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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 26189
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, da ich zum ersten Mal auf dieser

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren, da ich zum ersten Mal auf dieser Internetseite bin, würde ich erst gerne über die Kosten aufgeklärt werden, wenn mir meine Frage beantwortet wird.
Ich hoffe, daß diese schnell zu beantworten ist. Ich bin selbständige Handelsvertreterin in arbeite u.a. für eine Firma seit über acht Jahren. Da ich nun schwanger bin, würde ich gerne wissen, zu welchem Zeitpunkt die Firma darüber informiert werden muß, ob ich evtl. irgendwelche Rechte habe was "Elternzeit" angeht oder ob ich anstandslos gekündigt werden kann und wenn ja mit welcher Frist. Hätte ich Anspruch auf eine Abfindung? In meinem Vertrag gibt es einen Paragraphen, der für Krankheitsfälle gilt aber nicht für die Schwangerschaft bzw. die erste Zeit nach der Geburt. Vielen Dank XXXXX XXXXX Mühe. Mfg. C. Fahrig
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RA Ingo Driftmeyer hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte Ratsuchende,

für die Beantwortung der Frage fallen ca. 40 € an, die auf justanswer.de und den beantwortenden Experten verteilt werden.

Wenn Sie damit einverstanden sind, beantworte ich anschließend gern Ihre Frage.

Mit freundlichen Grüßen

Ingo Driftmeyer
Rechtsanwalt
Experte:  RA Ingo Driftmeyer hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte Ratsuchende,

wenn Sie mit diesen Konditionen einverstanden sind, antworten Sie bitte kurz.

Mit freundlichen Grüßen

Ingo Driftmeyer
Rechtsanwalt
Experte:  RA Ingo Driftmeyer hat geantwortet vor 5 Jahren.
Das war als Info-Anfrage gedacht.

Bitte jetzt (noch) nicht akzeptieren anklicken.
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.


Der Kollege hat sich von der Frage zuückgezogen.

Falls Sie eine Antwort wünschen, bitte ich Sie höflich um Nachricht.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Hallo, ich warte noch mmer auf eine Antwort. Welche zusätzlichen Informationen brauchen Sie von mir.

MfG

C. Fahrig

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Welche Regelung findet sich in Ihrem Vertrag hinsichtlich der Krankheit?

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

1.) Der Handelsvertreter hat das Unternehmen unverzüglich zu unterrichten, wenn er aus krankheitsbedingten Gründen länger als 1 Woche an der Ausübung seiner Tätigkeit gehindert ist.

2.) Im Falle einer längeren als einwöchigen Krankheitsdauer ist der Unternehmer berechtigt, selbst oder durch beauftragte im Bezirk des HV tätig zu werden. Die Tätigkeit des Unternehmens oder Dritter im Bezirk darf nicht zu einer Minderung der dem HV zustehenden Provision führen, sofern die Krankheitsdauer 4 Wochen nicht überschreitet

3.) Überschreitet die Krankheit die Dauer von 4 Wochen, so gehen die durch die Bearbeitung des Bezirks durch Dritte entstehenden Kosten zur hälfte zu Lasten des HV jedoch bnur bis max. bis zu 50% des auf die Zeit entfallenden Provisionsanteils. Diese Regelung gilt jedoch nur für den Zeitraum von der 5. Woche bis zum Ablauf von 6 Monaten. Nach Ablauf dier 6 Monate ist eine Regelung zu treffen, die er dann gegebenen Situation Rechnung trägt.

4.) Der HV ist verpflichtet, seinen Urlaub nach Möglichkeit in die geschäftsarme Zeit zu legen und den Termin mind. 6 Wochen vor Urlaubsantritt mit dem Unternehmen abzustimmen. Entsprechendes gilt bezgl. anderer vorübergehender tätigkeitsunterbrechung.

 

- Ist denn eine Schwangerschaft mit einer Krankheit gleichzusetzen?

