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S. Grass
S. Grass, Rechtsanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 5107
Erfahrung:  Mehrjährige Berufserfahrung
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S. Grass ist jetzt online.

Nach einer Op am Ohr am 16.1. (Entfernung eines Cholesteatoms)

Kundenfrage

Nach einer Op am Ohr am 16.1. (Entfernung eines Cholesteatoms) lief das Ohr. Mehrmals war ich deshalb im gleichen Krankenhaus zur Behandlung. Es wurde mit einer normalen Wundheilungsstörung abgetan. Drei Wochen lang habe ich das gleiche Antibiotikum bekommen. Parallel dazu war ich bei einem niedergelassenen HNO-Arzt in Behandlung. Dieser hat dann einen Abstrich gemacht und es wurde der Pseudomonas aeruginosa festgestellt. DAruafhin folte eine zweiwöchige Behandlung mit Piperacillin, welches ich als Infusion bekommen musste.

Des Weiteren existieren zwei verschiedene Entlassungsberichte.
Zum einen einer den ich für meinen Arzt mit bekommen habe, in dem stand das die Hautfäden am 7. postoperativen Tag entfernt werden sollten. So wurde es gemacht. Leider klaffte die Wunde auseinander, so dass ich wieder in Krankenhaus musste. Dort haben sich die Ärzte tierisch aufgeregt, da in "ihrem" Entlassungsbericht stand, dass die FÄden erst 3 Wochen nach der OP entfernt werden sollte. Ende vom Lied: ich musste noch 7Mal nach der OP ambulant im Krankenhaus genäht werden.

Die Ärzte sagen, dass das an einer Wundheilungsstörung liegt, dass ich mir den Pseudomonas überall eingefangen haben könnte und dass ich unter anderen Umständen auch öfter hätte genäht werden müssen.

Habe ich Chancen dagegen anzugehen?

Mit freundlichen Grüßen,
Katharina Berding
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  S. Grass hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

es besteht die Möglichkeit, sich an die Gutachterkommission der zuständigen Ärztekammer zu wenden und dort abklären lassen, ob ein Arztfehler vorliegt, der Sie u.a. berechtigen würde, Schmerzensgeld zu verlangen. Insbesondere der "falsche" Entlassbericht deutet auf einen solchen Fehler hin. Der Vorteil dieses Procederes ist vor allem die Kostenfreiheit.

Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein und darf Sie bitten, sofern kein weiterer Klärungsbedarf besteht, die Antwort zu akzeptieren und zu bewerten.

Mit freundlichen Grüssen
RA Grass
S. Grass, Rechtsanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 5107
Erfahrung: Mehrjährige Berufserfahrung
S. Grass und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Wo finde ich denn die Gutachterkommission der zuständigen Ärztekammer?
Experte:  S. Grass hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

wo wohnen Sie ?

Mit freundlichen Grüßen
RA Grass
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
In Bielefeld
Experte:  S. Grass hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

die zuständige Ärztekammer ist:

Ärztekammer Westfalen-Lippe
Gartenstraße 210-214
48147 Münster/Westfalen

[email protected]
Fax: (0251) 929 - 2399
Telefon: (0251) 929 - 2350

Mit freundlichen Grüßen
RA Grass
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Ich habe gerade auf der Homepage gesehen, dass man dort ausschließlich schriftlich in Kontakt treten kann und genaue Daten und Namen wissen muss. Da mich circa 12 verschiedene Ärzte im Krankenhaus behandelt haben, kann ich das leider nicht detailliert aufführen wie gefordert
.
Ich stelle mir vielmehr die Frage ob es sich lohnen würde einen Anwalt vor Ort zu Rat zu ziehen. Ich bin sehr verunsichert, da die Ärzte im Krankenhaus sagen, dass die zwei verschiedenen Entlassungsberichte nicht relevant seien, und dass der Grund für die Prozedur des mehrmaligen Nähens vielmehr an dem Keim liegt als an dem zu frühen Ziehen der Fäden.
Verzeihen Sie mir die viele Fragerei.

Mit freundlichen Grüßen,
Katharina Berding
Experte:  S. Grass hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

die genaue Angabe des Arztes ist m.E. nicht erforderlich. Sie müssen nur den Sachverhalt, so wie er Ihnen im Gedächtnis verblieben ist schildern. Grundsätzlich ist es nicht nachteilig, einen Anwalt aufzusuchen. Insbesondere hat der Anwalt die Möglichkeit zunächst die Krankenakte im KH anzufordern und wäre dann auch in der Lage detailliertere Ausführungen zu machen.

