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Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  seit 1995 als selbständiger Rechsanwalt tätig.
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Tobias Rösemeier ist jetzt online.

Ich lebe von meiner Frau getrennt, seit vorigem Jahr Juli 2011.

Kundenfrage

Ich lebe von meiner Frau getrennt, seit vorigem Jahr Juli 2011. Die Kinder (Zwillinge 8Jahre) leben bei ihr. Meine Frau hat beim Jugendamt bereits Unterhaltsvorschuss beantragt. Ich werde nun aufgefordert den Unterhalt an das Jugenamt zurück zu zahlen. Rückwirkend seit Januar 2012.

Wie verhält es sich mit dem Kindergeld parallel dazu?
Bekommt dies meine Frau ausserdem?
Welche Berechnungsgrundlage gibt es für den Unterhalt und warum kann ich diesen nicht nach meinen Einkommensverhältnissen selber bestimmen?

Wäre der Unterhalt verrechenbar, so mit Leistungen, die ich für eine Betreuung der Kinder in Anspruch nehmen kann, weil meine Mutter und Oma hier 16 Tage im Monat für die Kinder unentgeldlich da sind?
Wird das Einkommen meiner Frau berücksichtigt, welches definitiv um 1Tsd EUR netto höher ist als meines?

Vielen Dank XXXXX XXXXX Mühen.
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,


Ihre Frage beantworte ich unter Berücksichtigung Ihrer Sachverhaltsschilderung wie folgt:

Wenn die gemeinsamen Kinder nach der Trennung im Haushalt der Kindesmutter leben, sind Sie von Gesetzes wegen zum Barunterhalt verpflichtet.

Der Unterhaltsbedarf der Kinder bemisst sich nach der Düsseldorfer Tabelle nach der Höhe Ihres bereinigten Nettoeinkommens.

Das Einkommen der Kindesmutter wird nur im Ausnahmefall berücksichtigt und zwar nur dann, wenn dies dreimal so hoch wie das Ihrige ist.

Bezugsberechtigt für das stattliche Kindergeld ist der betreuende Elternteil. Im Gegenzuge wird der hälftige Kindergeldbetrag vom Tabellenunterhaltsbetrag in Abzug gebracht, mindert also die Unterhaltsverpflichtung.

Vorliegend hat die Fremdbetreuung durch die Großmutter der Kinder keine Auswirkungen auf die Unterhaltsverpflichtung. Ein An- oder Verrechnung ist nicht möglich.

Der Mindestunterhalt für die beiden Kinder beträgt nach der Düsseldorfer Tabelle je Kind
364 €. Nach Abzug des hälftigen Kindergeld verbleibt je Kind ein Unterhaltsanspruch von 272 €.

Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.



Tobias Rösemeier und 4 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Was in meiner Situation mit dem sog. Trennungsunterhalt?

 

Hätte man sich über den Unterhalt, wie er jetzt vonmir gefordert wird aucg einigen können?

 

Vielen Dank.

Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

aufgrund der geschilderten Umstände und insbesondere Einkommensverhältnisse dürfte hier ein Trennungsunterhaltsanspruch bestehen.

Kindesunterhalt und Ehegattenunterhalt sind allerdings nicht miteinander verrechenbar.

Sie sollten daher Ihren Trennungsunterhaltsanspruch umgehend ebenfalls geltend machen.

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Herr Rösemeier,

 

meine Frau hat ein Nettoeinkommen von ca 2100,00 EUR

Ich verdiene 1350,00 EUR...

 

 

Wer hat hier einen Trennungsunterhaltanspruch? Ggf wie hoch?

 

Vielen Dank!

Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sie haben vorliegend einen Trennungsunterhaltsanspruch.

Der von Ihnen zu zahlende Kindesunterhalt wird vorweg von Ihrem Einkommen abgezogen.

Vorliegend dürfte der Trennungsunterhaltsanspruch ca. 500 € betragen.

Damit wäre in der Tat, der Kindesunterhalt schon annährend wieder ausgeglichen.

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Vielen Dank für die Antworten!
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
gern geschehen.

Alles Gute.

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