- Da die Geschäfte seit zwei Jahren sehr schlecht laufen, sucht das Unternehmen förmlich nach Möglichkeiten, Handelsvertreter ohne Abfindung gehen zu lassen

 

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Die Schwangerschaft ist natürlich keine Krankheit. Das bedeutet, Sie müssen den Geschäftsherrn nicht darüber informieren, dass Sie schanger sind.

Eine Ausnahme besteht nur dann, wenn Sie aufgrund Ihrer Schwangerschaft arbeitsunfähig krank sind. Dann trifft Sie die in den oben genannten Bedingungen genannte Obliegenheit den Geschäftsherrn über Ihr Fernbleiben zu informieren, da dann die Folgen der Schwangerschaft mit denen einer Krankheit vergleichbar sind.

Als Handelsvertreter haben Sie leider keinen Anspruch auf Elternzeit, da diese nur auf Arbeitnehmer zugeschnitten wurde.

Auch kann Ihnen der Geschäftsherr trotz bestehender Schwangerschaft das Vertragsverhältnis kündigen.

Die Kündigungsfrist richtet sich nach § 89 HGB:

Im ersten Jahr der Vertragsdauer mit einer Frist von einem Monat, im zweiten Jahr mit einer Frist von zwei Monaten und im dritten bis fünften Jahr mit einer Frist von drei Monaten gekündigt werden. Nach einer Vertragsdauer von fünf Jahren kann das Vertragsverhältnis mit einer Frist von sechs Monaten gekündigt werden.

Wenn Sie gekündigt werden, so haben Sie nach § 89b HGB einen Anspruch auf Ausgleich.

Die Höhe des Ausgleichsanspruchs wird in zwei Schritten bestimmt:

Zunächst ist der so genannte Rohausgleich zu berechnen, der sodann nach der Ausgleichshöchstgrenze des § 89b Abs. 2 HGB begrenzt wird. Die Höhe des Rohausgleiches wird durch die drei ihn konstituierenden Elemente des § 89b Abs. 1 S. 1 HGB bestimmt: Unternehmervorteile, Provisionsverluste des Handelsvertreters und Billigkeit.



Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen einen ersten Überblick verschafft zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren. Sie akzeptieren in dem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.

Beachten Sie bitte, dass das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen zu einer völlig anderen Beurteilung des Sachverhalts führen kann. Die Frage wurde beantwortet unter der Maßgabe, dass Sie die AGB (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) gelesen haben und bereit sind, meine Antwort nach den gesetzlichen Vorgaben zu akzeptieren und angemessen zu vergüten. Beachten Sie bitte, dass eine kostenlose Rechtsberatung in der Bundesrepublik Deutschland nicht gestattet ist.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Vielen Dank für Ihre Antwort. Ich werde sofort auf akzeptieren klicken. Nur noch einmal zur Bestätigung: Wenn ich nach acht Jahren gekündigt werde, dann nur unter der Voraussetzung von

- einer Kündigungsfrist von 6 Monaten

- und einer Ausgleichszahlung nach ³ 89b HGB

 

 

 

Ich kann quasi mit der Mitteilung einer Bestehenden Schwangerschaft noch warten

 

Es reicht ein ja oder nein als Antwort

Experte:  hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.


Ja, vollkommen richtig!



Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen einen ersten Überblick verschafft zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren. Sie akzeptieren in dem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.

Beachten Sie bitte, dass das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen zu einer völlig anderen Beurteilung des Sachverhalts führen kann. Die Frage wurde beantwortet unter der Maßgabe, dass Sie die AGB (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) gelesen haben und bereit sind, meine Antwort nach den gesetzlichen Vorgaben zu akzeptieren und angemessen zu vergüten. Beachten Sie bitte, dass eine kostenlose Rechtsberatung in der Bundesrepublik Deutschland nicht gestattet ist.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 26189
Erfahrung: Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
RASchiessl und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.

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