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Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  seit 1995 als selbständiger Rechsanwalt tätig.
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Tobias Rösemeier ist jetzt online.

Hallo, vielleicht kann mir jemand hier helfen? Ich habe gestern

Beantwortete Frage:

Hallo, vielleicht kann mir jemand hier helfen? Ich habe gestern einen bitterbösen Anruf eines Betriebes bekommen mit einer anmahnung ich hätte eine Haarverlängerung einer meiner Kundinnen schlecht ausgeführt. Besagte Kundin war nicht einmal da um sich bei mir zu beschweren, nein sie war sogar 3 Jahre meine Kundin. Jetzt wird von mir ein Schmerzensgeld gefordert mit Anzeige usw. Besagter Betrieb stellt sich als Gutachter zur Verfügung. Ich bin keine gelernte Friseurin, besitze allerdings die Ausnahmegenehmigung in meiner Stadt. Was muß ich machen? Bezahlen? Kann sie mich auf Körperverletzung verklagen? Der Eingriff den ich durchgeführt habe war nicht der Norm entsprechend, allerdings von ihr gewünscht. Zeugen sind vorhanden. Ich bitte um Hilfe, ich kann vor Kummer nicht schlafen:-( Vielen Dank XXXXX XXXXX Britta

Des Weiteren hat beschribene Kollegin die Handwerkskammer von meinem Pfusch? informiert und gedroht dass das Ordnungsamt sowie das Finanzamt eigeschaltet werden und ich mich nicht wagen soll noch mehr solcher schlechten Arbeiten abzuliefern. Sie hat mich mit mehreren Anrufen terrorisiert und ziemlich verrückt gemacht.
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

was dür eine konkrete Schlechtleistung wirft man Ihnen denn vor ?

Um was für einen Betrieb handelt es sich ?

Gibt es eine schriftliche Aufforderung und in welcher Höhe ?



Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Mir wird vorgeworfen nicht fachgerecht gearbeitet zu haben. Zwei Extensions pro Strähne angebracht zu haben. Dies ist passiert, allerdings auf ausdrücklichen Wunsch der Kundin! Des Weiteren war ich befreundet mit dieser Dame. Sie hat mittlerweile nur noch den Einkaufspreis für das Material bezahlt. Auch dafü gibt es Zeugen. Noch vor 5 Tagen hatten wir telefoniert wegen eines neuen privaten Termins, auch da war kein Wort über meine ach so schlechte Arbeit gefallen. Der Kundin sind laut Aussage des Konkurrenzbetriebes die Haare bis auf 4 cm abgebrochen, Photos wurden gemacht, allerdings habe ich noch keine gesehen, Soweit ich informiert bin, soll ich wegen Körperverletzung angezeigt werden usw. Ich bin mittlerweile ziemlich fertig.
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

wenn Sie die Behandlung auf ausdrücklichen Wunsch der Kundin vorgenommen haben und dieser etwaige Folgen bekannt waren und dies auch zeugenschaftlich belegt werden kann, dann geschah dies mit Einwilligung, so dass eine Körperverletzung nicht vorgeworfen werden kann und auch Schadensersatz und Schmerzengeld nicht verlangt werden kann.

Im Zweifel liegt aber auch nur eine leichte Körperverletzung vor, die in der Regel wegen Geringfügigkeit eingestellt wird.

Ein Schmerzensgeldanspruch könnte grundsäzlich bestehen. Bei einem Kunstfehler, der zu einem Haarbruch führt kann ein solches in Höhe von ca. 250 € geltend gemacht werden.

Alles in allem sollten Sie sich erst einmal Fotos zeigen lassen und prüfen, welcher Schaden entstanden ist und davon abhängig machen, wie Sie reagieren. Die Konkurrenz neigt manchmal zu Übertreibungen.

Wenn Sie eine Haftpflichtversicherung haben, dann sollte Sie diese informieren.

Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.



Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Haben Sie noch Nachfragen oder besteht weiterer Klärungsbedarf ?

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Darf diese besagte Konkurrenz ein Gutachten erstellen, wenn sie die Haarverlängerung entfernt hat, sowie eine erneute Haarverlängerung angebracht hat, ohne jemals jemanden Einblick, vor allen Dingen mir, gewährt zu haben? Von dieser Seite wird behauptet, sie wäre als Gutachterin zugelassen und hätte bereits mehrere solcher Fälle vor Gericht vertreten. Sie behauptet mein Gewerbe wird eingestellt usw.
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Ein Gutachten ist natürlich nur brauchbar, wenn der Zustand nach Ihrer Behandlung bewertet wird. Sollte zwischenzeitlich eine andere Behandlung stattgefunden haben, ist selbiges unbrauchbar und kein Beweis mehr.

Ob die Gutachterin befugt ist ein Gutachten zu erstellen, also auch über die notwendige Quakifikation verfügt, sollten Sie sich nachweisen lassen. Hier kann Ihnen sicherlich die Friseurinnung Auskunft erteilen.

Dort kann im Übrigen auch ein Schlichtungsverfahren geführt werden. Das könnten Sie anregen.

Die Behautung Ihr Ihnen würde das Gewerbe untersagt werden, halte ich für kaum nachvollziehbar. Ich glaube man will Ihnen nur Angst machen.

Ziehen Sie ggf. vor Ort einen Anwalt hinzu, damit Sie eine Unterstützung haben.

Tobias Rösemeier und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.