Bzgl. der Entlassbericht steht auf jeden Fall fest, dass die Angabe der falschen Daten zum vorzeitigen Ziehen des Fäden und somit zur Notwendigkeit einer neuen OP geführt hat. Dies darf bei gewissenhafter Handhabung nicht passieren.

Mit freundlichen Grüßen
RA Grass
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Vielen Dank für Ihre Bemühungen.

DIe Ärzte sagten mir, dass die Daten nicht "falsch", sonder nur "anders" waren. Dass es sehr unterschieldich ist, wann solche Fäden gezogen werden.

Im Krankenhaus wurde mir außderdem gesagt, dass nicht unbedingt das vorzeitige Ziehen der Fäden für das mehrmache (7mal) neue Nähen verantwortlich wäre, sondern ggf. der Keim , der ja nicht nachweisbar aus dem Krankenhaus kommen muss.

Das hieße für mich ja, dass ich dem Krankenhaus nichts vorwerfen kann. Ich müsste nur wissen, ob es reichen würde die zwei verschiedenen Entlassungsberichte zu haben?! Ob die Naht gehalten hätte, wenn die Fäden erst 2 Wochen später gezogen worden wären, ist ja auch nur spekulativ...
Ich habe Angst im Endeffekt mit nichts dazu stehen und noch die Kosten tragen zu müssen.

Mit freundlichen Grüßen,
Katharina Berding
Experte:  S. Grass hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

zwei verschiedenen Entlassberichte sind schon sehr ungewöhnlich und nicht erklärbar. Dies könnte ein Indiz für einen Fehler sein, muss aber nicht. Sicher ist es möglich, dass auch andere Ursachen zu den Eingriffen geführt hat, aber auffällig ist alles, was von dem normalen abweicht. Und Ihr fall ist doch recht ungewöhnlich, weil der Eingriff selbst nicht schwerwiegend war und mit einer OP hätte durchgeführt werden können.

Letztendlich Sicherheit werden Sie nur gewinnen, wenn Sie die Angelegenheit von einer kompetenten Stelle, eben der Gutachterkommission, überprüfen lassen. Sofern Sie sich keines Anwaltes bedienen und Ihre "Anfrage" an die Kommission selber verfassen, ist das gesamte Verfahren kostenfrei. Selbst wenn sich herausstellen sollte, dass alles nur eine Verkettung unglücklicher Umstände war, so hätten Sie zumindest keine Kosten gehabt.

Mit freundlichen Grüßen
RA Grass
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Erneut posten: Ungenaue Antwort.
Experte:  S. Grass hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

wo genau sehen Sie weiteren Darlegungsbedarf ?

Mit freundlichen Grüßen
RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Ich würde mir mehr Sicherheit wünschen.
z.B: Ist es auch schon Verletzung der Sorgfaltspflicht wenn man ein stark laufendes Ohr drei Wochen gleich behandelt, ohne Verbesserung (sogar mit starker Verschlechterung)? Wären die Ärzte in der Pflicht gewesen einen Abstrich zu machen? Selbst wenn der Pseudomonas Verursacher der Wundheilungsstörung ist, hätte der Keim nicht eher festgestellt werden müssen? Der zweite Entlassungsbericht wurde erst 2 Wochen nach meiner Entlassung gefertigt, welcher wäre dann gültig?

MfG
Experte:  S. Grass hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

dies ist für den Juristen nur schwer einzuschätzen. Grundsätzlich muss ein Arzt all die Maßnahmen und Mittel ergreifen, die zur erfolgreichen behandlung indiziert ist. Der Arzt muss also sämtliche zur Verfügung stehenden Mittel ergreifen, um eine erfolgversprechende Behandlung durchzuführen. Welche Behandlung in Ihrem Fall alternativ hätte durchgeführt werden müssen, kann nur ein mediziner beurteilen. Allerdings lässt sich aus Ihren Schilderungen schließen, dass man alternative Behandlungen hätte ergreifen müssen. Auch hätte man die Ursache, weshalb das Ohr läuft, abklären müssen. Wenn dies durch einen Absrich hätte erfolgen könne, wäre dieser durchzuführen gewesen. Auf jeden Fall hätte eine Infektion frühzeitig in Betracht gezogen werden müssen. Da die Vorkopmmnisse von den "normalen" abweichen, liegt die Annahme eines Behandlungsfehlers nahe.

Grundsätzlich ist auch ein später gefertigter Entlassbericht gültig. Allerdings sind Krankenhausärzte verpflichtet, bei Entlassung einen Bericht zu fertigen, der dem Patienten mitgegeben oder sofort dem Hausarzt zugesandt wird. Dadurch soll sichergestellt werden, dass der Hausarzt in der Lage ist, sofort die Anschlussbehandlung aufzunehmen.

Mit freundlichen Grüßen
RA Grass

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