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RA_UJSCHWERIN
RA_UJSCHWERIN, Rechtsanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 2625
Erfahrung:  Rechtsanwältin
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Eherecht. Gibt es eine Pflicht, dass ein RA seinen Klienten

Kundenfrage

Eherecht. Gibt es eine Pflicht, dass ein RA seinen Klienten vor Unterzeichnung des Vertrags
über seine Honorar Berechnung zu unterrichten hat, und wenn ja, hat dies auch mündlich zu erfolgen?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RA_UJSCHWERIN hat geantwortet vor 5 Jahren.
Werter Fragesteller,

zu Ihrem Anliegen möchte ich gern wie folgt ausführen:

Gemäß § 49 b BRAO (Bundesrechtsanwaltsordnung) hat der Anwalt seinen Mandanten darauf hinzuweisen, dass die Gebühren des Anwaltes nach einem Streit- bzw. Gegenstandswert berechnet werden.

Dieser Hinweis kann auch mündlich erteilt werden, zu Nachweiszwecken sollte der Hinweis aber schriftlich erfolgen.

Den Anwalt trifft also nicht die Pflicht von vorne herein auf die Höhe des Honorars hinzuweisen, welches durch die Beauftragung entsteht. Der Hinweis des Anwaltes, dass die Gebühren nach einem Streitwert berechnet werden, soll dem Mandanten aber die Möglichkeit vor einer Beauftragung geben, sich detailliert Auskunft über die zu erwartenden Gebühren einzuholen.

Hat der Anwalt Sie gem. § 49 b BRAO nicht hingewiesen und hätten Sie den Anwalt, wären Ihnen die Kosten bekannt gewesen, nicht beauftragt, so kann Ihnen durch die Beauftragung ein Schaden entstanden sein, den der Anwalt dann zu tragen hat.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Ist nur schriftlicher Hinweis ausreichend?
Experte:  RA_UJSCHWERIN hat geantwortet vor 5 Jahren.
Werter Fragesteller,

der schriftliche Hinweis sollte deswegen erfolgen, weil der Anwalt ansonsten nachweisen und beweisen müsste, dass er Sie aufgeklärt hat. Wenn er dies mündlich getan hat, so lässt sich kein Nachweis führen.

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