zur Annahme, meine Rechnung (die nur über MeinVodafone einsehbar ist und nicht postalisch zu mir geschickt wird) des alten Vertrags überprüfen zu müssen. Tatsächlich wurden mir seit Oktober 2010 weiterhin Musicdownloads in Rechnung gestellt. Skurril daran ist, dass es an manchen Monaten vier, und an anderen Monaten fünf Titel sind, welche berechnet wurden. Wie erwähnt, kann ich nachweisen, dass weder das Handy, noch die Sim-Karte seit Oktober 2010 im Einsatz waren. Wieso waren es also manchmal vier oder fünf gedownloadete Titel? Der Rechnungsbetrag schwankt zwischen 16 und 20 Euro ohne Mehrwertsteuer (netto). Laut meiner Berechnung sind dies brutto mind. 340 EUR.

Ich habe eben sofort bei Ihrer Hotline angerufen und mit der freundlichen Frau Maier gesprochen. Sie meint, dass Sie das Anliegen an das Backoffice weitergibt, aber nicht wüsste, warum das weiterhin berechnet wurde und das Abo nicht in meinem MeinVodafone-Bereich sichtbar ist. Zu Ihrer Info, wir haben mehrfach sichergestellt, dass es sich um die richtige Nummer (Nummer A) und nicht um meine iPhone-Nummer gehandelt hat.

Ich verlange und erwarte von Ihnen eine komplette Rückerstattung dieser Beträge. Ob in Form einer Gutschrift für Rechnungen der Nummer B oder in Form einer Überweisung auf mein Bankkonto. Falls Sie mir als treuen Kunden, der Ihnen gute monatliche Umsätze bringt, nicht entgegenkommen, informiere ich die Frankfurter Rundschau, die Verbraucherzentrale Hessen sowie einen Rechtsanwalt für Telekommunikationsangelegenheiten.

Ich danke XXXXX XXXXX Klärung und Rückmeldung bis zum 06. April 2012 und verbleibe mit freundlichen Grüßen"

Ich möchte gerne wissen, wie hier meine Chancen aussehen, wenn ich rechtlich dagegen vorgehen möchte, falls Vodafone keine Rückzahlung veranlasst.

Viele Grüße und vielen Dank!
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Olaf Götz hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

 

vejährt ist der Anspruch auf Rückzahlung noch nicht. Insofern können Sie ihn geltend machen. In Ihrem konkreten Fall kann man Ihnen, falls Vodafone keine Daten mehr zu der Forderung hat, zumindest keinen Vorwurf machen, die Abrechnung nicht vorher kontrolliert zu haben. Insofern wäre Vodafone weiterhin für die Erbringung der Leistungen beweispflichtig. Die könnte wegen der erfolgten Abbuchungen auf dem Konto ein Gericht aber auch anders sehen und Ihnen auferlegen, dazulegen und nachzuweisen, dass die Karte wirklich nicht genutzt wurde.

 

Sicherheitshalber sollte für den Fall eines Rechtsstreites jedoch ein Zeuge zur Verfügung stehen, der auch wirklich bezeugen kann, dass die Sim-Karte damals vernichtet wurde.

 

Um später im Streitfall den Zugang des Schreibens nachweisen zu können, sollten Sie das Schreiben an Vodafone per Einwurfeinschreiben senden und einen Zeugen haben, der den Inhalt des Schreibens bei Versand gesehen hat. Heben Sie den Einlieferungsbeleg auf.

Alternativ können Sie ein Fax mit sog. qualifiziertem Sendebeleg (Kopie der 1. Seite verkleinert auf dem Beleg) schicken.

 

Setzen Sie eine Frist von 4-6 Wochen (konkretes Datum) auch für die Gutschrift/Rückerstattung. Bezeichnen Sie die ungerechtfertigten Abrechnungen konkret mit Kontoauszügen bzw. den Abrechnungen.

 

Das Versenden eine Kopie an die Frankfurter Rundschau halte ich persönlich in der Sache für nicht unbedingt dienlich. Der Vorfall wird mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit für die Zeitung keinen Wert haben und signalisiert Vodafione nur, dass Sie möglicherweise auf Öffentlichkeit um jeden Preis aus sind und die Lösung der Angelegenheit ev. gar nicht im Mittelpunkt steht.

 

Ich hoffe, ich konnte Ihnen helfen.


Bitte vergessen Sie nicht, die Antwort zu akzeptieren. Kostenlose Rechtsberatung ist in Deutschland verboten.


Mit freundlichen Grüßen

Olaf Götz, Rechtsanwalt, LL.M.
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 2788
Erfahrung: Fachanwalt für Sozialrecht
Olaf Götz und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Danke für die Antwort. Ich habe diese Beschwerde per Mail an Vodafone gesendet und ins CC bereits die Verbraucherzentrale und die Frankfurter Rundschau eingetragen. Ich habe in den letzten Jahren mehrere Male viel von Vodafone einstecken müssen (ob das "kostenlose" Zweitkarten waren, die plötzlich monatlich etwas gekostet haben (ohne Nutzung) oder es wurden mir falsche Kündigungsdaten im Vodafoneshop genannt, sodass sich der Vertrag ungewollt verlängert hat etc etc etc. Jetzt habe ich keine Lust mehr und deshalb die Zeitung/Verbraucherzentrale. Mir geht es vor allem um die Rückerstattung der Beträge, aber auch darum, dass andere Menschen sehen, was für ein Verbrecherladen dieses Unternehmen tatsächlich ist. Denken Sie, dass ich jetzt bereits Schwierigkeiten deswegen haben könnte?

 

Viele Grüße

Experte:  Olaf Götz hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

 

die Problematik mit den "kostenfreien" Zweitkarten kenne ich.

 

Ev. ist es aber taktisch sinnvoller, sich mit der Angelegenheit erst dann an die Preise zu wenden, wenn es wirklich nicht weitergeht, Sie insbesondere auf dem seriösen Schriftweg keinerlei Gehör finden.

 

Ob Sie wirklich wegen des "CC" Ihre Ansprüche mit mehr Hartnäckigkeit durchsetzen müssen, vermag ich nicht zu sagen. Das Risiko besteht aber, da es eben leicht einmal vorkommen kann, dass eine E-Mail nicht bearbeitet wird oder verlorengeht.

 

 

 

Viel Glück.

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Dafür zahle ich jetzt aber nicht nochmal 45 Eur. Es stand vorher, dass ich so viele Fragen stellen kann wie ich möchte zu diesem Thema.

 

Zufrieden bin ich dennoch mit Ihrer Antwort.

 

Experte:  Olaf Götz hat geantwortet vor 4 Jahren.

Um Gottes Willen, das hat doch niemand verlangt. Sie haben doch schon bezahlt, indem Sie die erste Antwort akzeptiert haben.

 

Gruß

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Wenn ich jetzt auf "Sehr gut" und akzeptieren klicke, steht da, dass weitere 45 Euro fällig sind und ich werde gebeten mein PayPal Passwort anzugeben.

 

Also einfach nicht auf Akzeptieren klicken, verstanden ;-)

 

Danke vielmals!

Experte:  Olaf Götz hat geantwortet vor 4 Jahren.

Genau, sonst würden Sie doppelt bezahlen!

 

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