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RA_UJSCHWERIN
RA_UJSCHWERIN, Rechtsanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 2625
Erfahrung:  Rechtsanwältin
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RA_UJSCHWERIN ist jetzt online.

Hallo, Am 14.08.11 wurde mein Sohn geboren mit der Mutter

Kundenfrage

Hallo,

Am 14.08.11 wurde mein Sohn geboren mit der Mutter bin ich nicht verh. und lebe nicht zusammen auch nicht vor der geburt! Zahle jeden Monat 225,00 für mein Sohn.
Habe Post bekommen das ich auch unterhaltspflichtig bin gegen über der Mutter sie hat auch vor der geburt Hartz 4 bekommen und ging nur zum teil areiten!

Meine Frage wie wird dies nun berechent besitze eine Eigtumswohnung sie ist nicht bezahlt und vermietet die miete deckt die raten für die bank, des weitern läuft noch ein kredit meine Fix kosten betragen zu zeit 1200,- da noch die Meisterschule ist, kann mir auch keine wohnung leisten wohne zu zeit bei mein eltern mein verdienst liegt ca 1600- 1800€
Ein Auto besitze ich auch der wert liegt ca 10.000,- der auch nicht bezahlt ist welche angaben muss ich machen muss ich alles offen legen welche kosten nimmt arge an die ich monatlich habe
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RA_UJSCHWERIN hat geantwortet vor 5 Jahren.
Werter Fragesteller,

zu Ihrem Anliegen möchte ich gern wie folgt ausführen:

Hier werden Sie kaum in der Lage sein, Unterhalt für die Mutter des Kindes zu bezahlen. Da aber die Mutter Leistungen nach dem SGB II bezieht, muss das Jobcenter prüfen, ob Sie für den Unterhalt herangezogen werden können.

Sie müssen also dem Jobcenter Auskunft über Ihr Einkommen der letzten 12 Monate erteilen. Ebenso müssen Sie Ihre Einnahmen, die Sie aus der Vermietung haben, darlegen.

Von den Einnahmen sind dann aber der Kredit für die Wohnung, Ihre berufsbedingten Aufwendungen, hier können Sie die Rate für die Anschaffung des KFZ ansetzen und auch Ihre Zahlungen für Ihren Meisterlehrgang abziehen. Letztendlich wird dann auch noch der Kindesunterhalt, den Sie bezahlen vom Einkommen abgezogen.

Gegenüber der Mutter des nichtehelichen Kindes haben Sie einen Einkommensfreibetrag von 1.050 €.

Nimmt man jetzt ein durchschnittliches Einkommen von 1.700 € und zieht hiervon beispielsweise 150 € für das Auto ab. Die Miete lassen wir außen vor, weil sich Kredit und Miete decken, so verbleiben schon nur noch 1.550 €. Hiervon wird dann noch der Kindesunterhalt abgezogen, so dass noch ein Betrag von 1.325 € verbleibt.

Hier haben wir noch nicht einmal Ihre Meisterschule berücksichtigt. Von dem bereinigten Einkommen wird dann noch der Erwerbstätigenbonus abgezogen. Dieser beträgt in der Regel 1/7 des bereinigten Einkommens, bei 1.325 €, also 189 €. Dann hätten Sie noch ein Einkommen von 1.136 € und somit noch eine Leistungsfähigkeit von 86 € für den Unterhalt der Mutter.

Sehen Sie daher zu, dass Sie Ihre Ausgaben so penibel wie nur irgendwie möglich auflisten. Auch eine private Altersvorsorge kann hier vom Einkommen noch abgezogen werden. Mit etwas Geschick kommen Sie unter den Betrag von 1.050 € und müssen dann keinen Unterhalt bezahlen.
Experte:  RA_UJSCHWERIN hat geantwortet vor 5 Jahren.
Werter Fragesteller,

Sie haben meine Antwort inzwischen gelesen. Bestehen noch Fragen?
Wenn nicht akzeptieren Sie bitte meine Antwort. Dankeschön.
Ich wünsche Ihnen noch ein schönes Wochenende.
Experte:  RA_UJSCHWERIN hat geantwortet vor 5 Jahren.
Werter Fragesteller,

Sie haben meine Antwort inzwischen gelesen. Bestehen noch Fragen?
Wenn nicht akzeptieren Sie bitte meine Antwort. Dankeschön.


Ich wünsche Ihnen noch ein schönes Wochenende.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Herzlichen dank für die Schnelle antwort habe nur eine frage wurde 2011 arbeitslos da hatte ich ein besseren bezahlten job als jetzt gilt der verdienst ab geburt oder für das jahr 2011
Experte:  RA_UJSCHWERIN hat geantwortet vor 5 Jahren.
Werter Fragesteller,

man schaut bei der Einkommensermittlung nur dann auf die vergangenen 12 Monate zurück, wenn dieses Arbeitsverhältnis auch in der Zukunft weiterhin besteht.

Wenn hier zwischendurch ein Arbeitsplatzwechsel vorgenommen wurde, so gilt das künftige Einkommen der 12 Monate. Hier muss also eine Prognose für die Zukunft anhand des aktuellen Arbeitsvertrages gemacht werden.
Experte:  RA_UJSCHWERIN hat geantwortet vor 5 Jahren.
Werter Fragesteller,

Sie können gerne noch Nachfragen stellen. Wenn Ihre Frage beantwortet wurde, darf ich um Akzeptanz meiner Antwort bitten. Dankeschön.

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