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Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16814
Erfahrung:  seit 1995 als selbständiger Rechsanwalt tätig.
37896974
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
Tobias Rösemeier ist jetzt online.

Schönen guten Abend!Ich war heute beim Jugendamt. Dort

Kundenfrage

Schönen guten Abend! Ich war heute beim Jugendamt. Dort habe ich erfahren, dass trotz Rücksprache mit dem Amt, meine Anwältin entgegengesetz gehandelt hat und ich somit keinen korrekten Unterhalt für meine Tochter erhalte. Der Versäumnisbeschluß 08/2011 sagt aus, 180 € UVG und Restbetrag zum Gesamtunterhalt wird gepfändet. Offener Unterhalt ohne UVG wird auch gepfändet. Pfändung ab 11/2011 erfolgt. Zahlungseingang 12/2011. Jetzt muss ich UVG zurück zahlen und der lfd. Pfändungsbertrag (111 €) wird gegen UVG aufgerechnet. Ich erhalte also nur noch rund 70 € für die 9 jährige Tochter. Mein geschied. Ehemann hat ein Netto von 1400 €. Wie soll es jetzt weitergehen? Was kann ich tun? Ist da noch was zu retten? Die Unterhaltspfändung beläuft sich auf den zeitraum seit 12/2010 bis zum heutigen Zeitpunkt. Ist eine Titeländerung zur Gesamtpfändung auf 291,-€ möglich? Eine Gesamtpfändung auf die volle Unterhaltssumme wäre möglich gewesen, wurde jedoch von meiner Anwältin nicht beachtet. Wer hilf mir jetzt mehr? Das Jugendamt mit geringeren Kosten für mich oder die Anwältin? Die Rechtskraft der scheidung müsste ab 10.04. in meinem Briefkasten sein.
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,


Ihre Frage lässt sich erst dann beantworten, wenn der genaue Tenor des Unterhaltstitels bekannt ist.

Teilen Sie bitte daher genau mit, wie der Unterhaltsbeschluss lautet. Was hat das Gericht genau festgestellt. Die Begründung müssen Sie mir nicht mitteilen, nur die Entscheidung des Gerichtes aus dem Beschluss.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Der Antragsgegner wird verpflichtet, für 12/2010 rückständigen Unterhalt in Höhe von 272€ zu zahlen. Für 01.01. bis 28.02.2011 rückständ. Unterh. in Höhe von 582 € zu zahlen. Für den Zeitraum 01.03. 2011 bis 31.08.2011 rückst. Unterh. in Höhe von 666 € an Antragstellerin zu zahlen. Er wird verpflichtet für die Zeit ab 01.09.2011 monatl. im Voraus 111 € (Mindestunterhalt 291 € abzügl. 180 € Leistungen aus UVG) für das gemeinsame Kind an Antragstellerin zu zahlen. Er trägt die Kosten des Verfahrens. Beschluss ist sofort wirksam. Datum vom 30.08.2011.

Zur Info: Unterhaltsvorschuss wurde ab März 2011 gezahlt bis zum heutigen Zeitraum.
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

vielen Dank für Ihre Mitteilung. Leider ist hier ein falscher Beschluss ergangen, der in der Form hätte nicht ergehen können.

Für die Vergangenheit kann man den Unterhalt neben dem Unterhaltsvorschuss festsetzen lassen, für die Zukunft, also ab Rechtskraft des Beschlusses hätte hier aber ein anderer Antrag gestellt werden. Hier hätte im Beschluss festgestellt werden müssen, dass der Vater ab Rechtskraft der Entscheidung den Mindestunterhalt für sein Kind zu bezahlen hat.

Hier hat aber auch das Gericht geträumt, denn ein derartiger Beschluss hätte eigentlich nicht ergehen dürfen.

Die laufenden Zahlungen ab Rechtskraft in Höhe von 111 € werden natürlich nun auf Ihren Anspruch auf Unterhaltsvorschuss angerechnet, weil neben dem Bezug von UVG kein laufender Unterhalt bezogen werden kann, um den Mindestunterhalt zu erreichen.

Der Beschluss in dieser Form muss daher abgeändert werden. Nehmen Sie hierzu Kontakt zu Ihrer Anwältin auf, damit eine Abänderung unverzüglich erfolgt. Eine rückwirkende Abänderung ab August 2011 ist nicht möglich. Für diesen Zeitraum ist Ihnen ein Schaden entstanden und der muss über die Haftpflichtversicherung der Anwältin ausgeglichen werden.

Wenn Sie bisher nicht in der Vertretung eines Fachanwaltes für Familienrecht sind, sollten Sie über einen Anwaltswechsel vornehmen. Dieser kann dann auch die Haftung der bisherigen Anwältin durchsetzen.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Vielen Dank für Ihre schnelle Antwort. Ich hätte jetzt nur noch "eine" Nachfolgefrage.
Wie entziehe ich meiner derzeitigen Anwältin das Mandat und komme an alle vorhandenen Unterlagen? Vorallem an den Original-Versäumnisbeschluss? Ich gehe nicht davon aus, dass die Anwältin freiwillig bereit ist, den verursachten Schaden zu tragen und werde mir leider erneut Hilfe durch eine neue Anwaltsvertretung suchen müssen.
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

Sie müssen das Mandatsverhältnis nur kündigen. Dies sollte schriftlich erfolgen und durch eingeschriebenen Brief. Mit der Kündigung fordern Sie die Anwältin auf, alle Unterlagen an Sie auszuhändigen. Hierzu gehört natürlich auch das Original Ihres Versäumnisbeschlusses.

Sollte die Anwältin die Herausgabe nicht vornehmen, können Sie über die Anwaltskammer oder über den neuen Kollegen dann die Herausgabe begehren. Die Anwältin müsste aber ein Interesse daran haben, den Beschluss so schnell wie möglich herauszureichen, da Ihnen ja monatlich ein Schaden in Höhe von 111 € entsteht.

Bitte achten Sie darauf, dass Sie einen erfahrenen Fachanwalt für Familienrecht mit der weiteren Vertretung beauftragen. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg.
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16814
Erfahrung: seit 1995 als selbständiger Rechsanwalt tätig.
Tobias Rösemeier und 2 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Vielen dank für Ihre Hilfe!!
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 4 Jahren.
Gern geschehen.

Alles Gute.

Bekannt aus:

 
 
 
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