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raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16989
Erfahrung:  Rechtsanwalt
27582713
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raschwerin ist jetzt online.

1. Ich habe ein PKH-Antrag beim Amtsgericht gestellt. Gegnerseite

Kundenfrage

1.
Ich habe ein PKH-Antrag beim Amtsgericht gestellt.
Gegnerseite schreibt:
"wird mitgeteilt, dass die Beklagte im Falle der Bewilligung von Prozesskostenhilfe Ansprüche in Höhe von 1200€ im Wege einer Widerklage geltend machen wird."
Ist das ein Druck auf Gericht? Wenn ja, wie kann ich dies im Streit benutzen?

2.
Der Beklagte hat die im Vetrag vorgesehene Website mangelhaft erstellt. Die Texte in der Website mussen auf Russich erscheinen. Ich habe eine Mängelliste erstellt, wo ich schreibe etwa "Auf dem Bildschrm muss folgender russischer Text erscheinen [………]. Das ist aber nicht Fall."
Gegnerseite schreibt:
"Der Kläger hat bis heutigen Datum die Mängel nicht substantiert votragen können. Ein wesentlicher Teil des Vortrages ist in russischer Sprache erfolgt. Bekanntlich ist die Gerichtssprache Deutsch."
Ob wie und kann ich widersprchen?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für die Nutzung von Justanswer.

Gern beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

1) Das ist ja lächerlich. Das ist eine leere Drohung. Damit soll Druck auf Sie ausgeübt werden. Das Ziel ist mir aber schleierhaft.

2) Die Klage muss in deutscher Sprache erfolgen. Aber Sie müssen die geforderten Homepage-Texte natürlich in Originalsprache in die Klage einbringen. Daher ist das korrekt und die Forderung der Gegenseite lächerlich.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Danke!

1) Ziel ist klar, weil ich keinen Rechtsanwalt habe, gar keine Erfahrungen beim deutschen Gericht und meine Muttersprache nicht Deutsch ist. Meine zusätzliche Frage: ob und wie sollte ich darauf reagieren?

2) Die Klage ist mit einem Profi auf Deutsch geschrieben. Es geht um die Mängelliste, die ich zusätlich nach Anfrage des Gerichtes selber auf Deutsch erstellt habe. Hier habe ich die kyrillische Symbole verwendet um die Fehler zu zeigen, weil sonst es nicht geht. Ich möchte wissen ob und wie ich darauf reagieren kann (sollte)?

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
1) Sie müssen darauf nicht reagieren, es sei denn, das Gericht verlangt dies von Ihnen.

2) Ja, das war auch richtig so. Verdeutlichen Sie dies nochmal in einem Schreiben an das Gericht. Aber vielleicht nehmen Sie sich einen Anwalt, wenn die Prozesskostenhilfe bewilligt wird. Dann wird der Anwalt ja auch darüber bezahlt.
raschwerin und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

1) Das Gericht hat mir die Fotokopie des Schreibens von Gegnerseite zugeschickt mit dem Text: "anliegenden Schriftsatz erhalten Sie mit Gelegenheit zur Stellungnahme" . Ist das ein Verlangen? Sollte ich antworten, dass ich diese als unzulässige Druck betrachte?

2) Hier habe ich keine weitere Fragen. Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüssen

Leo Gamburg (Ronnenberg)

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
1) Nein, das ist kein Verlangen. Sie müssen daher nicht Stellung nehmen.

Es wäre aber durchaus sinnvoll nochmal etwas dazu zu schreiben.

2) Wunderbar.

Alles Gute.

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
1) Was meinen Sie unter "etwas"?
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Ich meine, Sie sollten noch ein wenig dazu schreiben.

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Wahrscheinlich gehört dies nicht zur rechtlichen Beratung, ich habe aber nicht verstanden, vorüber ich schreiben sollte. Sie sagen "etwas" oder "ein wenig": das ist für mich nicht klar. Sollte ich schreiben über unzulässigen Druck oder über sinnlosen Druck? Darf ich schreiben, dass das unserios ist?
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Ja, genau das sollen Sie schreiben.

Teilen Sie dem Gericht mit, dass Sie das für unseriösen Druck halten und eine Widerklage gar nicht in Betracht kommt.

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