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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 26891
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Lieber HerrSchiessl, wie ist es unterhaltsrechtlich zu verrechnen:

Beantwortete Frage:

Lieber HerrSchiessl,
wie ist es unterhaltsrechtlich zu verrechnen: Meine von mir getrennt lebende Frau befindet sich - als Diplom-Psychologin - in der Weiterbildung zur Psychotherapeutin. Dabei hat sie Ausbildungskosten von 130,-/Semester + Fahrtkosten Bad Nauheim-Gießen 1-2x pro Woche und eine "ausbildungsbegleitende" tiefenpsychologisch-therapeutische Selbsterfahrung von -bis November 70,-, ab Dezember 2011 80,- pro Stunde. Notwendig ist sicher 14-tägig oder 3x pro Monat, meine Frau nahm in letzter Zeit 2x wöchentlich, was finanziell ein großer Kostenfaktor darstellt.
Daneben kommt Zuverdienst durch eigene, am Ausbildungsort Gießen gegebene Psychotherapien a 60,- pro Stunde - wobei das Zimmer für 10,- /Stunde zu mieten ist und wohl einmal monatlich eine Supervision à 70,- pro Klient hinzukommt. Sie hat 1 bis 3 Klienten pro Woche - ab Juli 2011. Vorher hatte sie nur Ausbildungskosten.
Die genaue Anzahl ihrer gegebnen Therapiestunden kann ich Ihnen erst heute Nachmittag geben, wenn sie mir es offen legt. Bei dem Verdienst ist noch kein Steuerabzug dabei - bis 2011 Steuerklasse 5 (und ich 3), ab 2012 Steuerklasse 1 (und ich auch).
Dafür ist ihr Mehrverdienst ab 2011 wohl 290,-.
Auf jeden Fall ist jetzt schon rechtlich klärbar: Wie viele Stunden Eigentherapie sind auf die Ausbildungskosten anrechenbar? 3x/Monat? Wöchentlich? Sogar noch mehr?
- und was Sie sonst schon klären können, bevor ich die genauen Zahlen habe.
Mit freundlichen Grüßen
JSenst
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Die Anrechenbarkeit der Ausbildungskosten richtet sich nach der Erforderlichkeit.

Dabei wird man grundsätzlich davon ausgehen können, dass grundsätzlich die von Ihnen genannten notwendigen Stunden alle 14 Tage erforderlich sind.

Von diesem Grundsatz kann natülich abgwichen werden, wenn Ihre Frau der Ansicht ist, diese Zusatzstunden für die Prüfung zu benötigen.

Das bedeutet, wenn Ihre Frau diese Zusatzstunden tatsächlich wahrnimmt, dann werden diese Ausbildungskosten auch einkommensmindernd anzurechnen sein.

Es ist praktisch unmöglich darüber zu streiten, welches Maß an Ausbildung für Ihre Frau speziell angemessen ist oder nicht, da dies von der subjektiven Warte Ihrer Frau aus beurteilt werden muss. Der Ansatzpunkt kXXXXX XXXXXfalls sein, ob die Frau die Stunden überhaupt wahrnimmt.



Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen einen ersten Überblick verschafft zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren. Sie akzeptieren in dem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.

Beachten Sie bitte, dass das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen zu einer völlig anderen Beurteilung des Sachverhalts führen kann. Die Frage wurde beantwortet unter der Maßgabe, dass Sie die AGB (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) gelesen haben und bereit sind, meine Antwort nach den gesetzlichen Vorgaben zu akzeptieren und angemessen zu vergüten. Beachten Sie bitte, dass eine kostenlose Rechtsberatung in der Bundesrepublik Deutschland nicht gestattet ist.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
RASchiessl und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Vielen Dank. Das klärt schon etwas. Als Zusatzinformation: Die Eigentherapie ist gar nicht prüfungsrelevant, sondern dient zur eigenen tiefenpsychologischen Aufarbeitung der Lebensgeschichte bzw. aktueller Arbeitssituation. Ein höherer Bedarf besteht dann, wenn meine Frau das Gefühl hat, (nach 10 Jahren Psychotherapie für sich selbst) noch mehr in Therapie verarbeiten zu müssen.
Für eine Therapie ist es allerdings sinnvoll, nicht zu lange Pausen zu haben, um an einem Thema weiter arbeiten zu können. Deshalb erschien mir 3x/Monat als vielleicht das Minimum. Was meinen Sie - auf Grund dieser Zusatzinfo - dazu?

Mit freundlichen Grüßen

JSenst