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RAKRoth
RAKRoth, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 3506
Erfahrung:  Schwerpunkte: Vertragsrecht, Erbrecht, Internetrecht, Mietrecht, Wettbewerbsrecht
35468264
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Sehr geehrte Damen und Herren, wenn ich als Ärztin an einem

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,

wenn ich als Ärztin an einem Patientenratgeber mitschreibe, mit Inhalten, die teils nicht unbedingt medizinischer Mainstream sind, kann ich dafür haftbar gemacht werden?
Kann ich dieses Buch als freie Journalistin verfassen, ohne, daß mir mein medizinischer Hintergrund im Falle von versehentlichen fehlerhaften Darstellungen angelastet werden kann?
Ist ein Haftungsauschluß sinnvoll und nötig und was müßte diser enthalten?
herzlichen Dank für eine Antwort
Ute T.
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für die Nutzung von Justanswer.

Gern beantworte ich Ihre Fragen wie folgt:

wenn ich als Ärztin an einem Patientenratgeber mitschreibe, mit Inhalten, die teils nicht unbedingt medizinischer Mainstream sind, kann ich dafür haftbar gemacht werden?

- In der Regel ist nur der Herausgeber haftbar, aber nicht die Autoren. Darüber hinaus kommt es zur Frage der Haftbarkeit auch auf den veröffentlichten Inhalt an.

Kann ich dieses Buch als freie Journalistin verfassen, ohne, daß mir mein medizinischer Hintergrund im Falle von versehentlichen fehlerhaften Darstellungen angelastet werden kann?

- Ja, das ist kein Problem.

Ist ein Haftungsauschluß sinnvoll und nötig und was müßte diser enthalten?

- Ein Haftungsausschluss kann ohnehin nur für Fahrlässigkeit gelten. Wenn Sie wider bessers Wissen falsche Informationen verbreiten, haften Sie auf jeden Fall.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Erneut posten: Qualität der Antwort.
Ich benötige schon eine ganz konkrete Antwort und diese mir hier gegebene Antwort geht zum Beispiel nicht auf das Recht auf freie Meinungsäußerung, Artikel 5 des Grundgesetzes ein und ist ingesamt damit zu oberflächlich. Von anderer Seite habe ich auch erfahren, daß ich ja als Autorin mit einem Patienten keinen Behandlungsvertrag habe und somit auch deshalb nicht in der Haftung stehe. Auch darauf geht der Anwalt in meiner Anfrage nicht ein. 45 Euro sind zwar nicht viel Geld, aber in 3 Minuten sind sie nun auch wieder nicht zu verdienen.

mit freundlichen Grüßen
Ute T.
Experte:  RAKRoth hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Sie haben es bereits selbst gesehen. Da Sie durch den Umstand, an einem Patientenratgeber mitzuwirken, keinen Behandlungsvertrag eingehen, kommt insofern auch keine Haftung in Betracht.

Sinnvoll wäre aber folgende Erklärung, um gleich jede Missverständnisse auszuräumen:

"Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Informationen in diesem Patientenratgeber wird jede Haftung ausgeschlossen.
Beachten Sie bitte, dass dieser Patientenratgeber unter keinen Umständen die Konsultation und Beratung durch einen Arzt ersetzen kann. Der Ratgeber bezweckt insoweit nicht, sich selbst zu diagnostizieren oder zu behandeln."


Selbstverständlich ermöglicht Ihnen unsere Rechtsordnung, bspw. ein Ratgeberbuch zu schreiben oder als Journalistin einen Ratgeberbeitrag in Zeitungen oder Zeitschriften zu verfassen.





RAKRoth, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 3506
Erfahrung: Schwerpunkte: Vertragsrecht, Erbrecht, Internetrecht, Mietrecht, Wettbewerbsrecht
RAKRoth und 3 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Wenn Sie noch Nachfragen zu meiner Antwort haben, beantworte ich diese gern.

Anderenfalls würde ich die Frage auch freigeben, damit sich ein anderer Experte damit befassen kann.

Experte:  RAKRoth hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte Ratsuchende,

für Nachfragen auf meine Antwort stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

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