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Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  seit 1995 als selbständiger Rechsanwalt tätig.
37896974
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Tobias Rösemeier ist jetzt online.

P-Konto habe auf anraten auf anraten meiner Gerichtsvollzieherin

Kundenfrage

P-Konto
habe auf anraten auf anraten meiner Gerichtsvollzieherin Anfang "2011" mein Girokonto in ein P-Konto umwandeln lassen. Bin Anfang März 2011 nach Spanien verzogen und wollte im April meine Rente hier nach Spanien überweisen. Dabei musste ich feststellen dass von meinem Konto an ein Inkasso-Büro 75,--€ abgebucht wurde und ich wegen Umstellung auf ein neues TAN-Verfahren auch über Internet keine Überweisungen und Abbuchungen durchführen konnte. Auf telefonische Anfragen und Reklamationen (auch bei der Rechtsabteilung) wurde mir immer nur gesagt "da müssen sie persönlich vorbei kommen"
Wegen der hohen Flugkosten (ich habe nur eine kleine Rente) war das nicht möglich. Von einem guten Freund mußte ich mir immer Geld leihen um zu überleben. Zwischenzeitlich wurde mein P-Konto (Online) gesperrt. Auf anraten meines Freundes habe ich jetzt nochmals versucht mit meiner Bank telefonisch Kontakt zu bekommen - hatte Glück und fand eine freundliche Angestellte die mir (70-jähriger Rentner) sehr geholfen hatte. Ich habe jetzt wieder Online-Banking mit smsTAN (ohne persönlich vorbei zu kommen)
Leder mußte ich nach Durchsicht meiner Kontoauszüge feststellen dass mir in 7 Abbuchungen April - Oktober 2011 insgesamt 508,27€ von dem Inkassobüro abgebucht wurden. Das ist für mich viel Geld (wollte ein Teil meiner Schulden bei meinem Freund zahlen) Wozu habe ich ein P-Konto? Hinzufügen möchte ich noch, das ich nur monatliche
EINZAHLUNGEN "RENTEN-Service" 94,15€ habe!
Ist das von meiner Bank (Sparkasse Gelsenkirchen) OK gehandelt???
Kann ich was dagegen tun???

Für eine baldige Nachricht vielen Dank XXXXX XXXXX!
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,


Ihre Frage beantworte ich unter Berücksichtigung Ihrer Sachverhaltsschilderung wie folgt:

Die Bank hat leider korrekt gehandelt.

Maßgebend hierfür ist § 850 k ZPO.

Wird demgemäß das Guthaben auf dem Pfändungsschutzkonto des Schuldners bei einem Kreditinstitut gepfändet, kann der Schuldner jeweils bis zum Ende des Kalendermonats über Guthaben in Höhe des monatlichen Freibetrages verfügen; insoweit wird es nicht von der Pfändung erfasst.

Soweit der Schuldner in dem jeweiligen Kalendermonat nicht über Guthaben in Höhe pfändungsfreien Betrages verfügt hat, wird dieses Guthaben in dem folgenden Kalendermonat zusätzlich zu dem geschützten Guthaben nicht von der Pfändung erfasst.

Der Übertrag ist jedoch nur einmalig möglich. Danach kann der Betrag gepfändet werden.


Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Haben Sie noch eine Nachfrage oder besteht weiterer Klärungsbedarf ?

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Einiges ist mir noch unklar!
Können Sie mir Ihre Telefonnummer ggf. Ihre E-Mail Adresse senden

Dank und Gruß!

Ps melde mich morgen wieder
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sie können sich gern morgen nochmals melden.

Ich bitte um Verständnis, dass eine Kommunikation außerhalb der Plattform in der Regel nur nach Abschluss der Beratung möglich ist.



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